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	<title>Schmalz und Marmelade</title>
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	<description>Die Frühlese für Spätaufsteher in Schwerin</description>
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		<title>Sonntag: Schmalz und Marmelade zum Thema &#8220;Wieder da!&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 15:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],
wir sind gar nicht weg. Ganz im Gegenteil: Die Lesebühne Schmalz und Marmelade ist wieder da. Und wir sind da ja nicht die Einzigen &#8211; der Winter zum Beispiel, der ist ja auch wieder da und all die Urlauber, die waren erst weg, ihre Arbeitsplätze waren verwaist, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],</p>
<p>wir sind gar nicht weg. Ganz im Gegenteil: Die Lesebühne Schmalz und Marmelade ist wieder da. Und wir sind da ja nicht die Einzigen &#8211; der Winter zum Beispiel, der ist ja auch wieder da und all die Urlauber, die waren erst weg, ihre Arbeitsplätze waren verwaist, die sind jetzt auch wieder da und wenn ich mal so einen Seitenblick in die Stadtpolitik werfe, dann sind auch dort all die Akteure wieder da, paulen sich an und fordern dann Entschuldigungen voneinander &#8211; alle, alle sind wieder da und so haben wir uns schlicht von der Tatsache &#8220;Wieder da!&#8221; inspirieren lassen. </p>
<p>Und weil manchmal das Naheliegenste eben auch das Beste ist, heißt unsere Lese am kommenden Sonntag:</p>
<p><strong>Wieder da!<br />
Schmalz und Marmelade im Lokal Zum Freischütz am Ziegenmarkt</strong></p>
<p>Sonntag, 12. September<br />
11.30 Uhr Frühstück mit Schmalz und Marmelade<br />
12 Uhr Frühlese für Spätaufsteher</p>
<p>Auf einen Gast verzichten wir in diesem Fall, denn wir möchten Ihnen zwei neue Lesebühnen-Protagonisten vorstellen: Christin Neuber und Max Darsow werden in dieser Saison dabei sein &#8211; das freut uns mächtig. Die beiden sind aufs Charmanteste bühnensicher &#8211; als Mitglieder der Theatergruppe am Goethe-Gymnasium sind sie die zarte Luft öffentlicher Auftritte gewöhnt und beide sind überaus feine Texter &#8211; wer sie bei der Lesung im Jugendprojekt Mein Block erlebt hat, wird das wissen. </p>
<p>Und deshalb wollen wir auch gar nicht lange um den heißen Brei reden, wir sehen uns am Sonntag zu Schmalz und Marmelade, zu Literatur, Gebrauchspoesie, Liedern, Faxen und Kram.</p>
<p>Bis dann!</p>
<p>i.A Herr thom*</p>
<p>PS: Im Juni 2011 wird Schmalz und Marmelade fünf Jahre alt. Wir feiern am 19. Juni mit Ihnen im Schleswig-Holstein-Haus, ja?</p>
<p>PSPS: Fünf Jahre &#8211; das ist echt ne lange Zeit.</p>
<p>PSPSPS: Wir eröffnen eine Filiale in Parchim: 1. Vorstellung am Dienstag, 21. September, 19 Uhr, Theatergaststätte im Landestheater &#8211; und von da an alle zwei Monate &#8211; Lesebühnen-Rock´n Roll in Parchim</p>
<p>PSPSPSPS: Wir twittern &#8211; <a href="http://www.twitter.com/schmaluma">www.twitter.com/schmaluma</a> &#8211; wenn auch selten, wir <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=300568814378&#038;ref=ts">hängen bei Facebook rum</a> und befüllen nun, da die Saison beginnt, auch unser Blog unter <a href="http://www.schmalzundmarmela.de">www.schmalzundmarmela.de</a> wieder regelmäßig.</p>
<p>PSPSPSPSPS: Diese Mail erscheint nicht in 3D. Sollten Sie Probleme mit roten oder grünen Schatten an den Buchstabenrändern haben, überprüfen Sie Ihre Beleuchtungsanlage oder fragen Sie Ihren Augenarzt oder Apotheker.</p>
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		<title>Donnerstag: Mein Block &#8211; die Lesung</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/06/29/donnerstag-mein-block-die-lesung/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 11:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],
sicher haben Sie schon von &#8220;Mein Block&#8221; in Schwerin gehört &#8211; junge Kunst tritt da zum dritten Mal bereits ins Licht der Öffentlichkeit, in einem eigenen Haus, dessen Inneres nun vor der Kreativität der Akteure nur so strotzt. Auch Texte haben sich schon im Blockhaus verbreitet &#8211; an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],</p>
<p>sicher haben Sie schon von &#8220;Mein Block&#8221; in Schwerin gehört &#8211; junge Kunst tritt da zum dritten Mal bereits ins Licht der Öffentlichkeit, in einem eigenen Haus, dessen Inneres nun vor der Kreativität der Akteure nur so strotzt. Auch Texte haben sich schon im Blockhaus verbreitet &#8211; an den Wänden sind sie zu lesen, als Spuren der Arbeit bisher. </p>
<p>Nun soll im Rahmen der Blockschau das gelesene Wort dazu kommen.</p>
<p>Am kommenden Donnerstag, dem 1. Juli, um 19 Uhr, bekommen die jungen Texter ihre Bühne und ein hoffentlich geneigtes Publikum. Für die meisten ist es das erste Mal, dass ihre Geschichten so aus den heimischen Schubladen auf eine Bühne purzeln. Und sie alle, wir alle, würden uns sehr freuen, wenn Sie dabei wären. Geboten werden &#8211; eine Stunde junge Lyrik, dazu etwas Prosa, absurd oder konkret, in jedem Falle aber die in Text gegossene Sicht junger Menschen auf ihre Welt.</p>
<p>Entstanden sind die Texte in den Dichterkammern der Stadt &#8211; in einem Workshop, der seit April die an Text interessierten Woche für Woche zusammen führt, haben sie miteinander gefeilt an den Worten und gerungen um Formulierungen und Themen und das Beste aus dieser Zeit bekommen Sie nun am Donnerstag um die Ohren gelesen. </p>
<p>Für Ihren Veranstaltungskalender nochmal die Kurzform:</p>
<p>Was: <strong>Mein Block &#8211; die Lesung</strong><br />
Wann: <strong>Donnerstag, 1. Juli, 19 Uhr</strong><br />
Wo: <strong>Blockhaus &#8211;  Franz-Mehring-Straße &#8211; gegenüber der Paulskirche</strong><br />
Hä? <a href="http://tinyurl.com/blockhaus-wo">http://tinyurl.com/blockhaus-wo</a></p>
<p>Häää? <a href="http://www.meinblock-schwerin.de">Einfach mal gucken. Hier.</a></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br />
Die BLOCKschau läuft bis zum 29. Juli 2010. In dieser Zeit erwartet Sie jeden Donnerstag von 19 bis 22 Uhr BLOCKstoff mit Theater, Musik und Lesungen. Am Freitag, Sonnabend und Sonntag können Sie sich die Ausstellung von 13 bis 18 Uhr ansehen. Für diese Tage gilt: Eintritt nach eigenem Ermessen. Statt eines festgelegten Eintrittspreises freut sich das BLOCK-Team über eine kleine Spende nach dem Motto “Jeder so viel, wie er kann”.<br />
Wer sich für Führungen durch das BLOCKhaus außerhalb der Öffnungszeiten anmelden will, tut dies einfach per E-Mail an info@meinblock-schwerin.de.</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Herr thom*</p>
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		<title>Schmalz und Marmelade &#8211; Raten: Die Fotos</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Und hier die ganze Serie &#8211; wie immer fotografiert und bereit gestellt von Ulli Wille.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/06/Raten-02.jpg" alt="Quizmaster Andy Mol" title="Quizmaster Andy Mol" width="500" class="size-full wp-image-1202" />
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sandmann/sets/72157624150553475/show/">Und hier die ganze Serie</a> &#8211; wie immer fotografiert und bereit gestellt von <a href="http://snmv.blogspot.com/">Ulli Wille.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Raten: Andersen Storm las und sang</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/06/13/raten-andersen-storm-las-und-sang/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 20:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andersen Storm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Absolut ungebraucht, neu, gewissermaßen. 
Muss stimmen, sonst lassen (Ukulelen-Blues)

Raten vs Roggen


Absolut ungebraucht, neu, gewissermaßen.
Dieser Satz kam von allein, direkt aus dem Gehirn, Zwischenhirn, denke ich gerade, keine Ahnung was das soll, in die Finger, auf die Tastatur, in den Computer, in das Programm, in den Text. Dieser Satz wollte ausgedruckt sein, die Qualitätskontrolle passieren, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Absolut ungebraucht, neu, gewissermaßen. </strong></p>
<p><strong>Muss stimmen, sonst lassen (Ukulelen-Blues)<br />
</strong></p>
<p><strong>Raten vs Roggen</strong></p>
<p><strong><span id="more-1193"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Absolut ungebraucht, neu, gewissermaßen.</strong></p>
<p>Dieser Satz kam von allein, direkt aus dem Gehirn, Zwischenhirn, denke ich gerade, keine Ahnung was das soll, in die Finger, auf die Tastatur, in den Computer, in das Programm, in den Text. Dieser Satz wollte ausgedruckt sein, die Qualitätskontrolle passieren, in einem Text in ein Programm eingebaut an die Zuhörer kommen. Dort wollte er, vermutlich ungeprüft, direkt in die Gehirne der anderen. So verhalten sich keine Sätze. So verhalten sich Parasiten. So verhalten sich Schädlinge, Schadprogramme, Computerviren. Dieser Satz wollte gar nicht viel Aufhebens um sich machen, er wollte schnell und effizient sein Ziel erreichen, sein neues Zuhause, in einem , in vielen anderen Hirnen.</p>
<p>In Wahrheit war er ja nicht einmal ein Satz, eher eine Wortgruppe mit dem Anflug einer Beschreibung, einer Umschreibung und ihrer Relativierung. Absolut ungebraucht, neu, gewissermaßen.</p>
<p>Warum will sich so ein Nichtsatz verbreiten? Es ist nicht davon auszugehen, dass er in den Hirnen der Zuhörer verschwinden und nicht wieder auftauchen wollte. Möglich ist es schon, aber es macht irgendwie keinen Sinn. Wozu dann die ganze Mühe? Viel wahrscheinlicher ist es doch, dass der, ich nenne ihn weiter Satz, des besseren Verständnisses wegen und weil es einfacher ist für mich, Satz die nächstbeste oder auch nächstgünstigste Möglichkeit suchte, aus den Zuhörerhirnen weiter zu kommen in immer neue Wirtshirne  und vielleicht auch in neue Landschaften, Landkreise, Länder, Kontinente, vielleicht &#8211; aber das ist jetzt müßig darüber zu spekulieren &#8211; sogar über den Erdball hinaus, im Hirn eines Weltallisten, Kosmo- oder Astronauten, oder einer automatischen Sonde des SETI-Projektes.</p>
<p>Vielleicht korrespondiert dieser Satz ja sogar heimlich mit anderen. Jetzt schaudert es mich. Werde ich benutzt von einer fremden Macht, die mir Sätze aus dem Kopf, ungeprüft, direkt in die Finger, die Tastatur usw. (siehe oben) eingibt? Werde ich zum reinen Objekt der Textverbreitung, ohne den Sinn zu erfassen, zu kennen, zu begreifen? Wird meine Darstellungswut  &#8211; ich sage nicht Sebstdarstellungswut, dieser Text ist mir so fremd, jedenfalls in Teilen, Satzteilen &#8211; die ich in Form der Podcasterei und der Mitgliedschaft in dieser Lesebühne auslebe, ausgenutzt, um, ja um was eigentlich zu tun?</p>
<p>Sätze zu verbreiten, ohne Sinn und Verstand, soviel scheint klar zu sein.</p>
<p>Vielleicht gibt es noch mehrere solcher Sätze, die ähnlich meines Satzes, der eher durch mich hindurch, als durch mich auf diese Bühne kommt, die Köpfe eines bestimmten oder einer Gruppe von Menschen erreichen wollen, um sich dort zu etwas größerem zusammenzusetzen. Zu einem Text, wohlmöglich, zu einem ungewöhnlichen, außergewöhnlichen Text, mit einem ganz erstaunlichen Inhalt: Den kenn ich nicht. Das wäre zuviel verlangt von mir. Ich bin doch bloß der Bote. Ich überbringe diesen einen Satz, der eigentlich kein Satz ist, ohne etwas über ihn zu wissen, oder darüber, warum er existiert, mich als Boten wählte, oder genau zu Ihnen wollte.</p>
<p>Das müsste Ihnen doch jetzt zu denken geben. Will der Satz zu mir, also zu Ihnen? Hat mich, also Sie, eine fremde Macht verleitet heute hier zu sein? Sind da noch andere Sätze, die schon auf diesen warten? Was ist ihre Quintessenz, also deren? Was ist ihre Struktur? Ergibt sich da ein Sinn, ein Motiv, eine Idee? Nein? Dann stecken Sie jetzt ganz gehörig in der Zwickmühle.</p>
<p>Wollte der Satz nicht zu Ihnen, sondern durch sie hindurch zu anderen, können sie das, mit dem Wissen, dass sie jetzt durch mich erhalten haben, unter Umständen verhindern! Wozu?! Haben sie sich mal gefragt, ob der Satz nicht vielleicht sogar Teil einer Verschwörung sein könnte &#8211; gegen wen auch immer? Könnte er nicht, da er offensichtlich nichts Böses bedeutet, wenn er überhaupt etwas bedeutet &#8211; ich kann das an dieser Stelle noch nicht beurteilen: Absolut ungebraucht, neu, gewissermaßen, nein, das bedeutet für sich nichts und für mich auch nicht &#8211; könnte er nicht trotzdem Teil eines besonders bösen Unheils sein?</p>
<p>Sie werden mir zustimmen, ja, könnte er, kann man nicht wissen. Ergo müssten Sie den Satz unbedingt für sich behalten, bzw. ihn den Sicherheitsbehörden ausliefern, wenn Sie sich komplett lächerlich machen wollten.</p>
<p>Es hat ja immer auch ein Aber. Aber wenn der Satz zu etwas Gutem beiträgt? Vielleicht nicht direkt, vieleicht indirekt, über einen ganz raffinierten Plan um tausend Ecken hinweg? Über einen Plan, der Sie und mich zu Komplizen macht, obwohl wir beide alle gar nichts dafür können! Einen Plan der mich erstaunen lässt, welche Zeilen zu diesem Satz wie von selbst aus mir herausfließen mussten, um sich zu einem Text zu formieren, der den Weg hierher gefunden hat, mit schlafwandlerischer Leichtigkeit die Hindernisse komplex und dennoch gradlinig genommen hat, um uns hier zu komplizieren, also zu Komplizen zu machen.</p>
<p>In ihrer Haut möchte ich jetzt nicht stecken. Wie wollen Sie das entscheiden? Vielleicht retten Sie die Welt, mit einem Satz?! Vielleicht aber auch helfen Sie die Welt zu vernichten, mit diesen vier, jedem für sich belanglosen, Worten: Absolut ungebraucht, neu, gewissermaßen?</p>
<p>Lösen wir das Problem doch beiläufig,  als würde es nichts bedeuten. Das können wir tun, da wir ja nicht sicher wissen, welches die geltende Bedeutung ist. Streuen Sie den Satz einfach in irgendein Gespräch mit jeder Person, der Sie in den nächten Tagen begegenen. Dann haben Sie ihren Teil erfüllt, sind den Satz los und niemand kann Ihnen Vorsätzlichkeit vorwerfen.</p>
<p>Wie auch, wenn Sie einen Satz wie diesen sagen: Guten Morgen, der Tag ist absolut ungebraucht, neu, gewissermaßen. Oder vielleicht diesen: Ich nehme fünf Brötchen und ein halbes Weißbrot, absolut ungebraucht, neu, gewissermaßen. Ok, ich gebe zu, das waren keine wirklich guten Beispiele, aber ein bisschen müssen sie sich auch mühen, immerhin lösen wir ja hier Ihr Problem, ein Problem, von dem sie bis eben noch nicht einmal ahnten, dass Sie es haben würden, absolut ungebraucht, neu, gewissermaßen, das Sie allerdings auch auf spielerische Weise wieder los werden können.</p>
<p>Wie ich gerade. Vielen Dank.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Muss stimmen, sonst lassen<br />
</strong><br />
Ein Satz muss stimmen, / sonst kannst du den auch lassen.<br />
Was soll das heißen, / du liebst mich so wie ich bin?<br />
Es wäre gut / ich könnt an deiner Liebe wachsen.<br />
So wie ich jetzt schon bin, / das krieg ich selber hin.</p>
<p>Ein Bild muss stimmen, / sonst kannst du das auch lassen.<br />
Was soll das heißen, / du bist so heiß wie ein Vulkan?<br />
Spuckst du jetzt Feuer, / rauchst meinen Himmel voller Asche?<br />
Oder liegst du einfach nur so da/ und drohst mir, dann und wann.</p>
<p>Ein Bild muss stimmen, / sonst kannst du das auch lassen.<br />
Was soll das heißen, / ich geh dir auf den Geist?<br />
Kann sein er ist da, / vielleicht ist er ja nur zu klein,<br />
denn wär er groß genug,/ würde ich drauf stehn<br />
und könnte auch drauf gehen.</p>
<p>Ein Satz muss stimmen, / sonst kannst du den auch lassen.<br />
Was soll das heißen, / ich mach dich lächerlich?<br />
Ich mach dich gern, / das muss dann aber auch reichen.<br />
Dich lächerlich machen, / nein, das mach mal schön allein.</p>
<p>Ein Bild muss stimmen, / sonst kannst du das auch lassen.<br />
Was soll das heißen, / wir wachsen zusammen?<br />
Ich hoffe mehr so in dem Sinne / von gemeinsam,<br />
denn zusammenkleben du und ich / nee, lass mal, besser nicht.<br />
&#8212;</p>
<p><strong>Raten vs Roggen</strong><br />
folgt demnächst</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Raten: Herr ivalo las</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 15:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivalo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Rate den Tag
und
4 literarische Rätsel

Rate den Tag
Es gibt so Tage, da weiß ich, ich habe die Welt verstanden. Ich stehe morgens auf, schaue aus dem Fenster und weiß, wie
a)  der Hamster bohnert b) das Kaninchen humpelt, c) das Eichhörnchen schleicht oder d) der Hase läuft.
Noch vor dem ersten Weckerklingeln bin ich hellwach! Ich grinse
a) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rate den Tag</strong></p>
<p>und</p>
<p><strong>4 literarische Rätsel</strong><br />
<span id="more-1190"></span><br />
<strong>Rate den Tag</strong></p>
<p>Es gibt so Tage, da weiß ich, ich habe die Welt verstanden. Ich stehe morgens auf, schaue aus dem Fenster und weiß, wie<br />
<em>a)  der Hamster bohnert b) das Kaninchen humpelt, c) das Eichhörnchen schleicht oder d) der Hase läuft</em>.<br />
Noch vor dem ersten Weckerklingeln bin ich hellwach! Ich grinse<br />
<em>a) hindurchpositionieren b) unterplatzieren c) zwischenstellen oder d) überlegen</em>.<br />
Auf dem Nachttisch liegen ein 50 und ein 100 €-Schein, ich stecke mir beide in die<br />
<em>a) Backentasche b) Versandtasche c) Hosentasche oder d) Plundertasche</em>,<br />
nehme mir sicherheitshalber noch 200 € aus der Schublade und gehe für die Frühstücksbrötchen<br />
<em>a) zum Frühschoppen b ) zur Lesebühne c) zum Bäcker oder d) zur Agentur für Arbeit</em>.<br />
Ich tendiere zu a) Frühschoppen, bin aber nicht hundertprozentig sicher. Ich rufe scherheitshalber meine Frau an und vertraue ihrem Rat: der lautet Bäcker.<br />
Beim Frühshoppen hatte ich zuletzt auch 300 € gelassen, das kann ich mir erstmal nicht mehr<br />
<em>a) Hobel b) Pflock c) Kanten oder d) Leisten</em>.<br />
500 € waren es auch, oder? Verdammter Frühschoppen, aber ich musste ja die ganze Fußballmannschaft einladen!<br />
Hm, Flurlicht kaputt? Warum flackert das jetzt hier so komisch?? Könnte ja auch mal jemand was machen!<br />
Das Glück ist heute direkt auf meiner Seite, direkt vor der Haustür trete ich nämlich gleich in<br />
<em>a ) eine Tretmine b) eine Landmine c ) eine Seemine oder d ) einen Hundehaufen</em>.<br />
Hab zum Glück nicht meine 1000 €-Schuhe an, die sonst eigentlich immer trage!<br />
Beim Bäcker riecht es, zum Glück! verbrannt. Ich kaufe zum Frühstück 2 Croissants, 2 Körnerbrötchen, 1 Mohnbrötchen und 2<br />
<em>a) Europameisterwürstchen b) Weltmeisterbrötchen c) Nürnberger Meistersänger oder d) Meisenringe</em>.<br />
Und eine Tageszeitung. Geld reicht gerade noch. Verrückt! Jugendliche erbeuten 2000 € in Tankstelle, nachdem sie den Kassierer mit einem<br />
<em>a) Butterkeksmesser b) Butterbrotmesser c) Butterflymesser oder d) einem Buttersäuremesser </em><br />
bedrohten. Schlimm das! Also wenn ich ne Tanke überfalle, dann will ich mindestens 4000 € erbeuten, denke ich, lohnt sich ja sonst nicht. Das ist ja ne ganz einfache<br />
<em>a) Quartalsbilanz b ) Kosten-Nutzen-Rechnung c) Riskoabschätzung oder d) Qualitätssicherung</em>.<br />
Aber da steckt man halt nicht drin. Und es sollten wohl besser 8.000 € sein, denk ich so.<br />
Ups, jetzt aber schnell! Nehme besser die Straßenbahn nach Hause! Also, wenn die Linie 3 alle 15 Minuten fährt und eine um 9 nach kommt, es jetzt aber 28 nach ist, dann kommt die nächste Bahn in<br />
<em>a) 3 b) 9 c) 11 oder d) 19 Minuten</em>,<br />
Mal keine Verspätung angenommen. Ich bin zu faul zu rechnen und frage mal die Herumstehenden. 67 % der Befragten sagen, sie käme in b) 9 Minuten. Ich glaube dieser Mehrheit und gehe lieber zu Fuß nach Hause.  Und rechne derweil nach, wie lange es wohl dauern würde, bis ich die 16.000 € zusammengspart hätte, die dieser kleine Flitzer wohl kostet, 2,3 Liter 6-Gang-Getriebe, Xenon-Scheinwerfer, Heckscheibe beheizbar, mit Abschaltautomatik  Heckscheibenwischer mit Intervallschaltung und Wisch-Wasch-Funktion,  Leichtmetallfelgen 7,0 x 17&#8243;, mit Bereifung 215/55R17, der mich gerade mit seiner Lichthupe so dämlich anblinkt.<br />
Auf dem Weg nach Hause verspüre ich ein dringendes Verlangen nach Verbraucherinformationen. Glück gehabt! Eine 4 Seitige Sonderbeilage vom Mediamarkt liegt der Tageszeitung bei! Ich setze mich, verbringe fünf Minuten mit der ausführlichen Lektüre, sende dann noch schnell eine SMS an Herrn thom*, der unbedingt wissen wollte, ob in Südafrika derzeit die<br />
<em>a ) Fußball oder die b) Wok-WM</em><br />
ausgetragen wird. Seine Sorgen will ich haben! Und die Straßenbahn fährt an mir vorbei. 2 Minuten Verspätung! Ha! Alles richtig gemacht!<br />
Am Geldautomaten erfahre ich, dass mein<br />
<em>a ) Disko- b) Fresko- c) Bistums- oder d ) Dispo-Kredit</em><br />
auf 32.000 € erhöht wurde! Ich klopfe mir auf die Schulter, für meine gestiegene Kreditwürdigkeit und überlege, ob ich mir den Flitzer von vorhin, 155 PS, Panorama-Glasdach mit elektrischem Lamellen-Rollo, direkt kaufen soll.<br />
So jetzt aber nach Hause. Oder noch schnell für den Urlaub einen Regenschirm besorgen? In der Normandie kann es immer mal regnen. Wie hieß gleich Regenschirm nochmal auf Französisch? War das<br />
<em>a) paracetamol b) paraplu c) parlament oder d) parlez-vous.</em><br />
 Na, vielleicht regnets dort ja auch nicht! Die Nachbarn fahren auf Kreuzfahrt in die Karibik. Aber 64.000 € für ne Außenkabine für die ganze Familie finde ich einfach übertrieben.<br />
Gut dass ich jetzt den Regenschirm habe, denn am Himmel türmen sich gerade dicke Wolken auf, diese regenbringenden<br />
<em>a) Nimbostratus b) Altostrato c) Cumulonimbus oder d ) Cirrus-Wolken</em>.<br />
Die gibt es in der Karabik natürlich nicht, aber für das doppelte der Kreuzfahrt bekomme ich ja schon ein schickes Haus, ein Bungalow, Stadtrandlage, das ganze schon für 125.000 €.<br />
Jugendliche laufen an  mir vorbei zur Schule, Obersekundaner seien sie, sagen sie, was war das nochmal? War das jetzt<br />
<em>a) 9. b) 10. c) 11. oder d) 12. Klasse?</em><br />
Altsprachler-Schnösel! Papi hat bestimmt die Stadtvilla für 500.000 €, zwei Stellplätze, muss ja sein, kleiner Pool, die kleinen Angeber, die!<br />
Beschließe sie zu ignorieren!<br />
Vor mir geht nämlich ein Frau mit einem beachtlichen Hüftschwung, der ihren wohlgeformten, in eine knackige Jeans gehüllten<br />
<em>a) Gluteus b) Gluratis c) Glutamat oder d) Glumen</em><br />
sehr betont.<br />
Zur Sicherheit rufe ich einen guten Freund an, bloss um mir meine Vorahnung bestätigen zu lassen. Er ist Arzt und kann mir da weiterhelfen, manchen Dingen sollte man eben besser auf den Grund gehen!<br />
Ich laufe eine Weile hinter ihr her und fühle mich direkt, wie ein Milionär!</p>
<p>Ich glaube, ich bekomme eine<br />
<em>a) Fiktion  b) Injektion c) Erektion oder d) Sanktion, </em><br />
aber das würde hier den Rahmen sprengen.</p>
<p><strong>Litererisches Rätsel #1</strong></p>
<p>“Hey, Jungs, Mädels, wir müssen da mal was bequatschen. Also, die Halbfetten sind jetzt viel weiter nach rechts gerückt worden, die Bios sind dafür ein Regal weiter oben, da ist es 2° wärmer, ist das okay für Euch? Die Bios fallen durch ihren grünen Karton eh schon mehr auf, müssen die wirklich auch noch weiter oben stehen? Und jetzt haben wir ja auch noch die länger haltbaren! Wir sollten uns wirklich einig sein, ob es auch alle akzeptieren, dass da wieder ein eigenes Fach für freigeräumt wird! Kann das mal jemand mit den Haltbaren drüben im Warmregal bereden? Ich find’s nämlich total wichtig, eine Einigung zu finden, mit der alle wirklich leben können!” </p>
<p>Wer spricht?</p>
<p><strong>Litererisches Rätsel #2</strong></p>
<p>“Ach, wisst Ihr noch damals, war das nicht schön?! Der herrliche Sommer, die leichte Brise, die vom Mittelmeer in unseren Hain hinaufzog. Hab ich Euch eigentlich erzählt, wie ich kurz bevor wir gepflückt wurden beinahe noch von einem Vogel aufgefressen wurde? Hat uns wohl mit Weintrauben verwechselt. Ne, war das ein Abenteuer! Aber letztendlich ist ja alles gut gelaufen und ich bin hier bei Euch gelandet! Ach, und ich muss Euch noch von Elena erzählen, die mich sortiert hat und vom Kaltpresswerk und dann der gemeinsamen Fahrt hierher, wie’s da gewackelt und geschaukelt hat! Schön war’s, ach, es gäbe noch so viel zu erzählen! Aber wir haben ja auch Zeit! Also, &#8230;.” </p>
<p>Wer spricht?</p>
<p><strong>Litererisches Rätsel #3</strong></p>
<p>“Unser Briefkasten ist schon wieder voll mit diesen kleinen Schweinen! Die brauchen wir gar nicht, wer wirft die bloß immer da rein! Ich hab jetzt extra einen eigenen Briefkasten eingerichtet, extra für diese kleinen Schweine. Normalerweise sortiert der Briefträger die schon immer in den richtigen Kasten. Der ist so ekelig voll! Aber es landen immer mal wieder welche im normalen Briefkasten. Versteh ich nicht! Das ist echt ne kleine Schweinerei”</p>
<p>Um welche Schweine handelt es sich?</p>
<p><strong>Litererisches Rätsel #4</strong></p>
<p>Liebe Schwestern, liebe Brüder, wir wollen uns heute versammeln im Namen des Herrn und unser Wort an ihn richten. Zunächst habe ich allerdings ein wichtiges Anliegen. Es ist Euch sicherlich aufgefallen, dass unsere Ansprache an den Herrn zuletzt wenig Hoffnung in unsere Runde brachte. Ja, dass viele in unserer Runde hoffnungslos und unzufrieden waren. Im Sinne unserer Runde möchte ich also Vorschlagen, die Ansprache an den Herrn zu erneuern. Wir werden also die Art und Weise, in der wir unser Wort an den Herrn richten von nun an verändern, auf dass unsere Ansprache mehr Hoffnung in unsere Runde bringen möge. Bevor wir abstimmen, auf welche Weise wir fortan unsere Ansprache sprechen wollen, lasst uns zunächst diejenigen, die noch in Ecken sitzen ebenfalls in die Runde holen, dass wir auch eine runde Runde sind, habt Dank, liebe Schwestern, liebe Brüder!</p>
<p>Welches Vorhaben ist hier beschrieben?</p>
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		<item>
		<title>Raten: Herr thom* las</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 14:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergeigt
Herr Hanke legt auf
Fragen Sie mich doch nicht

Vergeigt
Als er bei Jauch der Joker war
für seinen herrischen Papa
war das kein guter Tag
Die Milch verbrannt, das Kind verschreckt
er wäre lieber zugedeckt
geblieben, wo er lag
Dann sagt er C, ganz sicher C
Papa loggt ein und Jauch sagt Nee
und Papa fällt vom Sitz
Der Jauch danach am Telefon
sagt, raten Sie, Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vergeigt</p>
<p>Herr Hanke legt auf</p>
<p>Fragen Sie mich doch nicht</strong><br />
<span id="more-1188"></span></p>
<p><strong>Vergeigt</strong><br />
Als er bei Jauch der Joker war<br />
für seinen herrischen Papa<br />
war das kein guter Tag</p>
<p>Die Milch verbrannt, das Kind verschreckt<br />
er wäre lieber zugedeckt<br />
geblieben, wo er lag</p>
<p>Dann sagt er C, ganz sicher C<br />
Papa loggt ein und Jauch sagt Nee<br />
und Papa fällt vom Sitz</p>
<p>Der Jauch danach am Telefon<br />
sagt, raten Sie, Sie Supersohn,<br />
es war sein letztes Quiz</p>
<p><strong>Herr Hanke legt auf</strong><br />
Die Fahnen vor dem Hotel im Gewerbegebiet hängen schlaff an den Seilen. Ein bärtiger Kerl im Blaumann raucht vor der Schiebetür, wenn er sich zum Aschenbecher dreht, schaltet die Automatik mit einem Klicken und das Glas setzt sich in Bewegung. „Es zieht“, brüllt dann eine blondierte Frau im Dindl von der Rezeption her, der Bärtige tritt einen Schritt vor, schschschschscht, und die Tür ist wieder zu. Dreimal geht das so.</p>
<p>Da ist ein Schild an der Blaumannbrust, doch weil es ausgewaschen ist und ohne Kontraste kann Herr Hanke den Namen darauf nicht erkennen. Nicht von hier. Am Anfang ist ein P, rät er und beschließt, dass der Mann Pomerenke heißt. Pomerenke passt. Herr Hanke hat ein Gespür dafür, wie Menschen heißen sollten. Herr Hanke mag Namen. Er sammelt sie in einem kleinen Büchlein, das in seiner Brusttasche steckt, die schönsten schreibt er in rot auf eine extra Seite. „Indira Fiebelkorn“ steht da zum Beispiel ganz oben und in der Spalte für die Erläuterungen hat Herr Hanke verzeichnet: „Schulkameradin von U. Hussel“, später Textilverkäuferin, Erzgebirge.  </p>
<p>Herr Hanke steht auf dem Hotel-Parkplatz zehn Meter entfernt von der Automatiktür und starrt über das Lenkrad. In seinem verwaschen roten Kombi sitzt er vorgebeugt, die Fenster sind herunter gelassen. Da ist ein Schleier auf der Scheibe denkt Herr Hanke und schnippst die Kippe auf den Asphalt. Noch zwei Stunden. Jetzt lässt er einen Ruck durch seine Glieder gehen und steigt aus. Das lila Jackett nimmt er aus dem Kofferraum, zusammen mit einem entwaffnenden Lächeln und grüßt. Tach! nuschelt es aus den Barthaaren zurück, im Vorübergehen liest Hanke „Paulsen“ auf dem Blaumannschild und ist enttäuscht. Paulsen trägt keinen Blaumann, denkt er, Paulsen ist Mittelstürmer oder Sportjournalist und keinesfalls bräsig-bärtig vor einem Hotel im Gewerbegebiet. Pomerenke sollte da stehen. Pomerenke passt! Dann klickt die Automatik, die Tür geht auf, an der Rezeption streckt Hanke der Blondierten die Hand entgegen und sagt „Moderation und Musik für Sie und ihre Gäste &#8211; das beste von gestern von heute und ein Blick in die Zukunft, verschmitzt und mit Witz! Hanke! Angenehm“</p>
<p>Die Einrichtung im Saal ist nicht mehr neu, die Kunstblumen nicht mehr grün und hinter den altrosa Vorhängen findet Hanke die Steckdosen, die er braucht. Als das letzte Kabel verlegt ist, spuckt draußen eine Kutsche 35 Senioren aus. Zum Einlass entscheidet sich Herr Hanke für deutsche Schlager &#8211; Lautstärke 3.<br />
Die Veteranen der hiesigen Agrargenossenschaft sind guter Dinge. Sie trinken Schnaps aus kleinen Flaschen, vorn, die Dame im Rollstuhl &#8211; Hanke hat sie Kosmehl getauft &#8211; tippt mit dem Zeigefinger den Takt bis der Kuchen serviert wird und die Blondierte ihren Dirndl-Busen beim Kaffee-Einschenken nacheinander auf allen Seniorenschultern parkt. Ein Mann im schwarzen Beerdigungsanzug hält nach der eigenen gleich noch die Tassen seiner Nachbarn hin und lächelt selig. „Nanana! Junger Mann!“, wird er ermahnt, dann klappern die Kuchengabeln. Das ist Herr Brückner, beschließt Hanke und wählt Volksmusik &#8211; Lautstärke 4.</p>
<p>Inzwischen ist der Chef der Agrargenossenschaft eingetroffen, im Anzug mit einer gelben Krawatte, gelb wie der Raps, der rund ums Gewerbegebiet blüht. Nach dem Kaffee hält er eine Rede, in der die Wörter Erfolg, Aufbau, Brüssel und Milchpreis etwas zu oft vorkommen. Frau Kosmehl sucht im Redefluss einen Takt, Herr Brückner geht aufs Klo, kurz vor der Rezeption streckt er sich, schreitet, schreitet und schreitet, solange es sein Ischias erlaubt. Und der erlaubt es tatsächlich bis an die Klotür, Hanke indessen beschließt einen Scherz zu wagen und spielt im Anschluss an die Rede „Du hast mich tausendmal belogen“ von Andrea Berg.</p>
<p>Vor 15 Jahren hatte ein junger Historiker ein Quiz zur Geschichte der Genossenschaft entwickelt. Der hatte eine Arbeit geschrieben über den Kartoffelanbau in der Landwirtschaft der DDR und als Dankeschön für die unzähligen Interviews 20 Fragekarten gebastelt. Der Rapsschlips überreicht sie wie eine Reliquie. Gleich die erste Karte zieht Hanke die Schuhe aus: Welches Pflanzenschutzmittel wurde in unserer LPG am häufigsten eingesetzt &#8211; a) Namedit, b) Plantulin, c) Trazalex oder d) Trizilin. Hanke stottert und verspricht sich viermal, Frau Kosmehl, Herr Brückner und die anderen jedoch schreiben innerhalb von Sekunden einen Buchstaben aufs Papier. Allein Frau Stern &#8211; Hanke hatte sie ihres verträumten Blicks wegen so genannt &#8211; allein Frau Stern schaut hilflos. Dann kämmt sie weiter das braune Haar ihrer Puppe und flüstert „Damit Du schön bist, Mariannchen“. </p>
<p>Nach dem Quiz schickt Hanke „Stand up for the Champions“ aus dem Laptop in die Boxen &#8211; Champion, das ist heute Herr Brückner, der hatte alles richtig, der kannte die Zahlen der Rekordernte ebenso wie den Tierbestand im Jahr 63 und bekommt nun einen Präsentkorb mit Wurst, Schnaps und Mandarinen. Alle anderen dürfen sich etwas aussuchen aus einer großen Kühltasche, daneben liegen Anstecker und Kugelschreiber vom Landestourismusverband und einem Futtermittellieferanten. Produkte aus der Region sagt der Chef und zeigt auf die Tasche &#8211; Hanke ist noch immer nicht sicher, wie er ihn nennen soll. Ludwig, so wie der 14.? Ist ihm zu einfach. Der Rest des Nachmittags wird vertanzt, Volksmusik und deutsche Schlager, Du kannst nicht immer 17 sein als Höhepunkt, Lautstärke 6.</p>
<p>Die Straßenlaternen im Gewerbegebiet flackern schon, als Herr Hanke vor die Tür tritt. In der Ferne hört er noch das Klackern der Hufeisen auf Asphalt, dann legt er das lila Jackett zurück in den Kofferraum und das entwaffnende Lächeln legt er dazu. Hanke geht noch einmal zur Rezeption und fragt nach dem Bärtigen im Blaumann. Pomerenke? fragt die Blondierte zurück und dann nickt Herr Hanke sich wortlos lächelnd auf den Heimweg.</p>
<p><strong>Fragen Sie mich doch nicht</strong><br />
Fragen Sie mich doch nicht.<br />
Ich kann doch auch nur raten &#8211; a b c oder d<br />
Gleich nach der Werbung kommt einer, der weiß die Antwort<br />
Und vielleicht ist die Antwort </p>
<p>Hühnerfrikassee<br />
Hühnerfrikassee</p>
<p>Ich bin kein Experte, ich kenne mich nicht. Aus. Ich bin kaum in der Lage, meinen Geschirrspüler so einzuräumen, dass mein Geschirr sauber wird. Ich kann kein Fahrrad reparieren und keine Mauer hochziehen, ich kann kein Feld bestellen und keinen Ringkampf bestehen. Ich bin ein Produkt der Dienstleistungsgesellschaft. Wer sich auf einen wie mich verlässt, muss Vertrauen haben in den Fortbestand der Zivilisation, wie wir sie kennen.</p>
<p>Fragen Sie mich doch nicht.<br />
Ich kann doch auch nur raten &#8211; a b c oder d<br />
Gleich nach der Werbung kommt einer, der weiß die Antwort<br />
Und vielleicht ist die Antwort </p>
<p>Hühnerfrikassee<br />
Hühnerfrikassee</p>
<p>Und so kann ich Ihnen nur sagen: Ich habe keinen Bausparvertrag. Ich habe keine Riesterrente, ich habe kein Immobilienportfolio. Ich hatte mal ein Sparbuch und heute, hier hab ich fünf Minuten und Sie sind meine Quote &#8211; und da soll ich Ihnen raten? Nichts da! Damit Sie hinterher mir vorwerfen, ich hätte mich hinab begeben in die Niederungen der Stammtische. Ich hätte die komplexe Wahrheit auf plumpe Bauernweisheiten reduziert. Ich hätte Parodie und Parole verwechselt. Also bitte!</p>
<p>Fragen Sie mich doch nicht.<br />
Ich kann doch auch nur raten &#8211; a b c oder d<br />
Gleich nach der Werbung kommt einer, der weiß die Antwort<br />
Und vielleicht ist die Antwort </p>
<p>Hühnerfrikassee<br />
Hühnerfrikassee</p>
<p>Und wahrscheinlich, wahrscheinlich, nun ich bin kein Experte wie gesagt, ist die Antwort NICHT Hühnerfrikasse, dafür ist das alles viel zu komplex. Alles hängt von allem ab und manchmal scheint es mir, als könnten wir gar nicht wissen, obs besser ist friedlich durchs zu Watt waten und Kleckerburggräben auszuheben mit dem Klappspaten, als sagen wir, bei einer Ölbohrinsel den Stöpsel zu ziehen. Denn es könnte doch ohne Frage ein Sack Reis sein, der umfällt in China und alles aus der Bahn wirft, alles. Und wenn Sie dann da stehen so ganz ohne Planeten, urplötzlich, und mich verfluchen, weil ich Ihnen kurz zuvor noch geraten hattee, jetzt zur Arbeit zu gehen, anstatt Fahrrad zu fahren mit den Kindern. Wie stünde ich denn dann da? Hören Sie mal!</p>
<p>Also: Fragen Sie mich doch nicht.<br />
Ich kann doch auch nur raten &#8211; a b c oder d<br />
Gleich nach der Werbung kommt einer, der weiß die Antwort<br />
Und vielleicht ist die Antwort </p>
<p>Hühnerfrikassee<br />
Hühnerfrikassee</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sonntag &#8211; Schmalz und Marmelade zum Thema: Raten!</title>
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		<comments>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/06/09/sonntag-schmalz-und-marmelade-zum-thema-raten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 13:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],
schreiten wir zur 50-Euro-Frage: Ist Schmalz und Marmelade &#8211; a) eine Lesebühne b) ein Handarbeitszirkel c) eine Selbsthilfegruppe oder d) eine neue Bezeichnung für die Infoschalter der Deutschen Bahn?
Richtig!
Und nun die 100-Euro-Frage: Ist am kommenden Sonntag bei Schmalz und Marmelade zu Gast &#8211; a) Katja Ebstein b) Horst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],</p>
<p>schreiten wir zur 50-Euro-Frage: Ist Schmalz und Marmelade &#8211; a) eine Lesebühne b) ein Handarbeitszirkel c) eine Selbsthilfegruppe oder d) eine neue Bezeichnung für die Infoschalter der Deutschen Bahn?</p>
<p>Richtig!</p>
<p>Und nun die 100-Euro-Frage: Ist am kommenden Sonntag bei Schmalz und Marmelade zu Gast &#8211; a) Katja Ebstein b) Horst Köhler c) Nike van Eppstein oder d) ein Sparpaket?</p>
<p>Jepp. Stimmt auch! Und alles ohne Joker!</p>
<p>Und nun schalten wir rüber in die Werbung &#8211; danach sehen Sie die Dokumentation &#8220;Buckelwale &#8211; behindert in den Weltmeeren&#8221; und wir sehen uns wieder, wenn Sie mögen, am kommenden Sonntag, 12 Uhr im Freischütz in Schwerin. Gast der Lesebühne Schmalz und Marmelade ist dann Nike van Eppstein.</p>
<p>[hier bitte selbstständig einen Werbeblock vorstellen - am Ende geht der Fernseher aus]</p>
<p>Liebe Mitleser, liebe Zufallsbekanntschaften, liebe Freunde, liebes Volk!</p>
<p>Raten ist, Raten sind: beliebt. Selbst mein Großvater hat immer gesagt, spare in der Not, dann kannste, wennde musst, auch die Raten bezahlen. Nützlich insbesondere in ärmlichen Wohnvierteln sind auch Ratenköder, Ratatouille ist mancherorts sogar ein Gericht. Und vor Gericht und auf hoher See, das wissen Sie &#8211; sind wir in Gottes Hand. Gott würfelt nicht, hat ein schlauer Mann einmal gesagt und auch wenn es niemand aufgeschrieben hat, so ist es doch die Wahrheit: derselbe Mann ergänzte Sekunden später seinen Ausspruch um die kurze Erkenntnis &#8211; Gott rät. Er rät zum Beispiel die Eltern zu ehren oder nicht zu stehlen. Insofern sind Ratesendungen, auch wenn sie in dieser Kausalität religiös motiviert wirken, doch in Wahrheit gotteslästerliche Zivilisationsunfälle, stehlen sie doch, nämlich den Menschen die Zeit. Und genau das hat mein Großvater schon meiner Mutter vorgeworfen &#8211; wenn sie mit dem Schulheft nach Hause kam, das Ergebnis einer Klassenarbeit ankündigend und dann auf die Frage, was denn herausgekommen sei, geheimnisvoll sagte: Rate mal. Wollte mein Großvater aber nicht, der wollte auf den Acker mit dem blauen Kugeltrabant und so hat er sich abgewendet und auf Gott verwiesen &#8211; du sollst nicht stehlen. Erst recht nicht die Zeit Deiner Eltern, die Du doch ehren sollst.</p>
<p>Doch zurück zur Lesebühne: Immer wieder gibt es, immer wieder gab es bei uns Texte, die Sie geradezu zum Raten herausgefordert haben. Texte, die kryptisch und unverständlich blieben, so dass Sie am Ende &#8211; oder in der Pause schon &#8211; rätselten: Was will uns der Schreiber damit sagen. Nicht immer weiß es der Schreiber, diesmal aber ist Raten Programm. Und damit Sie sich nun nicht weiter fragen müssen, wer denn diese ominöse Nike van Eppstein ist, sagen wirs Ihnen einfach:</p>
<p>Nike van Eppstein singt, liest und ist ganz und gar bezaubernd dabei. Ihr musikalischer Weg schrappte kurz an Buxtehudes Kyrie eléison vorbei, touchierte die Beatles um dann zu einer Stichstraße eigener Lieder zu werden. Und weil Lieder mit korrekt gearbeiteten Texten einfach besser klingen, hat sich Frau van Eppstein an ihre Kindheit erinnernd ein großes Vorbild für Rhythmus und Versmaß gesucht &#8211; das Kleinod &#8221;Fuchs und Igel&#8221; von Wilhelm Busch. Indes treibt sie die Ungeduld der inneren Jugend &#8211; wohl nie werden wir deshalb einen Roman aus ihren Fingern aufs Nachttischchen legen können &#8211; dafür Kurzgeschichten, was ja in diesem Fall ganz hervorragend zu Schmalz und Marmelade passt, schließlich haben Sie &#8211; das geneigte Publikum ja nicht ewig Zeit.</p>
<p>Nach einem Rücktritt vor dreizehn Jahren &#8211; begründet hatte Nike van Eppstein den übrigens mit den Worten, sie vermisse den Respekt vor ihrem Amt, ein Spruch, den unlängst ein Politiker ohne mit der Wimper zu zucken abkupferte &#8211; ist Nike van Eppstein nun zurück auf den deutschen Bühnen. Premiere feiert sie dabei im Schweriner Freischütz bei der Lesebühne Schmalz und Marmelade.</p>
<p>Die Fakten: </p>
<p>Was: Schmalz und Marmelade &#8211; die Schweriner Lesebühne<br />
Wann: Sonntag, 13. Juni 2010 &#8211; 11.30 Uhr Frühstück mit Schmalz und Marmelade &#8211; 12 Uhr Lesung <br />
Wo: Zum Freischütz am Ziegenmarkt<br />
Thema: Raten<br />
Gast: Nike van Eppstein</p>
<p>Damit dürfte Sie im Bilde sein, wir fallen für Sie aus dem Rahmen &#8211; aber am Sonntag erst, bis dahin verbleiben wir Ihre überaus mitfühlenden Kasperköppe von der Lesebühne Schmalz und Marmelade.</p>
<p>i.A. thom*</p>
<p>PS: Schmalz und Marmelade wird Ihnen präsentiert von Horsts Rücktrittsbremse und dem Festkommitee &#8220;Wir können auch ohne Geld glücklich sein&#8221; der Landeshauptstadt Schwerin<br />
PSPS: Wenn Sie nicht kommen sind Sie nicht da. Und das wollen wir doch nicht, oder?<br />
PSPSPS: Taggs &#8211; die Theatergruppe am Goethe-Gymnasium &#8211; ist toll. Sie haben am Freitag, Sonnabend und Sonntag noch die Chance, die fantastische Inszenierung &#8220;Unser Haus&#8221; zu sehen. <a href="http://www.taggs-schwerin.de">www.taggs-schwerin.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>TaGGS &#8211; die neue Inszenierung</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/05/03/taggs-die-neue-inszenierung/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 17:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ohrenschmalz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Theatergruppe am Goethe-Gymnasium Schwerin (TaGGS) hat für ihre neue Inszenierung ein Werbevideo gedreht. Mit Musik von Carsten Stotco und im bewährten Team mit dem Ideengeber, Kameramann und Cutter Benno Jonitz. 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Theatergruppe am Goethe-Gymnasium Schwerin (TaGGS) hat für ihre neue Inszenierung ein Werbevideo gedreht. Mit Musik von <a href="http://www.stotco.de">Carsten Stotco</a> und im bewährten Team mit dem Ideengeber, Kameramann und Cutter Benno Jonitz. </p>
<p><object width="500" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/acKC0YkFDdk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/acKC0YkFDdk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="300"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Angucken: &#8220;werkstatt der künste&#8221; zum filmkunstfest</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 20:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir kommen ja geradewegs von der Bühne im Schleswig-Holstein-Haus und haben da ein sehr freundliches Publikum vor der Nase gehabt. Das Programm war für uns ein kleines Experiment &#8211; wir haben geschaut, was an deutschen Befindlichkeiten wir in unseren Texten finden und da hab ich, also der Herr thom*, vor allem ein paar Klassiker des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir kommen ja geradewegs von der Bühne im Schleswig-Holstein-Haus und haben da ein sehr freundliches Publikum vor der Nase gehabt. Das Programm war für uns ein kleines Experiment &#8211; wir haben geschaut, was an deutschen Befindlichkeiten wir in unseren Texten finden und da hab ich, also der Herr thom*, vor allem ein paar Klassiker des ersten Jahres Lesebühne gefunden, ähnlich gings dem Herrn ivalo und Andersen Storm hat mit ganz neuen Liedern dagegen gehalten. </p>
<p>Das mit den deutschen Befindlichkeiten kommt daher, dass im 20. Jahr der Einheit Deutschland selbst das Gastland des 20. filmkunstfestes ist, zu dem wiederum die &#8220;werkstatt der künste&#8221; traditionell gehört.</p>
<p>Und genau die sollten Sie in den kommenden Tagen genau verfolgen. Die Ausstellung im Holstein-Haus, natürlich, <a href="http://www.filmkunstfest.de/index.php?id=werkstatt">aber auch die vielen großartigen Veranstaltungen drumrum. </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Danke Bönen, danke Köln</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 17:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[

Knapp 50 Leute, ein toller Gast mit uns der Bühne, eine ganz liebevoll arrangierte Bühne in diesem Industriedenkmal &#8211; ein wunderbarer Abend. Danke dafür.

Ein kleines Bistro in der Südstadt &#8211; so ein bisschen der Friedrichshain von Köln, 20 Gäste &#8211; alles bekannte Gesichter, viel Applaus, viel Lob. Köln rockt, wenn auch, was die Zahlen betrifft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_0473-375x500.jpg" alt="Der Zechenturm in Bönen" title="Der Zechenturm in Bönen" width="500" class="alignnone size-medium wp-image-1165" /></p>
<p><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_0479-500x375.jpg" alt="Im Zechenturm in Bönen" title="Im Zechenturm in Bönen" width="500" height="375" class="alignnone size-medium wp-image-1164" /></p>
<p>Knapp 50 Leute, ein toller Gast mit uns der Bühne, eine ganz liebevoll arrangierte Bühne in diesem Industriedenkmal &#8211; ein wunderbarer Abend. Danke dafür.</p>
<p><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_0481-500x375.jpg" alt="Plakat in Köln" title="Plakat in Köln" width="500" height="375" class="alignnone size-medium wp-image-1166" /></p>
<p>Ein kleines Bistro in der Südstadt &#8211; so ein bisschen der Friedrichshain von Köln, 20 Gäste &#8211; alles bekannte Gesichter, viel Applaus, viel Lob. Köln rockt, wenn auch, was die Zahlen betrifft, verhalten. Ebenfalls ein überaus feiner Auftritt. Dank der Ohrstöpsel hat ivalo sogar die Nacht überstanden.</p>
<p><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/04/IMAG0017-500x333.jpg" alt="Auftritt" title="Auftritt" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-1170" /></p>
<p><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/04/IMAG0020-500x333.jpg" alt="Mehr Auftritt" title="Mehr Auftritt" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-1171" /></p>
<p><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/04/IMAG0029-333x500.jpg" alt="Stargast Fikki" title="Stargast Fikki" width="500" class="alignnone size-medium wp-image-1173" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wiedergänger: Andersen Storm las</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/04/21/wiederganger-andersen-storm-las/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 18:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andersen Storm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ohrenschmalz]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte der Untoten ist eine Geschichte voller Missverständnisse (Podcast)
und
Wenn Du (MP3)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bevorichesvergesse.de/?p=454" target="_blank">Die Geschichte der Untoten ist eine Geschichte voller Missverständnisse</a></strong> (Podcast)</p>
<p>und</p>
<p><strong><a href="http://bevorichesvergesse.de/?p=459" target="_blank">Wenn Du </a></strong>(MP3)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>23./24. April: Wir lesen in Bönen und Köln</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/04/19/23-24-april-wir-lesen-in-bonen-und-koln/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 18:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorab die harten Fakten:
Freitag, 23. April, 19.30 Uhr
Förderturm Bönen
Google-Maps-Link
iCal-Datei
Sonnabend, 24. April, 19 Uhr
Bistro im Tagungs- und Gästehaus St. Georg, Rolandstraße 61
Google-Maps-Link
iCal-Datei
Pressetext
Schweriner Lesebühne am 23. April zu Gast in Bönen / Schweriner Lesebühne am 24. April zu Gast in Köln
„Literatur, Lieder, Faxen und Kram“
Was haben ein herzloser Kapitän der Weißen Flotte, ein Dauerstudent mit Bausparvertrag und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorab die harten Fakten:</strong></p>
<p>Freitag, 23. April, 19.30 Uhr<br />
<a href="http://www.foerderturm-boenen.de/">Förderturm Bönen</a><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=F%C3%B6rderturm+B%C3%B6nen&#038;sll=51.521553,7.265751&#038;sspn=1.104031,2.90863&#038;ie=UTF8&#038;hq=F%C3%B6rderturm&#038;hnear=B%C3%B6nen&#038;ll=51.591862,7.749449&#038;spn=0.004306,0.011362&#038;t=h&#038;z=17">Google-Maps-Link</a><br />
<a href="http://www.dosenfischer.de/wp-content/uploads/boenen.ics">iCal-Datei</a></p>
<p>Sonnabend, 24. April, 19 Uhr<br />
<a href="http://www.dpsg-koeln.de/gaestehaus-st-georg/besonderheiten/bistro/">Bistro im Tagungs- und Gästehaus St. Georg, Rolandstraße 61</a><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;source=s_q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=+K%C3%B6ln,+Bistro+im+Tagungs-+und+G%C3%A4stehaus+St.+Georg,+Rolandstr+61&#038;sll=51.151786,10.415039&#038;sspn=17.844126,46.538086&#038;ie=UTF8&#038;hq=Bistro+im+Tagungs-+und+G%C3%A4stehaus+St.+Georg,+Rolandstr+61&#038;hnear=K%C3%B6ln&#038;ll=50.918857,6.957009&#038;spn=0.00105,0.00284&#038;t=h&#038;z=19">Google-Maps-Link</a><br />
<a href="http://www.dosenfischer.de/wp-content/uploads/koeln.ics">iCal-Datei</a></p>
<p><strong>Pressetext</strong></p>
<p><em>Schweriner Lesebühne am 23. April zu Gast in Bönen / Schweriner Lesebühne am 24. April zu Gast in Köln</em><br />
<strong>„Literatur, Lieder, Faxen und Kram“</strong></p>
<p>Was haben ein herzloser Kapitän der Weißen Flotte, ein Dauerstudent mit Bausparvertrag und ein im Kreisverkehr des Dörfchens Tretmühl gefangenes Filmteam gemeinsam? Sie alle werden auf der Lesebühne &#8220;Schmalz und Marmelade&#8221; lebendig. Sie winden sich aus Textblättern auf denen sie erdacht wurden, um einem Publikum, das Literatur mit Augenzwinkern schätzt, zu gefallen.</p>
<p>Schmalz und Marmelade &#8211; das ist seit mehr als drei Jahren die Schweriner Lesebühne.  Andersen Storm, Herr ivalo und Herr thom* lesen sich dort um Kopf und Kragen &#8211; ihre Texte sind für die Bühne gemacht, sie leben von der Überraschung und vom Spaß an Sprache, von Holzhammerwitzen ebenso wie von mehr oder weniger zarten zwischen-den-Zeilen-Pointen. In Schwerin trifft sich die Lesebühne stets an einem Sonntagmittag um das Neueste aus den heimischen Tastaturen auf die Bühne zu bringen &#8211; in Köln und Bönen hat Schmalz und Marmelade das Beste aus den vergangenen drei Jahren im Gepäck.</p>
<div id="attachment_951" class="wp-caption alignnone" style="width: 366px"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2006/05/flyer_2009.jpg" alt="" title="flyer_2009" width="356" height="500" class="size-full wp-image-951" /><p class="wp-caption-text">Die Lesebühne Schmalz und Marmelade (Bild: Regge vom Schulzenhof)</p></div>
<p><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/04/schmalz_und_marmelade-500x333.jpg" alt="" title="Schmalz und Marmelade" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-1150" /></p>
<p>Die Lesebühne Schmalz und Marmelade: Andersen Storm, Herr thom*, Frau jules (in Köln nicht dabei), Herr ivalo</p>
<p><strong>Die CDs</strong><br />
An drei Abenden live eingespielt ist die aktuelle Tonträger „Ihr Klatschen auf CD“ ein perfekter Einblick in die vergangenen drei Jahre „Schmalz und Marmelade“.  „Ihr Klatschen auf CD“ ist für 10 Euro auf der Internetseite der Lesebühne zu bestellen. Ebenfalls zu haben ist die erste CD „Ohren“ &#8211; eine Studioproduktion aus dem jahr 2007. </p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Einmal im Monat: Literatur, Lieder, Faxen und Kram Schmalz und Marmelade &#8211; die Schweriner Lesebühne  Schmalz und Marmelade ist eine literarisch-theatrale Veranstaltungsreihe, die regelmäßig alle zwei Monate sonntags zur Mittagszeit in das Schweriner Lokal &#8220;Zum Freischütz&#8221; einlädt. Nur zu besonderen Anlässen wie der Lesung im November 2007 zum Thema &#8220;Großes Kino&#8221; oder dem Schmalz-und-Marmelade-Sportfest im Mai 2008 werden die Autoren dem Schützen untreu und steuern andere Orte an. Immer aber lesen, spielen und singen die Vier zu einem vorher gewählten Thema ihre extra für diesen Tag geschriebenen Texte &#8211; ein zum Thema passender Gast ist ebenfalls immer dabei und schon so erhält jede Veranstaltung eine besondere Note.  Seit Juni 2006 hat sich Schmalz und Marmelade in mehr als 30 eigenen Veranstaltungen und zahlreichen Gastlesungen ein treues Publikum erspielt. Bis zu 200 Gäste sind dabei, wenn Gedichte, Geschichten und Aktionen Themen wie &#8220;Heimat&#8221;, &#8220;Fußball isst unser Leben&#8221;, &#8220;Schützenfest&#8221; oder &#8220;Wurst und Durst&#8221; gegen den Strich bürsten.  Gründungsmitglieder der Lesebühne sind Julia Gräfner, Jan Tißler, Oliver Hübner und Thomas Naedler. Später stießen Sophie Kirschke und Nadine Bähring dazu. Derzeit aktiv in der Organisation und auf der Bühne sind Andersen Storm, Oliver Hübner alias Herr ivalo und Thomas Naedler alias Herr thom*.  Schmalz und Marmelade hat bewusst von Anfang an einen nichtkommerziellen Ansatz gewählt: Es wird bei allen eigenen Veranstaltungen grundsätzlich kein Eintrittsgeld erhoben, die Brötchen mit den namensgebenden Zutaten gibt es für einen geringen Unkostenbeitrag. Wie ein erweitertes Frühstück mit Freunden sollen die &#8220;Frühlesen für Spätaufsteher&#8221; sein &#8211; für die Kommunikation der Gäste untereinander lassen zwei Pausen ausreichend Zeit. Seit September 2007 versucht die Lesebühne verstärkt Instrumentalmusiker in die Programme einzubeziehen. Den Anfang für die musikalische Begleitung einer Lese machte das &#8220;Schweriner Saxophon-Quartett&#8221;.  Schmalz und Marmelade konnte auf eine Starthilfe des Soziokulturellen Zentrums &#8220;Der Speicher&#8221; und des Kulturbüros der Landeshauptstadt Schwerin bauen. Seit Juni 2007 findet die Veranstaltung dank der Kneipeninhaber und -mitarbeiter im Lokal &#8220;Zum Freischütz&#8221; am Ziegenmarkt statt. Weiterhin wird die Lesebühne unterstützt von Planet IC und dem farbfigur Verlag Gneven. Die Familiendynastie Wille sorgt für die fotografische Dokumentation der Lesungen, die Familien der Lesenden kochen Schmalz und Marmelade, helfen mit Fahrzeugen, Technik, gutem Rat. Bedingt durch Freundschaften oder personelle Verquickungen schätzt die Lesebühne ganz besonders die Arbeit der Theatergruppe am Goethe-Gymnasium Schwerin und der Impro-Theatergruppe &#8220;Die Wortlichter&#8221;. Alle anderen Freunde, Helden, Gäste und Unterstützer sind auch im Internet nachzulesen: www.schmalzundmarmela.de</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wiedergänger: Herr ivalo las</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/04/18/wiederganger-herr-ivalo-las/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 19:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivalo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Ode an das Fischbrötchen
und
Wieder gehen

Ode an das Fischbrötchen
Liebes Bismarckhering-Brötchen
knusprig frisch mit Zwiebeln drin
Mayonnaise für’s besondre Nötchen
lustvoll geb ich Dir mich hin
Liebes Bismarckhering-Brötchen
das mir gestern wohl geschmeckt
gabst den ganzen Abend Pfötchen
hast mich in der Nacht geneckt
Liebes Bismarckhering-Brötchen
in der frühen Morgenstund
sah ich Dich mit zahlreich Fädchen
kommen aus erlöstem Schlund
Wieder gehen
Mit Anfang 40, da ist der Mensch, besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ode an das Fischbrötchen</strong><br />
und<br />
<strong>Wieder gehen</strong><br />
<span id="more-1146"></span><br />
<strong>Ode an das Fischbrötchen</strong></p>
<p>Liebes Bismarckhering-Brötchen<br />
knusprig frisch mit Zwiebeln drin<br />
Mayonnaise für’s besondre Nötchen<br />
lustvoll geb ich Dir mich hin</p>
<p>Liebes Bismarckhering-Brötchen<br />
das mir gestern wohl geschmeckt<br />
gabst den ganzen Abend Pfötchen<br />
hast mich in der Nacht geneckt</p>
<p>Liebes Bismarckhering-Brötchen<br />
in der frühen Morgenstund<br />
sah ich Dich mit zahlreich Fädchen<br />
kommen aus erlöstem Schlund</p>
<p><strong>Wieder gehen</strong></p>
<p>Mit Anfang 40, da ist der Mensch, besonders der Mann in der Blüte, seines Lebens. Er strotzt vor Gesundheit und Testosteron.<br />
Ein bischen Geld ist inzwischen da, die Bafög Schulden abbezahlt, es geht aufwärts. Wenn nicht, hilft ein Kleinkredit, das Eigentumshaus mit Garten am Stadtrand ist geplant, der sportliche Mittelklassewagen ist kein Gebrauchter mehr.</p>
<p>W, 42 Jahre alt, mittlere Beamtenlaufbahn, ist genau von diesem Schlag</p>
<p>W. 42 Jahre alt, war angekommen. Privat, im Job, alles bestens. Eben war er zum Abteilungsleiter befördert worden, sein Konkurrent in eine andere Abteilung weggelobt, die Ehe mit P. 36, glücklich, der Sohn 7, nicht auf den Kopf gefallen, hat das erste Schuljahr mit Bravour überstanden.</p>
<p>Die Osterfeiertage verbrachte man in einem Luftkurort an einem schönen See nicht weit von zu Hause. Die Sonne tunkte den See in der noch winterlich braun-grauen Landschaft in ein mildes Licht. Im Seeparadies dachte man sich gut untergeracht, </p>
<p>Zwei Reisebusse standen auf dem Parkplatz. Aus Berlin und aus Schwaben.</p>
<p>Der Eindruck in einem Wellnesstempel gelandet zu sein, ließ sich nr schwerlich vermeiden,</p>
<p>Rollatorparkplätze, dezenter Duft nach Rheumacreme.</p>
<p>Ich hab nichts gegen Alte Menschen, dachte W. bin ja auch nicht mehr der Jüngste</p>
<p>Wolfgang, 42, war ein Mann, ein typischer Mann, typisch Mann und typisch Anfang 40. Ein gewinnendes Lächeln und ein gebügeltes Hemd. So eben war er zum Abteilungsleiter befördert worden, sein Sohn war in der dritten Klasse Klassenbester, seine Frau ehrenamtlich bei der Diakonie.<br />
Es ging aufwärts, seit Jahren schon, das Eigentumshaus am Stadtrand war fertig, der Kredit schon ein Stück weit getilgt. Der Mittelklassewagen war sportlich und kein Gebrauchter mehr. Im örtlichen Segelverein war man wer, Schriftwart aber immerhin im Vorstand. Mit dem Bürgermeister per Du, auf Empfängen ein gern gesehener Gast.<br />
Die Retrieverhündin Xenia war &#8230; und viellicht, ja vielleicht, würde das zweite Kind ja eine Tochter. Bald ist es soweit.</p>
<p>W. war sportlich fit, lief jedes Jahr den 20 Kilometerlauf der Seglerjugend, &#8230;</p>
<p>Über Ostern fuhr man in ein Wellnesshotel an einem bezaubernden See in der Nähe, man muss ja nicht zwei Mal im Jahr in den Urlaub fliegen und die Heimat, sie war doch schön.<br />
Die Frau wünschte sich halt Wellness und W., nun er willigte ein.<br />
Der Sportwagen fuhr rasant auf dem Parkplatz vor und bremste mit einem energischen Quietschen. Zwei Reisebusse standen auf dem Parkplatz und eine reihe Klein- bis Mitelklassewagen. Zwei Damen um die 60 in grell gefärbten Sportanzügen steuerten ihre stattlichen Körper richtung Walking-Strecke am Seeufer.  W. machte einen Spruch, in dem die Wörter üppig und Kampfgeschwader vorkamen.<br />
Im Foyer roch es nach Massageöl, oder war es Rheumacreme. W. schaute besorgt auf das Aktivtätsprogramm, Wassergymnastik, Seniorenschwimmen und machte einen Spruch in dem die Wörter Apothekenumschau und Einbalsamieung vorkamen.</p>
<p>der Mann mit dem Rollator drehte seine Runden im Park.<br />
W. machte einen Spruch, in dem die Wörter senil und Schnecke vorkamen.</p>
<p>Zum Abendessen ging man ins Hotelrestaurant, rechts war reserviert für Reisegruppe Graf aus Bottrop, links für Reisegruppe Zumwinkl aus Memmingen. Gegessen wurde laut, platz war noch an Einzeltischen in der Mitte.<br />
Die Reisegruppen teilten sich in Alleinunterhalten, Mitschunkler und Griesgrämige.<br />
W., nuschelte was von Vollpension, machte keinen Spruch mehr und sagte nur, gegehn wir lieber in den Ort.<br />
Hier geschah es nu n wie aus heiterem Himmel, beim Aufstehen durchfuhr W. ein blitzartiger Schmerz, er hielt sich den Rücken stieß wohl einen Schrei aus, den amn am andeern seeufer wird gehört haben muss und setzte sich umgehend wieder hin. W. &#8217;s gesicht durchzog eine Leichenblässe. Ihm? Rücken? Nie!<br />
Entschlossen stand er auf, nur um abermals einen lauten Schrei ausszustoßén,den er allerdings abwürgen konnte und in einem lauten Fluchen enden lassen konnte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wiedergänger &#8211; die Bilder sind da</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/04/11/wiederganger-die-bilder-sind-da/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 20:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Fotos der Lese
Die Fotos des Making up
Fotos: Ulli Wille
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sandmann/4512190646/" title="Wiedergänger-34 von sandmann bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4047/4512190646_9b8176ac3c.jpg" width="500" height="333" alt="Wiedergänger-34" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sandmann/sets/72157623707523531/">Die Fotos der Lese</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sandmann/sets/72157623708676727/">Die Fotos des Making up</a></p>
<p>Fotos: Ulli Wille</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wiedergänger &#8211; Herr thom* las</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/04/11/wiederganger-herr-thom-las/</link>
		<comments>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/04/11/wiederganger-herr-thom-las/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmalzundmarmela.de/?p=1139</guid>
		<description><![CDATA[Spinnen
Osterfeuer

Spinnen
Schwarze haarige Spinnen, jede kaum größer als eine Reißzwecke, krochen aus dem Handrücken des Herrn S. und von dort den Unterarm entlang bis zum Ellenbogen, unter dem Stoff des kurzärmligen Beamtenhemdes ein Stück &#8211; bis zur schlaffen Haut des Doppelkinns und dann zwängten sie sich eine nach der anderen in das kleine schwarze Loch, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spinnen</strong></p>
<p><strong>Osterfeuer</strong></p>
<p><span id="more-1139"></span></p>
<p><strong>Spinnen</strong></p>
<p>Schwarze haarige Spinnen, jede kaum größer als eine Reißzwecke, krochen aus dem Handrücken des Herrn S. und von dort den Unterarm entlang bis zum Ellenbogen, unter dem Stoff des kurzärmligen Beamtenhemdes ein Stück &#8211; bis zur schlaffen Haut des Doppelkinns und dann zwängten sie sich eine nach der anderen in das kleine schwarze Loch, das zwischen den Lippen geblieben war, als der Herr S. in einem trägen Seufzer zum letzten Mal ausgeatmet hatte. So sah es aus, als wanderten die Spinnen einen Rundweg durch den Herrn S., denn die schwarze Spur aus der Handrückenbeule, der braun vereiterten, riss nicht ab und oben verschwanden die Tiere im Gänsemarsch wie eine Reisegruppe im Stolleneingang zur Baumannshöhle im Harz.</p>
<p>Am Rande des Harz hatte der Herr S. seine Kindheit verbracht &#8211; als Sohn eines Unteroffiziers und einer Kindergärtnerin und wenn sich der Herr S. daran erinnerte, dann sah er den Vater einen dicken Lederkoppel aus den Schlaufen ziehen und die Mutter, wie sie den Kopf tief zwischen den Schultern das Radio lauter drehte. Deshalb erinnerte sich der Herr S. nicht gern und wenn es doch unvermeidlich war, dann begann es zu kneifen in seiner Brust, und dieses Kneifen verschwand erst, wenn er wenigstens einen Menschen tief hinein tauchen konnte in diesen, seinen inneren Unrat. </p>
<p>Herr S. ging dabei immer auf die gleiche Weise vor: In einer scheinbar belanglosen Plauderei sprach er erst langsam und mit langen Pausen, leise und immer leiser. Wenn sein Gegenüber dann näher gekommen war, und arglos in das Neonlicht des Büros blinzelte, kippte er die Stimme eine Quarte hinauf, zog das Tempo an und schließlich peitschte der Herr S. jedes einzelne Wort in das wehrlose Gesicht seines Opfers. Einen Anlass zu finden, war für ihn nicht schwer. </p>
<p>Wo gehobelt wird, da fallen Späne, sagt der Volksmund und der Herr S. war ein Meister darin, jeden einzelnen Span solange aufzubewahren, bis die Zeit gekommen war, ihn mit Gift und Galle versetzt auf den Schreibtisch eines Büronachbarn zu spucken. In einem Seminar für Führungskräfte hatte der Herr S. gelernt, dass so ein Verhalten, wöchentlich an den Tag gelegt, die Autorität stärkt und auch wenn er es selbst nie für nötig erachtet hatte, seine Ausbrüche zu begründen, so war ihm doch ganz recht, dass sein Verhalten von höherer Stelle aus gedeckt schien. Und so hatte es der Herr S. auch nur als seine Pflicht angesehen, eine Spinnwebe unter seinem Schreibtisch solange zu beobachten, bis ihre Zeit gekommen war.</p>
<p>Es schien Frau D., als dröhnte der Staubsauger heute nacht besonders laut unter ihrem dunkelgrauen Haaransatz und wenn sie die Schlüssel herum drehte in den Bürotürschlössen, dann hallte hinter ihrer Stirn das Klappern lange nach.  Gern hätte sie sich mit einem Lächeln verabschiedet, doch wenn sie zu lächeln versuchte im Bad zum Beispiel beim Putzen der marmorgemaserten Waschtische, dann warf ihr der Spiegel nur ein gequältes Grinsen entgegen. Und so ließ sie nach einigen Versuchen einfach los und schob lediglich mechanisch noch den Sauger auf dem Teppichboden hin und her. Am Schluss, da hielt sie ihn oben unter die Schreibtische. Nicht, dass es noch eine Rolle spielte, die Würfel waren ja gefallen, doch schätzte Frau D. die menschliche Eigenschaft, aus Fehlern lernen zu können. Und wer weiß, was es ihr nützen würde, bei der nächsten Stelle, derer wegen sie morgen das Fahrrad aus dem Keller holen und zum Amt radeln würde. Wer weiß, was es nützen würde. </p>
<p>Ein einziges Versäumnis gönnte sich Frau D. zum Abschied, das aber nur, weil sie eine Begründung hatte dafür: Den Putzfrauen war es streng verboten, die Computer, die Bildschirme, ja generell die Technik anzurühren. Und so hielt Frau D. nur kurz inne, angesichts einer kleinen, haarigen reißzweckengroße Spinne auf der Tastatur im Büro des Herrn S. Dann zog sie den Staubsaugerstecker aus der Dose, genoss die plötzliche Stille und holte sich vom Automaten heißes Wasser für einen Tee.</p>
<p>Angesichts der Spinnen, die dem Herrn S. auch noch nach einer halben Stunde aus dem Handrücken krochen, zog der junge Bestattungshelfer eine Augenbraue in die Höhe. Er nahm eine Sprühflasche aus seiner Hebammentasche und sprühte oben und unten, so lange, bis die schwarze Spur zwischen Handrücken und Lippen unterbrochen war. Dann rollte er den schlaffen Körper vom Schreibtisch weg ans Kopfende der Bahre und als sein Kollege eintraf, ließen sie gemeinsam den Herrn S. mit den Füßen voran vom Bürostuhl auf den abwaschbaren Kunststoff plumpsen. Als ganz zuletzt und federnd der Kopf aufschlug, erbrach sich der Leib des Herrn S. wie er selbst sich zu Lebzeiten nur einmal erbrochen hatte, damals war die Ursache ein seltsamer Pfefferminzlikör, den er als Kind in Köhlers Klause aus den Neigen genippt hatte, eine Verfehlung für den sein schmaler Rücken tags drauf mit dem Koppel bearbeitet worden war. Diesmal allerdings quoll keine grüne Suppe sondern vielmehr ein unerhörten Schwall aus tausenden haarigen Spinnentieren aus seinem Mund und hätte jemand eine Lupe auf das Geschehen gerichtet, hätte er tote Spinnen gesehen, die gefressen werden von den Überlebenden der Sprühflasche und ein winziges Stück Zunge des Herrn S., das in ein Netz gesponnen wird in Sekunden. Doch weil da keine Lupe war hob der Bestattungshelfer nur die zweite Augenbraue, griff erneut in die Hebammentasche, holte die Sprühflasche heraus und während das Gewimmel erstarb sagte er leise „Krematorium“. In einem Seufzer, in dem Hoffnung lag, sagte er leise: Krematorium.</p>
<p><strong>Osterfeuer</strong></p>
<p>Ein Osterfeuer, das nicht brennen will, ist ein schlechtes Omen. Wie eine schwarze Katze von links nach rechts oder eine Krähe auf dem Fensterbrett eines Kranken. Und Vadder Thesers Osterfeuer im Dorf am Ende der Straße, das hat nicht gebrannt. Nicht mit Drohen und nicht mit gut Zureden war das zu entfachen, nicht mit Spiritus und nicht mit Grillanzünder. Vadder Theser ist vor Schreck gleich am nächsten Tag in die Kirche gegangen, es war der Ostersonntag und Vadder Theser hat beim Gottesdienst sogar ins Gesangsbuch geguckt und die Lippen bewegt. Macht er sonst nie. Dafür fallen ihm in letzter Zeit ein paar Lieder seiner Kindheit wieder ein. Die singt er manchmal beim Umgraben. Heute gehört uns noch Deutschland und morgen das ganze Feld. In die Kirche geht er sonst nur zum Subotnik, wie er das nennt. Wenn mal wieder die Bänke zu streichen sind.</p>
<p>Drei Tage später erzählt Vadder Theser der Nachbarin, das Kirche nicht geholfen hat. Blase verkühlt, sachter Dokter. Musst ja so kommen &#8211; wegen dem Osterfeuer.„Joa. Ganz schön kalt noch, wenns Feuer nich wärmt.“, sagt die Nachbarin um höflich zu sein und lässt ihre Skistöcke dazu auf dem Asphalt der Dorfstraße klackern. Die hat sie bestellt übers Fernsehen und nu pieckt sie damit Löcher in die Natur. Vadder Theser guckt, als sei hinter ihr der Schäferhund auferstanden, den er vor einigen Jahren am Gewächshaus vergraben hatte. So wenig Verständnis für Zeichen, Wunder und Flüche hätte denn doch nicht erwartet. Doch weil die Nachbarin kurzsichtig ist, bemerkt sie sein Entsetzen nicht, nickt und lässt Vadder Theser an der Eiche stehen. „Wat weiß sone Stadtschickse schon&#8230;“, murmelt der und später im Wohnzimmer schiebt er den Sessel dichter an den Schrank.</p>
<p>Die Hochzeit, sagt Vadder Theser und legt ein großes, in Leder gebundenes Buch beiseite. Und hier die Kinder. Ein weiterer Band. Das letzte der vielen Alben ist eine Sammlung von alten Zeitungsartikeln zu Spuk und Geistertreiben. Es liegt etwas abseits im Fach unter den russischen Cognacschwenkern. Da ist es wenn man es genau nimmt hingekommen aus dem Hessischen. Mit dem Zug bis ins Nachbardorf und dann zusammen mit den anderen Sachen, dem Geschirr, den Kleidern, den Möbeln mit dem Leiterwagen bis aufs Gehöft. Das war damals noch neu gewesen und es gab Pferde, Kühe im Stall und einen Dreschkasten in der Scheune. Vadder Theser nimmt das Album zur Hand, blättert hin und her, macht immer wieder den Finger feucht dabei, Seite um Seite. Klabautermann, Kornmume, das zweite Gesicht,  Bummelux&#8230; Osterfeuer. </p>
<p>Als die Nachbarin am nächsten Tag in aller Frühe ihre Hüfte zwischen den Stöckern schwenkt, ist Vadder Theser nicht zu sehen. Dafür krakeelt es aus dem Hühnerstall. Dann geht die Tür, ein dumpfer Schlag und es ist still. Die Nachbarin folgt dem Geräusch und sieht wie der Vadder ein Huhn ausbluten lässt über dem Holzstapel, der das Osterfeuer hätte werden sollen. </p>
<p>Zur Mittagszeit hat die Nachbarin endlich die Telefonnummer des Pastors gefunden. Der ist auf einer Tagung in der Kreisstadt und hat gerade seinen Kollegen erzählt, was ihm Vadder Theser vorgeschlagen hatte angesichts der knappen Gemeindekasse: Ein Stück Land und einen Pflug sollte er sich anschaffen, hatter Vadder gesacht, und denn vom Feld zwischendurch schnell mal auf die Beerdigung und denn wieder rauf aufs Feld. Die Runde lacht noch ein etwas gequältes Lachen, als die Nachbarin das Mobiltelefon in der ledernen Aktentasche klingeln lässt.</p>
<p>Zum Abendbrot liegt Rauch in der Luft. Die Nachbarin steht im Wintergarten vor dem angekippten Küchenfenster. Sie kann Vadder Theser sehen, da am Herd, wie er sich müht, das Suppenhuhn aus dem Topf zu ziehen. Na, haste das Essen gerochen, sagt der Vadder durch die Scheibe und die Nachbarin lächelt gequält. Dauert noch, wird Frikasse.</p>
<p>Knapp eine Stunde später sitzt die Nachbarin satt und zufrieden vor ihrem Kamin, blättert hin und her, macht immer wieder den Finger feucht dabei, Seite um Seite. Klabautermann, Kornmume, das zweite Gesicht,  Bummelux&#8230; Osterfeuer. Vadder Theser schaut noch einmal nach der Glut, dann nascht er noch ein Gabel voll und den Rest des Frikasses, den friert er ein.</p>
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		<title>Danke an die Wiedergänger-Runde</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;mehr mag ich gar nicht sagen. Bilder wirds ja spätestens morgen geben, die sagen dann ne Menge, denk ich mal. Danke für die schöne Show zwischen Genie und Wahnsinn, danke Martin Sancassani, danke Maraike Lohse, danke Carsten Stotco, ein dickes Dankeschön an das Peter-Olejko-Trio und die Gruppe Rubigos. Und natürlich: Ein Hoch aufs Capitol. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;mehr mag ich gar nicht sagen. Bilder wirds ja spätestens morgen geben, die sagen dann ne Menge, denk ich mal. Danke für die schöne Show zwischen Genie und Wahnsinn, danke Martin Sancassani, danke Maraike Lohse, danke Carsten Stotco, ein dickes Dankeschön an das Peter-Olejko-Trio und die Gruppe Rubigos. Und natürlich: Ein Hoch aufs Capitol. Der Saal ist fantastisch. Großes Kino halt.</p>
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		<title>Sonntag: Die Lese &#8220;Wiedergänger&#8221; im Capitol</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 10:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],
wenn meine Großmutter uns Kinder durch die Felder spazieren sah, warnte sie uns mit steter Regelmäßigkeit vor der Kornmume. Eine alte Frau stellte ich mir dann vor, die Acht gab auf den Weizen, die Gerste den Roggen, was eben so wuchs hinter dem Haus im Dorf am Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/04/ivalo-500x333.jpg" alt="ivalo als Wiedergänger" title="ivalo als Wiedergänger" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-1131" /></p>
<p>Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],</p>
<p>wenn meine Großmutter uns Kinder durch die Felder spazieren sah, warnte sie uns mit steter Regelmäßigkeit vor der Kornmume. Eine alte Frau stellte ich mir dann vor, die Acht gab auf den Weizen, die Gerste den Roggen, was eben so wuchs hinter dem Haus im Dorf am Ende der Straße. Das Gesicht für die Kornmume lieh ich mir bei unserer Nachbarin. Die hatte noch Reisig auf dem Rücken aus dem Wald geschleppt für den kleinen Ofen in der Küche und gleich neben ihrem Wohnzimmer lebten Kücken unter Rotlichtlampen. Das Kleid der Kornmume nahm ich aus Illustrationen der Märchenbücher &#8211; die waren in altdeutscher Schrift gedruckt und zerfleddert, wie so manches Gemüt, das &#8211; wie das Märchenbuch &#8211; die große Wanderschaft vom Stettiner Haff in die Mecklenburger Ackerlandschaft überstanden hatte. &#8220;Die hat das zweite Gesicht&#8221;, sagte meine Großmutter über die Kornmume, ob sie die Alte je &#8220;Wiedergänger&#8221; genannt hat, weiß ich nicht mehr. Spielt eigentlich auch keine Rolle, denn die Lese am kommenden Sonntag ist weniger von der Geschichte der Kornmume, als vielmehr von schlecht geschminkten Zombies und Raumschiffen an Angelsehne inspiriert. Von improvisiertem Grauen, könnte man sagen, wenn man noch etwas sagen wollte dazu. </p>
<p>Das war nun schon wieder viel Text, bevor wir endlich einmal zum Punkt kommen. Ich verstehe, Sie wollen Fakten. </p>
<p><strong>Schmalz und Marmelade &#8211; Wiedergänger</strong><br />
Die Lese im Kino Capitol</p>
<p><strong>Sonntag, 11. April, 12 Uhr &#8211; Eintritt frei</strong></p>
<p><strong>Gast:</strong> Martin Sancassani<br />
<strong>Musik:</strong> Carsten Stotco und das Peter-Olejko-Trio</p>
<p><strong>Martin Sancassani</strong> ist einer der Menschen, die man, hat man sie einmal getroffen, nicht mehr vergisst. Martin kann Geschichten erzählen, ganz eigenwillig und konsequent an jedem Zeitgeist vorbei, Martin Sancassani kann Gitarren bauen aus Zigarrenkisten und darauf spielen &#8211; die größten Songs der Weltmusikgeschichte in Versionen, die immer etwas nach den frühen Velvet Underground klingen. Und Martin schmeißt die Haartolle immer so toll zur Seite. Auch das ist sehr, sehr einprägsam. Und nicht zuletzt hat Martin in den ach so kalten 80ern Musik gemacht &#8211; ziemlich erfolgreich. In einer Aufzeichnung der Musiksendung &#8220;Formel 1&#8243; hab ich ihn neulich gesehen und war so irritiert wie angetan.</p>
<p>Etwas zu <strong>Carsten Stotco</strong> zu schreiben, ist in diesem Kontext ja schon fast unnötig. In unserer Radio-Show Hundamat war er der Musikredakteur, auf unserer CD hat er markante Spuren hinterlassen und wer ihn einmal mit seinem Damien-Rice-Programm gehört hat, ist nicht nur den Songs, sondern auch Carsten und seiner musikalischen Partnerin Elisa Hartwig verfallen. Diesmal hat er sich das <strong>Peter-Olejko-Trio</strong> an die Seite geholt &#8211; als Schweriner ist einem der Name Olejko sicher schon untergekommen &#8211; und sicher, sicher, sicher im Zusammenhang mit fein gespielter Musik. Carsten und das Trio haben beschlossen, uns zu überraschen und damit auch Sie &#8211; seien wir also zusammen gespannt auf das, was da wird.</p>
<p>Wir setzen mit dieser Lese &#8211; Sie haben es bemerkt &#8211; die Partnerschaft mit dem <strong>Schweriner Kino Capitol</strong> fort. Zum dritten mal sind wir zu Gast in einem Kino, das wir alle sehr schätzen, ob seiner kleinen, feinen Aktionen wie zum Beispiel dem &#8220;Kino für Fortgeschrittene&#8221;, aber vor allem wohl, weil es ein Kino ist, wie ein Kino sein soll: Mit einem großen Saal, der Geschichte hat und Leuten, denen diese Geschichte nicht egal ist. Trotz Dolby-Faxen und HD-Hightech-Schnickschnack.</p>
<p>Vielleicht haben Sie den Herrn ivalo, der da oben so böse vom Foto grient, ja auch schon auf unserem Plakat entdeckt. Das Foto stammt wie stets aus den Händen und der Kamera von <strong>Ulli Wille</strong> &#8211; das Plakat gestaltet hat das Büro für visuelle Gestaltung <strong>Maik Gleitsmann</strong>. Den Herrn ivalo derart übel zugerichtet hat mit kunstvollem Pinselstrich die Maskenbildnerin <strong>Soraya Stabenow</strong>.</p>
<p>So, ich denke damit hätten wir alles beieinander &#8211; nur Sie fehlen noch. Sie werden es gemütlich haben im Capitol, Sie werden umsorgt und bespaßt, insofern gibts eigentlich keinen Grund, den Sonntagmittag anderweitig zu verplanen. Ein Tipp noch: Frühstücken Sie doch einfach spät, dann schmeckt nach 14 Uhr das späte Mittag nebenan im Zeppelin nochmal so gut &#8211; wir werden dort in jedem Fall den Nachmittag in freundlicher Runde einläuten.</p>
<p>&#8220;Bis Sonntag also!&#8221;, rufen wir Ihnen zu und wenn Sie durch die Saat auf den Feldern stapfen, denken Sie an meine Großmutter &#8211; sie war eine weise Frau, an der Geschichte von der Kornmume muss also etwas dran sein.</p>
<p>i.A. thom*</p>
<p>PS: Schmalz und Marmelade wird Ihnen präsentiert vom Alten Friedhof Schwerin &#8211; <em>dem</em> Ort für chefmäßiges Rumliegen unter spitzenmäßigen Bäumen.<br />
PSPS: Sie haben diese Mail bekommen, weil es irgendwann einmal so sein sollte. Sollte es nicht mehr so sein, sagen Sie kurz Bescheid.<br />
PSPSPS: Am 30. April eröffnen wir das Filmfest, am 1. Mai sind wir im Landestheater Parchim. Jucheh!<br />
PSPSPSPS: Schmalz und Marmelade distanziert sich von Gerüchten, eine Schweriner Lesebühne wolle die Weltherrschaft an sich reißen. </p>
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		<title>Wiedergänger &#8211; Vorbereitungen fürs Capitol</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 11. April sind wir im Capitol zu Gast und spielen die wie immer einmalige Show &#8220;Wiedergänger&#8221;. Mit Martin Sancassani und Carsten Stotco. Für das Kinoplakat hat sich Herr ivalo in die Maske begeben. Was er da genau gemacht hat und warum &#8211; Überraschung. (Foto: Ulli Wille)
Die unglaublich feine, sorgsame und &#8211; wie man später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. April sind wir im Capitol zu Gast und spielen die wie immer einmalige Show &#8220;Wiedergänger&#8221;. Mit Martin Sancassani und Carsten Stotco. Für das Kinoplakat hat sich Herr ivalo in die Maske begeben. Was er da genau gemacht hat und warum &#8211; Überraschung. (Foto: Ulli Wille)</p>
<div id="attachment_1123" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/03/20100303_Oli_0129-Kopie.JPG"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/03/20100303_Oli_0129-Kopie-500x333.jpg" alt="Herr ivalo in der Maske" title="Herr ivalo in der Maske" width="500" height="333" class="size-medium wp-image-1123" /></a><p class="wp-caption-text">Herr ivalo in der Maske</p></div>
<p>Die unglaublich feine, sorgsame und &#8211; wie man später sehen wird &#8211; effektvolle Schminkarbeit hat freundlicherweise die Maskenbildnerin <a href="http://www.sorayasmaskengalerie.de/">Soraya Stabenow</a> übernommen.</p>
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		<title>Mit Radio Hundamat auf Sendung</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 23:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotos: Ulli Wille
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1113" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-13.jpg"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-13-500x333.jpg" alt="Andersen Storm, Herr ivalo und Frau jules auf Sendung" title="Andersen Storm, Herr ivalo und Frau jules auf Sendung" width="500" height="333" class="size-medium wp-image-1113" /></a><p class="wp-caption-text">Andersen Storm, Herr ivalo und Frau jules auf Sendung</p></div>
<div id="attachment_1114" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-17.jpg"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-17-333x500.jpg" alt="Frau jules als Petra Körner aus dem Stau an der B96" title="Frau jules als Petra Körner aus dem Stau an der B96" width="500" height="790" class="size-medium wp-image-1114" /></a><p class="wp-caption-text">Frau jules als Petra Körner aus dem Stau an der B96</p></div>
<div id="attachment_1117" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-19.jpg"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-19-500x333.jpg" alt="Die Musikredaktion bei der Arbeit" title="Die Musikredaktion bei der Arbeit" width="500" height="333" class="size-medium wp-image-1117" /></a><p class="wp-caption-text">Die Musikredaktion bei der Arbeit</p></div>
<div id="attachment_1120" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-08.jpg"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-08-500x333.jpg" alt="Siv Stippekohl zu Gast bei Schmalz und Marmelade" title="Siv Stippekohl zu Gast bei Schmalz und Marmelade" width="500" height="333" class="size-medium wp-image-1120" /></a><p class="wp-caption-text">Siv Stippekohl zu Gast bei Schmalz und Marmelade</p></div>
<p>Fotos: <a href="http://snmv.blogspot.com/">Ulli Wille</a></p>
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		<title>Sonntag, 14. Februar: Schmalz und Marmelade startet &#8220;Radio Hundamat&#8221;</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/02/10/sonntag-14-februar-schmalz-und-marmelade-startet-radio-hundamat/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],
nachdem sich die Schweriner Lesebühne Schmalz und Marmelade nun lange acht Wochen unter dem Tiefschnee versteckt hielt, rattert und klappert sie nun wieder, die große Lesebühnenuntermaschinerie. Und Sie, liebe Freunde, Kollegen, Mitstreiter und Teilzeittextgenießer sind herzlich eingeladen dabei zu sein:
Schmalz und Marmelade &#8211; die Frühlese für Spätaufsteher
Sonntag, 14. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],</p>
<p>nachdem sich die Schweriner Lesebühne Schmalz und Marmelade nun lange acht Wochen unter dem Tiefschnee versteckt hielt, rattert und klappert sie nun wieder, die große Lesebühnenuntermaschinerie. Und Sie, liebe Freunde, Kollegen, Mitstreiter und Teilzeittextgenießer sind herzlich eingeladen dabei zu sein:</p>
<p><strong>Schmalz und Marmelade &#8211; die Frühlese für Spätaufsteher</strong><br />
Sonntag, 14. Februar &#8211; Freischütz am Ziegenmarkt</p>
<p><strong>Thema:</strong> RadioGaGa<br />
<strong>Gast:</strong> Siv Stippekohl<br />
<strong>Spezialgast:</strong> Frau jules<br />
<strong>Musikalische Leitung:</strong> Carsten Stotco</p>
<p>Dass wir ein gewisses Sendungsbewusstsein mitbringen, das haben Sie sicher in den vergangenen Jahren bemerkt. Sonst hätten Sie ja von uns nie gehört, im stillen Kämmerlein hätten wir gesessen und keinen Buchstaben hätten wir in die Welt geschickt. Nun aber soll Butter bei die Fische kommen und das Wort &#8220;Sendungsbewusstsein&#8221; soll neu definiert sein. Das Orchester bitte! </p>
<p>Begrüßen Sie mit uns den neuen Stern am Rundfunkhimmel: Tusch!</p>
<p>Radio Hundamat geht auf Sendung. Radio Hundamat, Ihr Lokalradio vom Ziegenmarkt &#8211; live und ungeschnitten, mit dem Neuesten aus der Region, dem Wichtigsten aus der Welt. Mit allen Blitzern, allen Staus, mit allen wichtigen Leuten vor und hinter den Mikrofonen, mit Tipps, Tricks und allen nur denkbaren Lebens- und Überlebenshilfen. Und natürlich: mit allen Hits der 10er, 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er, 90er, 00er Jahre und allen Songs, die übermorgen Evergreens sein werden. Schalten Sie ein: Radio Hundamat, Ihr Lokalradio vom Ziegenmarkt. Am 14. Februar, 12 Uhr, live aus dem Freischütz am Ziegenmarkt. Stay tuned!</p>
<p>Zu unserem Gast: Siv Stippekohl ist Redakteurin bei NDR1 Radio MV &#8211; bei Schmalz und Marmelade ist sie zu Gast mit ihrem Buch &#8220;Grenzenlos im Norden &#8211; Menschen und der Mauerfall&#8221;. Darin versammelt sind die kleinen, die persönlichen und oft nahezu unglaublichen Geschichten rund um die politische Wende 1989. Siv Stippekohl hat aus unzähligen Interviews mit Zeitzeugen die bemerkenswertesten Begebenheiten herausgesucht und zu Geschichten geformt, sprachlich wie dramaturgisch fein und sorgsam bearbeitet. In der Schmalz-und-Marmelade-Produktion &#8220;Radio Hundamat&#8221; wird sie einige dieser Geschichten in der Sendung  &#8220;Das gute Buch&#8221; vorstellen.</p>
<p>Besonders freuen wir uns aber auch darüber, dass Frau jules ihr Schweizer Exil für ein paar Wochen verlassen hat, um mit uns auf die Bühne zu gehen. Jippie!</p>
<p>Die musikalische Leitung bei Radio Hundamat hat Carsten Stotco übernommen. Er hat die komplexen Testfelder professioneller Radiogestaltung nicht gescheut und wird über ihren Köpfen ein Füllhorn musikalischer Hochgenüsse ausschütten.</p>
<p>Wer nicht kommt ist nicht da und macht uns traurig. Dann dauert der Winter noch bis in den April.</p>
<p>Mit hochfrequenten Grüßen,</p>
<p>i.A. thom* &#8211; Chefredakteur der Kulturredaktion bei Schmalz und Marmelade, Abteilung &#8220;Das gute Buch&#8221;</p>
<p>PS: Wer die CD &#8220;Ihr Klatschen auf CD&#8221; kennt, weiß, wo der Name &#8220;Hundamat&#8221; herkommt.<br />
PSPS: Wer die CD &#8220;Ihr Klatschen auf CD&#8221; nicht kennt, kann sie hier auf der Seite bestellen.<br />
PSPSPSPS: Schmalz und Marmelade wird ohne Zugabe von Nanopartikeln hergestellt. </p>
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