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	<title>Schmalz und Marmelade &#187; Vermischtes</title>
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	<description>Die Frühlese für Spätaufsteher in Schwerin</description>
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		<title>Rot-Weiß &#8211; Blicke</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 20:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1332" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2011/04/20110410_SuM_Rot-Weiß_016-500x333.jpg" alt="Blicke - Foto: Ulli Wille" title="Blicke - Foto: Ulli Wille" width="500" height="333" class="size-medium wp-image-1332" /><p class="wp-caption-text">Blicke - Foto: Ulli Wille</p></div>
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		<item>
		<title>Rot-Weiß: Herr ivalo las</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 19:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivalo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Guten und die Bösen
und
Als ich einmal Polnisch lernen wollte

Die Guten und die Bösen
Noch bevor ich wusste, wie das Spiel geht, wußte ich, wer die Guten und wer die Bösen waren. Von meiner Großmutter bekam ich zum ersten Zeugnis den Schal, gestreift, so wie sie ihn alle hatten, meiner in den richtigen Farben: rot und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Guten und die Bösen</strong></p>
<p>und</p>
<p><strong>Als ich einmal Polnisch lernen wollte</strong><br />
<span id="more-1329"></span><br />
<strong>Die Guten und die Bösen</strong></p>
<p>Noch bevor ich wusste, wie das Spiel geht, wußte ich, wer die Guten und wer die Bösen waren. Von meiner Großmutter bekam ich zum ersten Zeugnis den Schal, gestreift, so wie sie ihn alle hatten, meiner in den richtigen Farben: rot und weiß Ich wollte dazugehören und nun gehörte ich dazu.<br />
Schlimmer noch, als hinter der Engländersiedlung oder in den Zechensiedlungen zu wohnen war es, die falschen Farben zu tragen. Richtig und falsch war in etwa gleich verteilt in meiner Klasse. Wir wohnten zwar in der Nachbarstadt der Stadt, des Vereins, der die guten Farben trug, so hat sich mein Vater und vor ihm ganz sicher schon mein Großvater entschieden, doch gab es genug, die für den anderen Verein aus der Stadt hinter der Stadt mit dem guten Verein waren, warum auch immer. Besser, bzw. erfolgreicher war er zu jener Zeit nicht, im Gegenteil: die Titel lagen noch länger zurück und sein Ansehen war, sagen wir es mal, sogar etwas robuster. Nichts desto trotz, entschieden hatten sich fast alle, ich mich für rot und weiß.<br />
Wir wußten damals eher, für welchen Fußballverein ein Klassenkamerad war, als ob er evangelisch oder katholisch war &#8211; in der ersten Klasse auf der Schule, als ich dazu gehören wollte.<br />
Wenn der beste Freund für den anderen Verein war, dann war er zwar immer noch der beste Freund, doch es schmerzte. Und man hatte einen dauernden Anlaß für Sticheleien. Selbst die Mädchen mischten irgendwie mit, auch wenn sie keine Schals trugen, aber hatte der Bruder den falschen Schal, dann war auch die Schwester blöd, jedenfalls irgendwie. Abgesehen davon, dass Mädchen sowieso alle blöd waren,  irgendwie.<br />
Es gab damals noch keine Schals mit Vereinswappen oder mit Sprüchen wie &#8220;wir hassen den FC&#8221; oder &#8220;Halbfinale gegen den TSV&#8221;, oder &#8220;Ewige Freundschaft mit dem VfB&#8221;, es gab sie nur gestreift, bei uns in Blau-Weiß wenn man blöd war, oder in Rot-Weiß, wenn man zu den Guten gehörte. Der Schal, ganz einfach, grob gestrickt, von der Oma. Strickpullover war peinlich, Schal war ein Muss!<br />
So hing der seinerzeit, als er neu war, noch auf beiden Seiten bis auf den Boden, die Fransen waren nur ganz zu Anfang weiß. Und als ich wuchs, wuchs auch der Schal mit, jedenfalls eine ganze Weile. Waschen iwar übrigens nich! Das brachte ganz sicherlich Unglück für das nächste Heimspiel, soviel wußte ich schon vor dem ersten Zeugnis. Auch wenn ich nie wußte, wann das nächste Heimspiel war, noch wer der Gegner sein würde, geschweige denn, wie die Spiele ausgingen. Oder wie diejenigen hießen, die auf dem Platz standen und die Hemden trugen in den Farben meines Schals.<br />
Hauptsache Schal, Hauptsache Rot-Weiß!</p>
<p><strong>Als ich einmal Polnisch lernen wollte</strong></p>
<p>Die Prinzipien der Welt sind, wenn man es mal genau betrachtet, so kompliziert gar nicht. Es gibt Menschen, die wollen das Eine und es gibt Menchen, die wollen etwas anders. Manchmal funktioniert das bestens, manchmal kommen sich die Vorstellungen und Wünsche aber auch in die Quere, beeinträchtigen sich oder schließen sich gar aus. Verhandeln, Kompromisse, Verträge und wenn das nicht hilft Gerichte, Schiedstellen, Mediatoren.<br />
Das menschliche Miteinander unter Nachbarn, gar unter Völkern oder in Usercommunities hat sich seit der Steinzeit enorm verbessert. Falls jetzt jemand denkt hä? schon klar, dass es usercomminities noch nicht so lange gibt.<br />
Was in der Stzeinzeit die Keule, bei den Römern der Meuchelmord bis 1790 das Ehrenduell ist heute vielerrorts das gesprochen oder geschriebene Wort. Kommunikation. Miteinander reden, noch wichtiger: einander zuhören.<br />
Je mehr man da aufeinander zugeht, sein Gegenüber nicht nur im wörtlichen Sinn, sondern auch in seinen Befindlichkeiten und Gemütslagen, Sorgen und Wünschen verstehen mag, der tut sehr viel für eine fruchtbare Koexistenz.<br />
Als vertreter einer zahlenmäßig großen Bevölkerungsgruppe, die umgeben von zahlreichen zahlenmäßig kleineren Bevölkerungsgruppen diese in Urlaubszeiten regelmäßig in größeren Gruppen heimsucht – meine frühen Urlaube habe ich in den Niederlanden und in Dänemark verbracht – war es mir früh ein Bedürfnis auch die dortige Sprache zu lernen. Klar englisch, geht auch, aber das verdutzte Gesicht, den ein einziger Satz auf Dänisch bei den Schülern bewirkte, die sehr amüsiert minutenlang neben mir in Hörweite geplaudert haben, hat zwei Semester Volkshochschule gerechtfertigt. Schade, dass sie nur gleubten, ich habe sie verstanden.<br />
Nach dem relativ einfachen, bzw. einfach zuu verstehenden Nachbarn im Westen und Norden wurde ich allerdings übermutig. Ich wollte auch die Nachbarn im Osten verstehen. Nein, nicht die ehemaligen DDR-Bürger, Broiler und Co und viertel fünf hab ich schneller verstanden, als die Trabbis wieder vom Kudamm bis nach Eisenhüttenstadt zurück waren. Nein, die Polen sollten es sein. Und zwar ohne Vorbildung der großen Sprache des großen Bruders mit den lustigen Schriftzeichen. Dwa Piweu war alles, was ich sagen konnte, das Bier dort bei meinen ersten Besuchen war lecker und günstig.<br />
Ich also nach dem Standardverfahren mich versucht der Sprache zu nähern. Youtube, Sprach-CD und erstmal was aufs Ohr. Das hörte sich auch ganz gut an. Bis zur Lektion 2: Schischesche tschicheschiesche! Schatscheschetscheschetschiesche! Das war ein ganzer Satz, der sogar eine Bedeutung hatte. Die Sprach-CD hatte so einen ganzheitlicher Ansatz. Es wurden nicht Worte, nur ganze Sätze übersetzt. Und dieser Satz hieß tatsächlich etwas und er hatte verschiedene Worte in sich. Also nicht: Ja, ja, ja, ja, ja-ja, ja-ja! Sondern eher &#8220;Guten Tag, ich hätte gern 12 Brötchen&#8221;, also vom Prinzip.<br />
Aber wer sich so weigert verstanden zu werden, finde ich, der darf sich nicht wundern, wenn es bis zur Völkerverständigung noch zwei-drei Generationen dauert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>5. Advent &#8211; Andersen Storm las und sang</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/12/12/5-advent-andersen-storm-las-und-sang/</link>
		<comments>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/12/12/5-advent-andersen-storm-las-und-sang/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 19:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andersen Storm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Autosuggestion #24

und

Mach den Weihnachtsmann nicht an]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Autosuggestion #24</strong></p>
<p>und</p>
<p><strong>Mach den Weihnachtsmann nicht an</strong></p>
<p><strong><span id="more-1281"></span></strong></p>
<hr /><strong>Autosuggestion #24</strong></p>
<p>Es ist der 24. Nachmittags. Es ist soweit.<br />
Es ist soweit. Das ist OK. Ich bin ganz ruhig.<br />
Ich bin ganz ruhig und atme tief.<br />
ich atme tief und verzichte darauf die Gedanken festzuhalten.</p>
<p>Die Gedanken kommen und gehen. Ich bleibe.<br />
Ruhig. Atmend. Bereit.<br />
Mag kommen jetzt was will: Es destangiert mich.<br />
Peripher sehe ich das Fremdwörterlexikon vorrüberziehen.</p>
<p>Vorrüber ziehen weißbärtige rotgekleidete Gepäckträger.<br />
Gepäck trägt auch jeder andere Vorbeigehende.<br />
Vorbei geht der Nachmittag. Das ist OK.<br />
Ich bin ganz ruhig und sitze atmend im Auto.</p>
<p>Am Bordstein sitzt eine Möwe. Sie lacht.<br />
Es ist ein Lachmöwe. Es ist soweit.<br />
Das ist OK. Die Gedanken sind gegangen.<br />
Der Abend geht auch gerade.</p>
<p>Gerade gehe auch ich. Aufrecht und ruhig.<br />
Direkt in die stille Nacht hinein.</p>
<hr /><strong><br />
Mach den Weihnachtsmann nicht an</strong></p>
<p><a href="http://bevorichesvergesse.de/?p=609">Bevor ich es vergesse Nr.31: Der Weihnachtsukulelenblues</a></p>
<p>Ich schlüpfe in die muffigen Sachen<br />
und lege Bart und Larve an.<br />
Ich muss niesen und du lachen<br />
und dann kommt die Zeit heran.</p>
<p>Und du gibst mir Instruktionen<br />
was ich womit verderben kann,<br />
doch da bin ich schon in der Rolle:</p>
<p>Mach den Weihnachtsmann nicht an, du, sonst&#8230;<br />
Mach bloß den Weihnachtsmann nicht an.</p>
<p>Und dann klingel ich an der Türe<br />
und tanz die Showtreppe hinauf.<br />
Und die Familie ist beeindruckt<br />
und macht mir Tür und Herzen auf.</p>
<p>Ich hab die Macht, ich hab Geschenke<br />
und bin verkleidet super dran.<br />
Ich sag jetzt allen was ich denke:</p>
<p>Mach bloß den Weihnachtsmann nicht an, eh!<br />
Mach den Weihnachtsmann nicht an.</p>
<p>Ich sag ho, sag ich, ho, ich sag ho, sag ich<br />
und find das reichlich redundant.<br />
Ho sag, ho, ho, ho und nochmals ho, sag ich<br />
ein anderer Text war wohl vakant.</p>
<p>Und draußen vom Walde und weihnachtet sehr,<br />
das Textritual zu ertragen ist schwer.<br />
Wozu diese Rute wohl gut sein kann?</p>
<p>Mach bloß den Weihnachtsmann nicht an, du.<br />
Mach bloß den Weihnachtsmann nicht an.</p>
<p>Und ich drohe erst der Mutter<br />
und schreie dann die Kinder an.<br />
Und nur der Opa findets komisch:</p>
<p>Mach den Weihnachtsmann nicht an,  he!<br />
Mach bloß den Weihnachtsman nicht an.</p>
<p>Doch als der Sack dann endlich leer ist<br />
und ich die Rollen wechseln kann,<br />
sag, was erzählt ihr für Geschichten:</p>
<p>Was war denn das fürn Weihnachtmann, man!<br />
Was für ein cooler Weihnachtsmann.</p>
<p>Und was der mir alles gebracht hat!<br />
OK, jetzt nicht unbedingt heute,<br />
aber ist ja auch egal:<br />
Ich find den gut.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PRO! Herr ivalo las</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/10/15/pro-herr-ivalo-las/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 19:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivalo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Kalle und die Prozente
und
Pro Beziehung

Kalle und die Prozente
Mensch, Kalle, sachma, gibt dat bei Dir eigentlich Prozente?
Ja, ja, Tach.
Schon gut, Tach!
Sach schon, Prozente bei Dir, gibbet dat?
Wieso, wieso ich frag. Ich frag halt!
Also, wat is nu mitte Prozente.
Wie Prozente auf was?  &#8211; Auffet Bier natürlich.
Hör getzt auf mittem Scheiß, ich weiß dat da Promille drin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kalle und die Prozente</strong></p>
<p>und</p>
<p><strong>Pro Beziehung</strong><br />
<span id="more-1249"></span><br />
<strong>Kalle und die Prozente</strong></p>
<p>Mensch, Kalle, sachma, gibt dat bei Dir eigentlich Prozente?<br />
Ja, ja, Tach.<br />
Schon gut, Tach!<br />
Sach schon, Prozente bei Dir, gibbet dat?</p>
<p>Wieso, wieso ich frag. Ich frag halt!<br />
Also, wat is nu mitte Prozente.<br />
Wie Prozente auf was?  &#8211; Auffet Bier natürlich.<br />
Hör getzt auf mittem Scheiß, ich weiß dat da Promille drin ist, aber auf den Preis, da will ich Prozente. Wie im Medienmarkt. Und beiem Baumarkt. Da gibt dat doch auch immer Prozente, damit dat billiger is und dann tun eben mehr Leute dat kaufen!</p>
<p>Wat hat dat gezz mitte Tiere zu tun?</p>
<p>Hä?</p>
<p>Bier is do nix füre Tiere für zum trinken!<br />
Dat is mir jetzt au egal!<br />
Komm, wenigstens ne Treuekarte oder nen Sammelbonus oder sowat. Jedes 6 Bier für umsonst, &#8230;<br />
Türlich bin ich Dir auch so treu!<br />
Aber füre Stammkunden, da musse ma wat machen, ne Aktion oder so!<br />
Du verstehßest nich mitte Wirtschaft, wie dat geht, da brauchße Kundenanbindung!<br />
Du haß do hier ne Wirtschaft am Laufen, da musse doch auch denken, wie inne Wirtschaft, versteße?<br />
Dat machen jetz nämlich alle so!<br />
Und nich bloß im Schlußverkauf, sondern dauernd!</p>
<p>Jetz pass ma auf, immen Baumarkt, da geh ich einfach hin, weiße, egal, ob ich da Stammkunde bin, und, &#8230;<br />
&#8230; dat weiß ich selba, dat ich da eigentlich nich hingeh, aber mal angenommen, &#8230;<br />
wat? ach hör do auf!</p>
<p>Also, ma angenommen, ich geh in soen Baumarkt, da kririch richtig Prozente, 50 % und so. Oder 70, egal ob die mich kennen, weiße! Dat kricht da jeder!<br />
Und hier bei Dir: nix! Da kost dat Bier immer dat gleiche. Oder wie letzlich, da is dat sogar teurer geworden.</p>
<p>Also hömme, wennet 10 % teurer machß und dann 50 % Prozente gibß, dann is mir dat recht, aber dat machße ja nich!</p>
<p>Mensch Kalle, DU versteßet nich!<br />
Du versteßet nich, wa??!!</p>
<p>Na, is auch egal, ich nehm jez en Bier.</p>
<p>Danke.</p>
<p>Prost.</p>
<p>Jau.</p>
<p>Prost!</p>
<p>Hör do auf!</p>
<p>Is gu-ut!</p>
<p>Tüllich weiß ich, wat Prozente is, dat is wenne wat billiga kriß.<br />
Ich sach ma, so 10 Prozent is schon gut, aber 50 Prozent is noch bessa! Und wenne willß, dat ich bei Dir weiterhin Kunde bleib, dann willich dat in Zukunft auch, is dat klar?</p>
<p>Dann ebend nich!</p>
<p>Kuck Dir ma die SPD hier bei uns im Stadtrat an, die weint doch, wennse bloss 50 % Prozent kricht!<br />
Ich will bloß 10 Prozent is dat denn zu viel verlangt!</p>
<p>Tüllich bin ich inne SPD, wat soll dat denn wieder!</p>
<p>Ich bin doch no echt von Gelsenkirchen, nich von Oberhausen, so wie Du!</p>
<p>Ich bin nämlich en echten Prototyp! Weiße?! En echten außem Kohlenpott!<br />
Und ich bin auch en echten Prototyp von Kneipenkunde. Wenn ich ma aussterben tu, dann kannße den Laden hier do dicht machen! Un nich ma Prozente kririch dafür!</p>
<p>Tüllich weiß ich wat en Prototyp is! Dat is en echten Kerl! Der so typisch is halt.<br />
Eben dat Gegenteil von em Nettotypen, so wie Du einen bis!</p>
<p>Wat weißt Du denn schon wieder Kalle! Also Proleten, dat sind doch die von drüben, inne Zone, die Kommunisten, &#8230;</p>
<p>Ach hör do auf!</p>
<p>Ach komm, geh wech!</p>
<p>Ne, laß ma, reicht,</p>
<p>Ich muss dann ma, &#8230;</p>
<p>Ne na Hause muss ich, na Hause! meine Olle hat heute Probe.</p>
<p>Wat weiß denn ich?<br />
Ich weiß nur, datt ich den Lütten dann ins Bett bringen muss.</p>
<p>Ne, ne, lass ma, stimmt so.</p>
<p>Jau, bis morgen, &#8230;</p>
<p>Tüss!</p>
<p><strong>Pro Beziehung</strong></p>
<p>professor hat sie ihn genannt<br />
entzückend er ihr antlitz fand</p>
<p>profund so wars die erste Zeit<br />
in permanenter zweisamkeit</p>
<p>projekt so wurds danach genannt<br />
man bastelt, schraubt, hat sich erkannt</p>
<p>produkt das ward zur welt gebracht<br />
erst schries, dann hat&#8217;s davon gemacht</p>
<p>produkt das ward zur welt gebracht<br />
erst schries, dann hat&#8217;s davon gemacht</p>
<p>profan so ging die zeit ins land<br />
zweisamkeit man selten fand</p>
<p>protest sich nur noch wenig regt<br />
tagein tagaus man sich erträgt</p>
<p>prothesen auf dem nachttisch stehen<br />
durchs glas den gang des lebens sehen</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pro! &#8211; Max las</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/10/10/pro-max-las/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 18:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schmalzundmarmela.de/?p=1273</guid>
		<description><![CDATA[Probieren
Der Fremde
Provokativ

Probieren
Ich sollte das Zeug mal probieren.
Was habe ich schon zu verlieren?
Und was sind das auch für Manieren:
Fast geifernd nach was ander&#8217;m gieren
und Speichelmassen produzieren.
Gedanken von gebrat&#8217;nen Tieren
auf Tellern, die den Tisch verzieren,
die werde ich jetzt ignorieren.
Ich höre auf zu fantasieren!
Ich sollt&#8217; mich besser konzentrieren.
Ich werd&#8217; den Ekel terminieren!
Und aufhör&#8217;n zu halluzinieren.
Und wie die andern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Probieren</strong></p>
<p><strong>Der Fremde</strong></p>
<p><strong>Provokativ</strong><br />
<span id="more-1273"></span></p>
<p><strong>Probieren</strong></p>
<p>Ich sollte das Zeug mal probieren.<br />
Was habe ich schon zu verlieren?<br />
Und was sind das auch für Manieren:<br />
Fast geifernd nach was ander&#8217;m gieren<br />
und Speichelmassen produzieren.<br />
Gedanken von gebrat&#8217;nen Tieren<br />
auf Tellern, die den Tisch verzieren,<br />
die werde ich jetzt ignorieren.<br />
Ich höre auf zu fantasieren!<br />
Ich sollt&#8217; mich besser konzentrieren.<br />
Ich werd&#8217; den Ekel terminieren!<br />
Und aufhör&#8217;n zu halluzinieren.<br />
Und wie die andern nach mir stieren&#8230;<br />
Das geht mir richtig auf die Nieren!<br />
Ich hör sie in Gedanken wiehern<br />
vor Lachen, das liegt an der schieren<br />
Angst von mir es anzurühren.<br />
Ich will mich aber nicht blamieren!<br />
Ich will mein&#8217; Mut zwar demonstrieren,<br />
doch trotzdem weiter existieren.<br />
Ich könnt&#8217; von dem Zeug ja krepieren.<br />
Wer will sein Leben schon riskieren<br />
beim abendlichen Schnabulieren?<br />
Ich darf die Nerven nicht verlieren!<br />
das Zeug wird mich nicht ausradieren.<br />
Na gut, ich werd&#8217; mich nicht mehr zieren<br />
und vom Spinatauflauf probieren.</p>
<p><strong>Der Fremde</strong></p>
<p>Montag,<br />
Liebes Tagebuch,<br />
Heute morgen als ich aufgestanden bin ist mir etwas seltsames passiert. In unserem Treppenhaus ist mir ein fremder Mann begegnet. Der hatte ein glattes rotes und pausbäckiges Gesicht, aber er kam mir irgendwie gruselig vor. Wahrscheinlich war es ein Heizungsableser oder so. Ich werde mal Mama fragen.</p>
<p>Dienstag,<br />
Ich habe Mama gefragt aber sie hat gelacht und gemeint, das müsse ich schon selbst herausfinden. Ich habe Papa jetzt schon seit zwei Tagen nicht mehr gesehen. Langsam frage ich mich wo er ist und ob der Dicke von gestern etwas mit seinem Verschwinden zu tun hat.</p>
<p>Mittwoch,<br />
Papa ist immer noch nicht aufgetaucht, aber der Dicke war heute zum Abendessen da. Natürlich hab ich mich nicht zu ihm gesetzt, wer weiß wer das ist. Ich befürchte, das Papa abgehauen ist, weil Mama einen neuen Freund hat. Aber warum dann so einen komischen zwielichtigen Typen, ich dachte immer Mama hätte Geschmack! Vielleicht hat der Dicke Papa aus dem Weg geräumt, damit er Mama ganz für sich allein hat. Ich werde ihn überwachen müssen.</p>
<p>Donnerstag,<br />
Noch immer keine Spur von Papa, aber Mama behandelt den Dicken, als würde er fest zur Familie gehören. Vielleicht ist das alles eine große Verschwörung in der Papa entführt und dann durch den Dicken ersetzt wurde. Und dann haben sie meine ganze Familie einer Gehirnwäsche unterzogen und nur mich übersehen. Ich muss nur noch herausfinden wer hinter der ganzen Geschichte steckt. War es der Geheimdienst, oder vielleicht die Freimaurer. Und was haben die Illuminaten damit zu tun? Ich werde es herausfinden. Aber zuerst muss ich den Dicken ausschalten.</p>
<p>Freitag,<br />
Ich bin mir jetzt fast sicher, dass Außerirdische hinter der Entführung stecken. Sie haben meinen Vater entfernt und durch eine dicke, pausbäckige Überwachungsdrohne ersetzt um die Menschen auszuspionieren. Ich habe versucht die Regierung anzurufen, aber da ging niemand ran. Vielleicht sind die auch schon infiltriert. Meine Freunde glauben mir nicht, aber wahrscheinlich sind das auch alles Außerirdische. Ich schreibe ihre Namen bei Gelegenheit auf meine Verdächtigenliste. Ich habe die Sonde noch nicht ausschalten können, ich kenne ihre Schwachstelle noch nicht. Aber ich werde erst einmal versuchen sie auf die herkömmliche Weise aus dem Weg räumen. Zum Glück weiß ich wo Papas Gewehr liegt.</p>
<p>Samstag,<br />
Die Drohne ist heute den ganzen Tag zuhause geblieben. Ich versuche sie nicht zu auffällig zu überwachen, sonst schöpft sie Verdacht. Ich befürchte sie hat vor Mamas Gehirn zu essen. Ich habe begonnen mein Zimmer mit Alufolie auszukleiden, die Außerirdischen können vielleicht meine Gedanken lesen. An Papas Gewehr bin ich nicht rangekommen. Ich wusste die Kombination vom Waffenschrank nicht. Aber ich habe mir eine Rohrzange genommen, um es zu erledigen. Ich warte bis die Drohne allein ist, sonst mache ich Mama nur Angst. Aber die werden ihr Gehirn nie kriegen!</p>
<p>Sonntag,<br />
Mama hat mich gefragt warum ich heute nur Alufolie anhabe, aber ich habe ihr nicht geantwortet, sie wird schließlich überwacht. Ich lege mich mit der Rohrzange auf die Lauer und warte den passenden Moment ab, um die Drohne zu eliminieren. Ich schreibe wieder wenn es erledigt ist.</p>
<p>Noch einmal Sonntag,<br />
Ich war mit Mama und dem Anderen in der Küche und sie hat mit mir geschimpft, weil wir keine Alufolie mehr haben. Und dann hat sie gesagt, ich soll mich nicht so aufregen nur weil Papa sich den Bart abrasiert hat. Dann hab ich die dicke Drohne angeguckt und hab gemerkt, dass das Papa ist und er gar nicht entführt wurde und es gar keine Drohne gab und ich Papa nur nicht erkannt habe, weil er keinen Bart mehr hat. Ich kam mir irgendwie dumm vor.</p>
<p>Montag,<br />
Das Missverständnis mit dem Drohnen-Papa hat sich ja jetzt geklärt. Aber seit heute hab ich eine neue Englischlehrerin und ich bin sicher sie kommt vom Jupiter. Ich werde sie auf meine Verdächtigenliste schreiben. Zum Glück habe ich die Kombination von Papas Waffenschrank herausgefunden.</p>
<p><strong>Provokativ</strong></p>
<p>Das Publikum,<br />
ist ziemlich dumm.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wieder da! Andersen Storm las</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/09/16/wieder-da-andersen-storm-las/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 15:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andersen Storm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Interview
Ein Bo
Sommer in Schwerin 
Das Interview
Es ist unglaublich, aber nur, weil man es nicht glauben möchte; weil es doch so unwahrscheinlich ist, dass es zu glauben man sich nicht sofort bereit erklären würde, würde man gefragt werden, ob der Glaubwürdigkeit des Geschehenden.  Aber ich schweife ab.
Schmalz und Marmelade ist in die Redaktion eines bedeutenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Interview</strong></p>
<p><strong>Ein Bo</strong></p>
<p><strong>Sommer in Schwerin</strong><span id="more-1227"></span><strong> </strong></p>
<p><strong>Das Interview</strong></p>
<p>Es ist unglaublich, aber nur, weil man es nicht glauben möchte; weil es doch so unwahrscheinlich ist, dass es zu glauben man sich nicht sofort bereit erklären würde, würde man gefragt werden, ob der Glaubwürdigkeit des Geschehenden.  Aber ich schweife ab.</p>
<p>Schmalz und Marmelade ist in die Redaktion eines bedeutenden Wochenmagazins geladen worden, um ein Interview zu geben, damit sich das Fülleton fülle. Ivalo sagt Feuilleton hätte mit Fülle gar nichts zu tun, aber bei Magazinen geht es doch immer irgendwie auch um Fülle, sonst wären die Diätvorschläge doch nicht so prominent platziert.</p>
<p>Das Come-back des Jahres, im Osten, im Nordosten, genauer in Schwerin, ja, das seinen doch ganz gewiss wir, werden wir empfangen von einer netten, jungen Frau, älteren Jahrgangs, in Minirock und Bluse, die ihren Reizen allerdings nichts anhaben können. Frauke Möller zu Waake-Teckel, warte bereits auf uns. Allein der weite Weg entschuldige unser Outfit allerdings noch nicht, oder hätten wir etwas zum Umziehen? Für ein interview frage ich entgeistert. Nein, eher für ein Foto, zwitschert die gerade so Bekleidete süffisant und lächelt säuerlich, wenn wir ganz lieb seien, und das wären Herren unseres Alters ja im Allgemeinen, zumal wenn sie aus dem Osten stammten&#8230; hier wird sie von thom* unterbrochen: Na, alle stammen wir ja nun nicht aus dem Osten. Wo denn dieses Schwerin sonst läge, werden wir gefragt, da haben wir aber auch schon die Tür der berühmten Redakteurin erreicht und werden unsanft hineingestoßen.</p>
<p>Also unter uns, das stimmt so natürlich nicht, passt aber ins Klischee. In Wahrheit wird uns höflich die Tür aufgehalten, nur der Blick verrät ein Trotzalledem.</p>
<p>Die Herren von der Laienspielgruppe, ruft Frau Möller zu Waake-Teckel  erfreut und streckt uns die Arme entgegen, als würde sie uns als alte Freunde an die Brust drücken wollen. Ivalo läuft als erster hinein, nein, nur fast, denn Frau Möller zu Dingens gelingt es, die Arme blitzschnell vor der Brust zu kreuzen und uns abschätzend zu betrachten. Lesebühne, verbessert thom* zaghaft, wir seien eine Lesebühne. Schmalz und Marmelade. Bedaure, sagt die Redakteurin, zu essen habe sie nichts, aber ein Getränk könne sie uns anbieten. Meine, (pause), Herren, nehmen sie doch Platz. Gemein, denke ich, diese Pause war voll überflüssig.  Wir überlegen kurz ob wir gehen sollten, setzen uns aber dann an das kleine Retro-Nierentischchen in die engen Cocktailsessel. thom atmet dabei ein. In einer Designkaraffe welkt eine Zitronenscheibe.</p>
<p>Mit wem von Ihnen darf ich denn das Interview führen, fragt Frau Möller zu Wankel-Takel. Ich kann mir den Namen nicht merken und zücke meinen Ringhefter. Ivalo benutzt ja immer eine Klemmmappe, diese führt drei M im Namen, heißt aber bei ihm Ludwigslust.  Thom hat Zettel dabei und wird damit scheinbar am kompetentesten wahrgenommen.  Jedenfalls spricht Frau, ich notiere mir dabei ihren Namen, Möller zu Wackel-Teckel, beim Ice-braking nur noch zu thom und fragt ihn nach der Anreise, wie, weshalb, mit wem, woher, wohin und wer eigentlich nicht aus dem Osten kommt und wie das passiert sei und woher denn dann, schließlich hätte sie recherchiert. Hier atmet thom hörbar wieder aus. Wir bleiben noch etwas.</p>
<p>Ivalo behauptet nun weiter gereist zu sein, obwohl wir alle drei zusammen losgefahren und angekommen waren, sagt das aber mit nur einem Wort: unnah!</p>
<p>ich weiß nicht ob Schwerin nun näher oder unnäher, oder so, liegt, und sage das auch, worauf thom* meint: heute würden wir aber doch alle aus dem Osten kommen. Sie nicht, lässt sich jetzt Frau Möller zu, was-ist-das-überhaupt-für-ein-name-und-warum-mit-zu, vernehmen, sie wäre schon immer aus dem Westen. Herzlichen Glückwunsch, sagt Ivalo. ich will die Schärfe aus der Situation entfernen und spreche die Dame höflich an: Wann beginnen wir denn mit dem Interview, das Eis sei ja nun angeschlagen, wenn nicht sogar aufgebrochen, nicht wahr, Frau Möller zu Wackel-Dackel. Na da hatte ich was gesagt!</p>
<p>Ihr Name wäre Möller zu Waake-Teckel, sie verbitte sich Insubordination von Lesebühnen-autoren und überhaupt: warum immer sie, immer treffe es sie, nie Karen Trundel-Onzelhuber oder Beate Kluppft. Wir warten. Auf den zweiten Nachnamen. Nur Kluppft. Aha, wäre aber auch egal, sagt thom*, er hätte da schon mal was vorbereitet, das könne die Kollegin dann ja übernehmen, wenn sie wolle. Will sie aber nicht.</p>
<p>Sie will interviewen, auf einmal muss es schnell gehen, jeder drei Fragen drei kurze Antworten, sie mache dann schon was daraus, schließlich hätte sie internationale Erfahrung mit Bestsellerautoren. Wir hätten ja wohl nichts zu verkaufen, eine CD? Nur Beifall? Ein Buch meine Sie, nein, hätte sie sich schon gedacht.  Als Ivalo unser Konzept erklärt, horcht Frau M.z.W.-T. kurz auf, fragt nach dem Gästeblock, einer Gage, hätte sie auch nicht erwartet und sowas von einem vollen Terminkalender. Sonntags?! Never ever, mindestens zwei Jahre lang. Dann versucht Sie in einem Anflug von Höflichkeit Designkaraffenwasser durch eine welke Zitronenscheibe in drei Gläser zu filtern, während ein Fotograf hereinstürzt und schnell hintereinander fünf Blitze zucken. Sofort darauf werden wir entlassen. Nein, Gegenlesen, wie kämen wir denn darauf, wir sollten froh sein…, doch die knackig Bekleidete hat uns schon wieder empfangen und die Tür geschlossen. Wir stehen schneller wieder auf der Strasse als wir: in welcher Ausgabe sind wir denn? fragen können.</p>
<p>Hat jemand das Interview gelesen? Nein? Kein Wunder, wurde auch nicht gedruckt. Nur ein Foto mit der Bildunterschrift: Schweriner Lesebühne „Schmerz und Madeleine“ geht in die nächste Saison. Hier verwöhnt von unserer Redakteurin Frauke Möller zu Waake-Teckel. Und darüber in 14 Punkt Halbfett:  Wieder da!</p>
<hr />
<p><strong>Ein Bo</strong></p>
<p>Ein Bo, ein Bo, ein Plátzebo</p>
<p>Will ich uns heut dichten.</p>
<p>Das kommt so künstlerisch daher</p>
<p>Und ist es doch mitnichten!</p>
<p>Es ist im Knittelvers beverst,</p>
<p>besohlt und auch beschuht,</p>
<p>doch falls es wie ein echtes wirkt</p>
<p>ist wieder alles gut.</p>
<p>Zwar inhaltslos, doch trotzdem groß:</p>
<p>Es macht uns froh, das Platzebo.</p>
<hr />
<p><strong>Sommer in Schwerin</strong></p>
<p>Die Hitzewelle klebt über der Stadt</p>
<p>Wie Muttis Milchreis auf dem Tellerrand.</p>
<p>„Ich“, sagst du. „Ja, Du“, sag ich.</p>
<p>„Du?“, fragst du zaghaft. „Zu spät“, sag ich.</p>
<p>Doch dann sind wir beide kraftlos und so</p>
<p>Bleibt alles wieder an Mutti hängen.</p>
<p>Mutti wäscht ab, während wir,</p>
<p>Langsam, in einen der sieben Seen tropfen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wieder da! Bild des Tages</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 21:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[
Foto: Ulli Wille &#8211; Diashow
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sandmann/4984375350/" title="20100912_Wieder_da_02 von sandmann bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4127/4984375350_05ca8e89c7.jpg" width="500" height="334" alt="20100912_Wieder_da_02" /></a></p>
<p>Foto: <a href="http://snmv.blogspot.com/">Ulli Wille</a> &#8211; <a href="http://www.flickr.com/photos/sandmann/sets/72157624817670857/show/">Diashow</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wieder da! Max las</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 21:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonnenbrand
Der Ohrwurm
Brief eines Bürokraten an den Storch

Sonnenbrand
Wie ich gestern nach Hause geh,
 vorbei am Ziegelinnensee,
 an dem ich manchmal gerne steh,
 auf einmal ich die Erna seh&#8217;,
 mit der ich mich nicht gut versteh,
 weshalb ich mich sofort umdreh&#8217;
 und in &#8216;ne andre Richtung geh.
Doch Erna, die mich gerne mag,
die wünscht mir einen guten Tag
und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sonnenbrand</p>
<p>Der Ohrwurm</p>
<p>Brief eines Bürokraten an den Storch</strong></p>
<p><span id="more-1219"></span></p>
<p><strong>Sonnenbrand</strong></p>
<p>Wie ich gestern nach Hause geh,<br />
 vorbei am Ziegelinnensee,<br />
 an dem ich manchmal gerne steh,<br />
 auf einmal ich die Erna seh&#8217;,<br />
 mit der ich mich nicht gut versteh,<br />
 weshalb ich mich sofort umdreh&#8217;<br />
 und in &#8216;ne andre Richtung geh.</p>
<p>Doch Erna, die mich gerne mag,<br />
die wünscht mir einen guten Tag<br />
und sagt: „Verzeih mir, wenn ich frag.<br />
Ist&#8217;s schlimm wenn ich mein Unglück klag?<br />
Die Sonne ich nicht gut vertrag&#8217;.<br />
Sie rötet meine Haut so stark.<br />
Darum und auch weil ich dich mag,<br />
ich jetzt nach Sonnencreme frag.</p>
<p>Ich blicke Erna ins Gesicht,<br />
sehr hübsch ist sie bei weitem nicht,<br />
denn auch bei diesem schönen Licht<br />
fällt ihre Nase ins Gewicht.<br />
Auch mag ich eine Sache nicht:<br />
Die rote Sonnenbrandhautschicht.</p>
<p>Ich schau das Elend staunend an<br />
und sage: „Erna, mannomann,<br />
Für jemanden der dann und wann,<br />
schon fast erträglich sein kann,<br />
bist du jetzt aber hässlich.</p>
<p>Da fängt das Mädel an zu lachen,<br />
und ich beginne aufzuwachen.<br />
Das ist gar nicht die Erna,<br />
das ist mein Nachbar Werner! </p>
<p><strong>Der Ohrwurm</strong></p>
<p>Ich sitze hier, ich kleiner Tropf<br />
und hab die Melodie im Kopf.<br />
Der Ton, den ich einmal gehört,<br />
der damals mich so tief verstört,<br />
erklingt nun, nicht sehr leise,<br />
denn der Ohrwurm zieht seine Kreise.</p>
<p>Ganz anders denkt der Wurm im Ohr,<br />
die Menschen kommen ihm komisch vor,<br />
weil sie sich kaum verändern.<br />
Doch der Wurm gibt ihnen die Kraft.<br />
Er weiß, dass er etwas schafft,<br />
weiß, dass er etwas bewirkt.<br />
Er zeigt den Menschen die Macht,<br />
die sich in ihnen verbirgt.<br />
Er will etwas bleibendes schaffen,<br />
dass die Leute sich zusammenraffen<br />
und den Ton in sich bekämpfen.<br />
Er möchte, dass sie sich wehren,<br />
und gegen ihn aufbegehren,<br />
das Geräusch nur ein wenig dämpfen.<br />
Und so hält er sie am leben,<br />
und lässt sie weiter streben.</p>
<p>Der Wurm dringt immer weiter vor,<br />
er schlüpft durch ein ums andere Rohr,<br />
tief in des Menschen Hirn,<br />
den Windungen hinter der Stirn.<br />
Und bald wird auch dem letzten klar,<br />
der Ohrwurm, der ist wieder da.</p>
<p><strong>Brief eines Bürokraten an den Storch</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Storch,<br />
Hiermit möchte ich das Rückgaberecht für das Produkt „Kevin“ in Anspruch nehmen. Da ich Ihnen diesen Umstand vor Ablauf der Rücknahmefrist, also 30 nach Erhalt der Ware, mitteile, gehe ich von Ihrem Verständnis für das Problem aus, das ich im Folgenden näher beschreiben werde. Vorab, die Ware ist in ungebrauchtem Zustand, wie es die allgemeinen Nutzungsbedingungen verlangen. Allerdings musste die Originalverpackung geöffnet werden um dem Objekt Nahrung zuzuführen. Womit ich zu dem eigentlichen Grund der Reklamation kommen möchte. Ca. 3 Stunden nach Beendigung der Nahrungszufuhr, wurde meine Lebensabschnittsgefährtin auf einen penetranten Geruch aufmerksam, der zweifelsfrei besagter Ware zuzuordnen war. Meine Befürchtungen um einen Defekt des Objekts bestätigten sich, als nach Entfernen der Textilummantelung ein Schlauch am unteren Teil des Produkts erkennbar wurde, aus dem eine gelbliche, übel riechende Flüssigkeit austrat, meiner Meinung nach ein Defekt des Kühlsystems. Ein weiterer Faktor, der zu meiner Unzufriedenheit beiträgt ist die Lärmbelästigung, die durch die Ware hervorgerufen wird. Noch zu nächtlicher Stunde wurde ich durch das Ausstoßen eines schreiähnlichen Alarmsignals durch das Objekt in meiner Ruhe gestört. Weder die Suche nach einem Deaktivierungsknopf noch der Gebrauch eines Schraubendrehers führten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Mein erster Gedanke war es, mich an den Hersteller zu wenden, wie es in solchen Situationen der gesunde Menschenverstand gebietet. Da jedoch keinerlei Markierung oder Warenzeichen am Objektgehäuse auffindbar waren, sah ich mich gezwungen diesen Brief an Sie zu verfassen. Da ich mir meiner Rechte bewusst bin, bestehe ich nun auf eine Ersatzlieferung oder eine Gutschrift über den Wert der Ware. Sie sehen, ich bin in einer Notsituation. Es kann nicht angehen, das Menschen aus so banalen Gründen leiden müssen.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p>
<p>Gieselherr Theodor Friedhelm Greyersdorf-Schnarrenhäuser</p>
<p>PS: Sollte die Ersatzlieferung meinen Erwartungen im vollen Umfang gerecht werden, wäre ich bereit bereit Ihnen zusätzlich und kostenfrei das Produkt „Schwiegermutter“ zu übereignen.</p>
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		<title>Wieder da! Herr thom* las</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 20:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Prolog
Ich bin kein Weltbürger. Ich bin Mecklenbürger. Dahinter steckt nicht heimlicher Regionalstolz oder ähnlich emotionaler Unfug – dahinter stecken schlicht meine Grundqualifikationen. Durchs Leben gebracht haben mich bisher: lesen, schreiben und reden. Und diese drei Grundqualifikationen sind nunmal fest im deutschen Sprachraum verankert. Und so wundert es den geneigten Leser sicher nicht, wenn ich bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prolog<br />
Ich bin kein Weltbürger. Ich bin Mecklenbürger. Dahinter steckt nicht heimlicher Regionalstolz oder ähnlich emotionaler Unfug – dahinter stecken schlicht meine Grundqualifikationen. Durchs Leben gebracht haben mich bisher: lesen, schreiben und reden. Und diese drei Grundqualifikationen sind nunmal fest im deutschen Sprachraum verankert. Und so wundert es den geneigten Leser sicher nicht, wenn ich bisher meine Urlaubsorte eher zwischen Tarnewitz und Bodensee suchte. Im Ausland, so glaubte ich bislang, sei ich als Mensch amputiert. Und ich hatte Recht. Doch dazu später.</p>
<p>Warum?<br />
Dass nun ausgerechnet ich, das stoffelige Nordlicht, überhaupt ins quirlige Italien aufgebrochen bin, das ist dem sanften Druck der Liebsten geschuldet. Sie hatte mit einigen Sanktionen gedroht – Kompottentzug war die mildeste der Strafen, die mich ihrer Ankündigung nach ereilen würden, sollte ich es wagen, mich auch in diesem Jahr wieder hinter der Arbeit verschanzt vor dem Auslandsurlaub zu drücken… </p>
<p><a href="http://www.dosenfischer.de/wp-content/uploads/2010/08/dosenfischer_sardinienreise.pdf">Weiterlesen: Ein Dosenfisch auf Sardinien</a> (pdf)</p>
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		<title>Schmalz und Marmelade &#8211; Raten: Die Fotos</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2010/06/14/schmalz-und-marmelade-raten-die-fotos/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Und hier die ganze Serie &#8211; wie immer fotografiert und bereit gestellt von Ulli Wille.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/06/Raten-02.jpg" alt="Quizmaster Andy Mol" title="Quizmaster Andy Mol" width="500" class="size-full wp-image-1202" />
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sandmann/sets/72157624150553475/show/">Und hier die ganze Serie</a> &#8211; wie immer fotografiert und bereit gestellt von <a href="http://snmv.blogspot.com/">Ulli Wille.</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wiedergänger &#8211; die Bilder sind da</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 20:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Fotos der Lese
Die Fotos des Making up
Fotos: Ulli Wille
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sandmann/4512190646/" title="Wiedergänger-34 von sandmann bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4047/4512190646_9b8176ac3c.jpg" width="500" height="333" alt="Wiedergänger-34" /></a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sandmann/sets/72157623707523531/">Die Fotos der Lese</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sandmann/sets/72157623708676727/">Die Fotos des Making up</a></p>
<p>Fotos: Ulli Wille</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Radio Hundamat auf Sendung</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 23:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotos: Ulli Wille
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1113" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-13.jpg"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-13-500x333.jpg" alt="Andersen Storm, Herr ivalo und Frau jules auf Sendung" title="Andersen Storm, Herr ivalo und Frau jules auf Sendung" width="500" height="333" class="size-medium wp-image-1113" /></a><p class="wp-caption-text">Andersen Storm, Herr ivalo und Frau jules auf Sendung</p></div>
<div id="attachment_1114" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-17.jpg"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-17-333x500.jpg" alt="Frau jules als Petra Körner aus dem Stau an der B96" title="Frau jules als Petra Körner aus dem Stau an der B96" width="500" height="790" class="size-medium wp-image-1114" /></a><p class="wp-caption-text">Frau jules als Petra Körner aus dem Stau an der B96</p></div>
<div id="attachment_1117" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-19.jpg"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-19-500x333.jpg" alt="Die Musikredaktion bei der Arbeit" title="Die Musikredaktion bei der Arbeit" width="500" height="333" class="size-medium wp-image-1117" /></a><p class="wp-caption-text">Die Musikredaktion bei der Arbeit</p></div>
<div id="attachment_1120" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-08.jpg"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2010/02/RadioGaGa-08-500x333.jpg" alt="Siv Stippekohl zu Gast bei Schmalz und Marmelade" title="Siv Stippekohl zu Gast bei Schmalz und Marmelade" width="500" height="333" class="size-medium wp-image-1120" /></a><p class="wp-caption-text">Siv Stippekohl zu Gast bei Schmalz und Marmelade</p></div>
<p>Fotos: <a href="http://snmv.blogspot.com/">Ulli Wille</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Büchertaxi, ökologisch</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2009/11/24/buchertaxi-okologisch/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 20:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivalo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Mannmannmann, is das &#8216;en Wetter draussen. Da geh ich doch nicht vor die Tür! Da les ich &#8216;en Buch! Hm, mal schauen, olle Goethe? Ach ne, Donna Leon? Hm, weeß nich, zum fünften Mal Per Anhalter durch die Galaxis, ach, immer, wenn man was zum Lesen braucht ist gerade nix da!
Aber in die freundliche Buchhandlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mannmannmann, is das &#8216;en Wetter draussen. Da geh ich doch nicht vor die Tür! Da les ich &#8216;en Buch! Hm, mal schauen, olle Goethe? Ach ne, Donna Leon? Hm, weeß nich, zum fünften Mal <em>Per Anhalter durch die Galaxis</em>, ach, immer, wenn man was zum Lesen braucht ist gerade nix da!</p>
<p>Aber in die freundliche Buchhandlung um die Ecke gehen, das geht gerade nicht, weil der Postbote noch kommt, das Kind gleich aufwacht, Milch auf dem Herd steht, die Haare noch feucht sind und es sowieso regnet und um die Ecke vielleicht doch ganz schön weit ist.<br />
Und ich will jetzt lesen und nicht erst wenn amaxxon.com liefert!<br />
Situation bekannt?<br />
Ha! Dafür gibt es jetzt DIE Lösung:<br />
<strong> Patrick Dettmanns mobiler Büchertisch.</strong></p>
<div id="attachment_1066" class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2009/11/patrick.jpg" alt="Patrick Dettmann mit seinem mobilen Büchertischmobil" title="Patrick Dettmann" width="375" height="500" class="size-full wp-image-1066" /><p class="wp-caption-text">Patrick Dettmanns mobiles Büchertischmobil</p></div>
<p>Anrufen, Lieblingslektürengattung nennen und Patrick bringt innerhalb kurzer Zeit innerhalb Schwerins eine passende Auswahl an Lektüre vorbei. Mit kompetenter und freundlicher Beratung und alles zu Buchhandelspreisen.<br />
Und am besten, Sie wollen den Büchertisch auch bei gutem Wetter, denn Patrick kommt mit dem Fahrrad angedüst. Völlig emissionsfrei.<br />
Ich bin restlos begeistert!<br />
Und da auch das Lesebühnenkollektiv von der Idee angetan ist, haben wir Patrick am kommenden Samstag ins Café Kunterbunt eingeladen, dort bei unserer Lese einen Büchertisch zu präsentieren.<br />
Das macht er nämlich auch: Büchertische für Ihre Schulfeier, Ihre Bücherparty oder Ihren Kindergartenbilderbucherlebnistag.</p>
<p>Kontakt:<br />
Patrick Dettmann,<br />
Tel.: 0151 28133721<br />
Mail: patrick_dettmann@yahoo.de</p>
<p>Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr.</p>
<p>Oder am Samstag im Café Kunterbunt und dabei eine schicke Lese mitnehmen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kurzfristig: Lesebeginn in Parchim 20 Uhr</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2009/11/20/kurzfristig-lesebeginn-in-parchim-20-uhr/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 16:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde der gepflegten Buchstabensuppe, es gab ein Versehen. Was unsere Anfangszeit in Parchim betrifft. Da waren ganz verschiedene Zeiten im Gespräch. Nur eine gilt:
Parchim liest &#8211; wir lesen um 20 Uhr im Theater, 20 Uhr!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde der gepflegten Buchstabensuppe, es gab ein Versehen. Was unsere Anfangszeit in Parchim betrifft. Da waren ganz verschiedene Zeiten im Gespräch. Nur eine gilt:</p>
<p><strong>Parchim liest &#8211; wir lesen um 20 Uhr im Theater, 20 Uhr!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schmalz und Marmelade steigt auf ins Kultiversum</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 15:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivalo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht schlecht: Schmalz und Marmelade auf www.kultiversum.de, &#8220;Die Kulturplattform&#8221;. Egal, ob es sich hierbei um das Kultur-Universum oder um Kult handelt. Danke!
Und auch Danke! google alerts, die das in meine Inbox gespült hat.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht schlecht: <a href="http://www.kultiversum.de/Literatur-Literaturen/Briefwechsel-Hans-Fallada-Uli-Ditzen-Mein-Vater-und-sein-Sohn-.html">Schmalz und Marmelade auf www.kultiversum.de, <em>&#8220;Die Kulturplattform&#8221;</em>.</a> Egal, ob es sich hierbei um das Kultur-Universum oder um Kult handelt. Danke!<br />
Und auch Danke! google alerts, die das in meine Inbox gespült hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Terminschwierigkeiten: Herr thom* las</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2009/11/09/terminschwierigkeiten-herr-thom-las/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 05:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schweinegrippe
und
Horst Schwerinski &#8211; Web 2 Punkt 0
und 
Konjunktiv

Schweinegrippe
Im Dorf am Ende der Straße hat der Nachbar Küchenrollen gekauft. Den alten Anhänger hat er an das neue Auto gehängt, mit Band und Klebestreifen hat er den festgetüddelt und die Deichsel, die hat er mit Schaumgummi gepolstert, weil keine Anhängerkupplung lieferbar war in diesem Abwrack-Sommer und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweinegrippe</strong></p>
<p>und</p>
<p><strong>Horst Schwerinski &#8211; Web 2 Punkt 0</strong></p>
<p>und </p>
<p><strong>Konjunktiv</strong></p>
<p><span id="more-1032"></span></p>
<p><strong>Schweinegrippe</strong><br />
Im Dorf am Ende der Straße hat der Nachbar Küchenrollen gekauft. Den alten Anhänger hat er an das neue Auto gehängt, mit Band und Klebestreifen hat er den festgetüddelt und die Deichsel, die hat er mit Schaumgummi gepolstert, weil keine Anhängerkupplung lieferbar war in diesem Abwrack-Sommer und dann hat er Küchenrollen gekauft in der Kaufhalle der kleinen Stadt. Wenn seine Schweine Grippe kriegen, will er gerüstet sein, hat er zu Vadder Theser gesagt, Küchenrollen rechnen sich, wenn man mal guckt, was Papiertaschentücher kosten und Vadder Theser hat Schnaps eingegossen für zwei.</p>
<p>Am Ende haben die Schweine aber gar keine Grippe gekriegt, nur die Nachbarsfrau und die war schon immer so blass und kränklich, dass die Leute im Dorf bereits bei der Hochzeit unkten, die werde dem Hof nicht nützen. Damit aber hatten sie Unrecht, denn wenn die Nachbarsfrau in einer Nacht in den 70ern nicht rechtzeitig die Zigarette ihres Mannes gelöscht hätte, gäbe es den Nachbarshof schon gar nicht mehr. Da ist es durchaus zu verzeihen, dass sie heute darniederliegt mit Husten, Schnupfen, Fieber und Schüttelfrost und nicht den Stall ausmisten kann, so wie es ihre Pflicht ist auf dem Nachbarshof im Dorf am Ende der Straße.</p>
<p>Nun hat sie Zeit den Fernseher zu durchzappen und da kriegt sie erzählt, wie das war vor 20 Jahren, als die Leute noch Zeit hatten, Plakate zu malen und sich damit auf den Straßen der Städte zu treffen. Hier gehen sie heute zum Malen ins Dorfgemeinschaftshaus, da ist mittwochs Kreativ-Kurs mit der Zahnarztfrau. Die ist zugezogen aus Göttingen oder so und etwas überkandidelt, das weiß jeder hier. Um nicht in Langeweile zu zerfließen gibt sie Kurse im Dorfgemeinschaftshaus, das früher die Kneipe war. Was hab ich eigentlich damals gemacht, vor 20 Jahren, fragt sich die Nachbarsfrau und dann guckt sie aus dem Fenster auf den Schweinestall und weiß es wieder.</p>
<p>Auch Vadder Theser guckt aus dem Fenster, dann schaltet er den Fernsehen ein. Eine Minute nach vier.  Nach vier erst schaltet Vadder Theser den Fernseher ein, weil wer vor vier fernsieht, der steht mit einem Bein schon in der Assozialität, das ist ein Prinzip auf dem Theserschen Hof genauso wie die aufgeräumte Werkstatt, wo selbst die Sägespäne am Boden ein ordentliches Quadrat bilden. Und im Fernseher, da sieht Vadder Theser den alten Pastor aus der Kreisstadt, wie er sich erinnert an die erste Demonstration hier, im Oktober war die und Vadder Theser erinnert sich, wie er damals hat warten müssen an einer Innenstadt-Kreuzung mit seinem blauen Trabant, weil die Leute so langsam demonstrierten, so langsam, wie sie auch gearbeitet haben, denkt Vadder Theser ohne Hohn.</p>
<p>Ohne Hohn, denn in seiner LPG kam damals das Korn auch nicht sonderlich schnell von den Feldern und in der Kartoffelscheune, da haben die Olschen auch mehr geraucht als alles andere. Das war eben so und wer die Leute heute faul nennt, der hätte mal sehen sollen, wie schnell der Nachbar seinen Stall ausgebaut hatte, jedenfalls nachdem das Material zusammen organisiert war.</p>
<p>Als es im Fernseher wieder um die großen Städte geht, schaltet Vadder Theser um. Am nächsten Morgen lässt er vorm Nachbarshof die Fahrradklingel schellen, bis sich die Nachbarsfrau Küchenkrepp in die Ohren steckt und der Nachbar die Bettdecke lüftet. Als der endlich über den Hof geschlurrt kommt sagt Vadder Theser Tachschön und Mach hin und dann tüddeln sie den Hänger mit den Küchenrollen an den Wagen und machen sich auf den Weg.</p>
<p>In der Kaufhalle der Kreisstadt wollte der Kassierer erst noch ein wenig diskutieren, hatte er doch vor einer Woche erst die Monatsbestellung Küchenrollen vor die Tür geschleppt und auf den Hänger geladen. Erst als Vadder Theser droht, herumzutratschen, was er da neulich durch die halbgeöffnete Tür hinter dem Fleisch- und Wurststand gesehen hat, fügt sich der Mann und nimmt die Pakete zurück.</p>
<p>Auf dem Heimweg sagt Vadder Theser zum Nachbarn, er soll mal durch die Innenstadt fahren, an der Kreuzung vorbei, wo sie damals die Kerzen spazieren getragen hatten und der Nachbar machts. Hier im Kern der alten Kreisstadt ist jetzt alles verkehrsberuhigt und der Dacia rollt über zwei tote Polizisten, dass der Hänger scheppert. Tote Polizisten, das sind diese Huckel, die sie heute auf die Straßen legen, damit der Verkehr langsamer rollt, tote Polizisten, der Name gefällt Vadder Theser, seit er ihn beim Schwipp-Schwager im Hessischen zum ersten Mal gehört hat. Da war Vadder Theser gewesen schon im Frühling vor dem besagten Herbst vor 20 Jahren und da hat der Vadder schon gesagt, dass das nicht mehr lange gut gehen kann. Ein Land, in dem keine Bohrmaschinen zu kriegen sind, hat seine Daseinsberechtigung verwirkt, soll er damals im hessischen Baumarkt ausgerufen haben und dem Parteiler seiner LPG, dem hat er das nach seiner Rückkehr sogar ins Gesicht gesagt. Aber weil die auf dem Lande schneller mit der Mistgabel sind als mit dem Denunzianten-Stift, hat der Parteiler nur resignierend genickt und keinen Bericht geschrieben. Erzählt Vadder Theser jedenfalls.</p>
<p>Als am Abend die Nachrichten voll sind von Schweinegrippe, ruft Vadder Theser der Reihe nach alle Verwandten an. Zwei Minuten gönnt er sich pro Telefonat, sonst wird das zu teuer. Auch ein Prinzip. Von Oberursel bis Zinnowitz hat niemand mehr als einen Schnupfen und weil auch die Nachbarsfrau schon wieder aus den Augen gucken kann, sagt Vadder Theser zum Fernseher, dass keinem mehr zu trauen sei heutzutage, wenn selbst die Tagesschau so einen Unfug verbreitet. Und angestiftet dazu hätten doch bestimmt die Dokters, damit die mehr zu spritzen kriegen. Oder die Papierwerke, die diese Küchenrollen machen. Aber denen hätten sies ja nun gezeigt.</p>
<p><strong>Horst Schwerinski &#8211; Web 2 Punkt 0</strong><br />
Hallo, mein Name ist Horst Schwerinski und ich bin volle Pulle Web 2 0.</p>
<p>Wartense mal. Ick kann noch nich&#8230; ick muss das erstmal fertig machen hier&#8230; „Schmaluma. Text vorlesen von mein aufregenden Leben.“ Nu nochn meine Koordinaten dabei&#8230; undn Foto. </p>
<p>Sie hier vorne&#8230;</p>
<p>Lächeln se mal, det is gleich im Internet und denn lesen det alle meine Follower. Echtzeitkommunikation is det&#8230; also ick schreib was und die können das gleich, sofort, augenblicklich, also ohne Verzögerung, in dem Moment können die das lesen, die Follower&#8230; Echtzeitkommunikation. Twitter&#8230; heißt soviel wie „zwitscher“ Tschiep tschiep&#8230; </p>
<p>Ha ick neulich in Väterkreis jelernt. So nennen wir aus Spaß unseren Stammtisch. Nu ham ja auch schon der Michel und der Matthias Kinder jekricht. Und wie wir denn neulich schon zum dritten Mal die Frequenzgänge von Babyfonen besprochen haben, und wie man da den Polizeifunk reinkricht, da hat der Wirt jesagt, ihr seid ja son richtiger Väterkreis ihr Tratschtanten. Wir ham ihm denn in die Nacht noch als Strafe Penatencreme auf die Windschutzscheibe jeschmiert, wat man so bei hat als Vata, aber der Name, der is irgendwie geblieben. </p>
<p>Kurz mal an Rande, is aban Insider&#8230; Kurz nache Jeburt hat die Hebamme jesacht, ick soll mal dat Jrundsortiment Vileda kaufen. Haick jemacht und mich nich jewundert. Bei Hebammen soll man sich ja nich wundern haick jelernt, det sind weise Frauen mit Sonne Mond und Sterne in Rücken, die manadschen schließlich det Wunder der Jeburt, buah!, und so haick denn den Kinderarsch die ersten Tage mit son Fensterputztuch sauber jemacht. Und mitn Wischmob haick det Kind bein Baden hin und herjeschubst im Wasser&#8230; War ja keene Bedienungsanleitung bei&#8230; </p>
<p>Aba zurück zum Web 2 0</p>
<p>Seit der Matthias n Kind hat, macht der auch am Stammtisch immer mit sein Handy rum. Inne Schwangerschaft von Manu, seine Holde, hat er sichn neues gekauft, damit sie ihn besser erreichen kann, hat er ihr gesagt, mit Puschtotohk, mit E-Mail, mit Twitter, mit flickr, mit integriertem Wordpress-Zugang, mit Mondphasenkalender und Ultraschall und mit ner 5 Megapixelkamera und denn ging das los, das web 2 0. </p>
<p>Für die Verwandten hatte der Manu jesacht, det die teilhaben können auch wennse in Übersee wohnen, oder in Überlingen. Da is ja seine Holde her, wa, von Überlingen. Det s am Bodensee. Vom Bodensee annen Schweriner See&#8230; watn Abstieg sach ich immer&#8230;</p>
<p>Und denn hat die Familie in Überlingen aba wat zu gucken jekricht, bei den Matthias: Manus Bauchnabel, wie der plötzlich rausploppte als Video auf youtube, ihr neuer Riesen-BH als Poster zum Download, das Kinderbett bei Ikea, Matthias und Manu beim Bezahlen von Kinderbett bei Ikea, det Kinderbett, wies nich in Polo passt, det Kinderbett, wie der Matthias det nich aufjebaut kricht im neuen Kinderzimmer, der Vorbereitungskurs mit Manu wiese hechelt, den hatter aus der Froschperspektive jefilmt, die Jeburt natürlich fontal, der Matthias hat jefilmt und jeknipst mit sein neuen Handy und denn hat der hier gedrückt und da und zack war das alles weltweit im Netz.</p>
<p>Allerdings sacht der Matthias, det die Frauen, det nich so kapieren, auch die Vorteile vonne Echtzeitkommunikation nich. Wenn der Matthias den Müll fotografiert, statt ihn runterzubringen, denn sorgt det rejelmäßig für Diskussionen. </p>
<p>Und seit ick auch son Handy wie der Matthias hab, da bin ick bei den Diskussionen nu immer dabei. Is jetzt auch son kleiner Wettstreit jeworden, wer die meisten Follower kricht mit seinen Jeschichten&#8230; </p>
<p>Ick hab mir spezialisiert auf lustige Kinderfilmchen. Da bau ick manchmal so heimlich Parcours auf inne Wohnung, mach ma ne Türklinke locker, lech da maln Schuh auffe Türschwelle, zum Stolpern, oder wenn ja nix hilft, denn zieh ick auch ma an Teppich, wenn det Kleene jrade versucht zu stehen. Na und det film ick denn alles&#8230; </p>
<p>An Anfang, da war det noch einfach, da war det Kleene ja noch nich vorjewarnt. Wenns mich heute sieht, denn jehtet immer wie auf Eiern durch die Wohnung&#8230; Jaaaaanz vorsichtig&#8230; Det hatn extrem wachen Blick jekricht&#8230; det sagen alle&#8230; und wennde mal irjendwo zu Besuch bist, glaub ma nich, det Kind fasst wat an&#8230; Det is jut. Weniger jut is, det ick mir nu schon richtig was einfallen lassen muss, damits noch lustige Videos jibt&#8230; </p>
<p>Ick hab jetzt in meiner Not schon bein Kinderjarten vonne Kleene anjefracht, wejen son Väterpraktikum. Rein statistisch jesehen müsste det ja ne Fundjrube sein. Ick hab mir schon kundich jemacht, wie man die Lenker vonne Dreiräder locker kricht. 10er Schlüssel müsste reichen, sacht det Internetz. Aba am meisten freu ick mir auf die Schaukeln&#8230;</p>
<p>Wartense mal&#8230; wir ham ja heute auch Kinder hier&#8230; Mh. Wir jehen nachher ma vor die Tür. Und denn können Sie ja einfach mal die Kamera halten und Sie nehmen mal ihr Glas inne Hand, son bisschen locker und det Kind, det lassen wir denn inne Kamera winken und dabei rückwärts jehen, bisses an Sie ranstößt. Jut wa? Und ick schick det denn gleich ma nach youtube&#8230; </p>
<p><strong>Konjunktiv</strong><br />
Wär ich in den Konjunktiv verliebt<br />
Wir wären die Eltern von könnte und müsste<br />
Wär ich in den Konjunktiv verliebt<br />
Ich würde uns ein Häuschen bauen, an der Küste</p>
<p>Da hätte ich längst den Schrott runtergebracht und den Keller aufgeräumt<br />
ich hätte den Ausweis verlängert, die Versicherung gekündigt und die Frist nicht versäumt<br />
ich hätte die Steuer erklärt und die Hecke geschert und der Konjunktiv hätte mich lieb<br />
denn ich wäre gut frisiert, ich wäre durchtrainiert,<br />
ich wär, wie der Konjunktiv,<br />
mehr so der athletische Typ</p>
<p>Wär ich in den Konjunktiv verliebt<br />
Wir wären die Eltern von könnte und müsste<br />
Wär ich in den Konjunktiv verliebt<br />
Ich würde uns ein Häuschen bauen, an der Küste</p>
<p>Ich würde täglich laufen, die Friteuse wär verkauft, wir hätten Beete mit Gurken und Kohl<br />
Es gäbe Schwarzbrot zum Frühstück und in den Ferien wanderten wir durch Tirol<br />
Der Rasen vorm Haus wäre immer gepflegt und der Konjunktiv wär auf mich stolz<br />
ich wüsste nichtmal mehr wie man Rauchen buchstabiert,<br />
Statt Aschenbechern sammelte ich<br />
Koalabären aus Holz</p>
<p>Wär ich in den Konjunktiv verliebt<br />
Wir wären die Eltern von könnte und müsste<br />
Wär ich in den Konjunktiv verliebt<br />
Ich würde uns ein Häuschen bauen, an der Küste</p>
<p>Wir hätten immer was vor und erzählten uns davon<br />
Die lange Bank gewährte endlos uns Kredit<br />
Wir wären in vollendeter Möglichkeitsform<br />
Das Wenn-wäre-würde-könnte-hätte-Prinzip</p>
<p>Wär ich in den Konjunktiv verliebt<br />
Wir wären die Eltern von könnte und müsste<br />
Wär ich in den Konjunktiv verliebt<br />
Ich würde uns ein Häuschen bauen, an der Küste </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Morgen im Kunterbunt: Surfpoet Ahne</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2009/11/05/morgen-im-kunterbunt-surfpoet-ahne/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 21:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivalo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Ahne kommt, dann kommt auch Gott, denn Gott ist Ahnes Nachbar. Gott wohnt in der Choriner Straße 13 in Berlin-Mitte und Ahne in der 12, oder andersrum. Jedenfalls unterhalten sie sich häufig. Ahne ist Surfpoet und Lesebühnenaktivist aus Berlin. Morgen liest er in Schwerin. 
Freitag, 6.11.2009, 21.00 Uhr im Kunterbunt.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ahne-international.de/">Wenn Ahne kommt</a>, dann kommt auch Gott, denn Gott ist Ahnes Nachbar. Gott wohnt in der Choriner Straße 13 in Berlin-Mitte und Ahne in der 12, oder andersrum. Jedenfalls unterhalten sie sich häufig. <a href="http://www.surfpoeten.de/">Ahne ist Surfpoet </a>und Lesebühnenaktivist aus Berlin. Morgen liest er in Schwerin. </p>
<p><strong>Freitag, 6.11.2009, 21.00 Uhr im Kunterbunt.</strong></p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7pCk8VlFnUg&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7pCk8VlFnUg&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ludwigslust: Neuer Ort für Kleinkunst</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2009/10/04/ludwigslust-neuer-ort-fur-kleinkunst/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 19:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Filmtheater Luna, also das Luna, das hat wiedereröffnet. Nach einem Jahr Modernisierungszeit hat das älteste bereits von den Architekten als Kino konzipiertes Lichtspielhaus in Mecklenburg-Vorpommern nun zwei wunderbare kleine Kinosäle, aufgebohrte tschechische Projektoren und ein ziemlich schniekes Foyer. Nun ist es, das haben die Betreiber versprochen, endlich möglich das Programm etwas zu erweitern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1002" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2009/10/04102009429.jpg"><img src="http://www.schmalzundmarmela.de/wp-content/uploads/2009/10/04102009429-500x374.jpg" alt="Kartenverkauf oldschool im Luna Ludwigslust" title="Kartenverkauf oldschool im Luna Ludwigslust" width="500" height="374" class="size-medium wp-image-1002" /></a><p class="wp-caption-text">Kartenverkauf oldschool im Luna Ludwigslust</p></div>
<p><a href="http://www.lunafilmtheater.de/">Das Filmtheater Luna, also das Luna,</a> das hat wiedereröffnet. Nach einem Jahr Modernisierungszeit hat das älteste bereits von den Architekten als Kino konzipiertes Lichtspielhaus in Mecklenburg-Vorpommern nun zwei wunderbare kleine Kinosäle, aufgebohrte tschechische Projektoren und ein ziemlich schniekes Foyer. Nun ist es, das haben die Betreiber versprochen, endlich möglich das Programm etwas zu erweitern und auch kleine Lesungen, Poetry Slams, Konzerte oder andere Kleinkunstfaxen ins Programm zu nehmen. </p>
<p>Das Luna gibts mit den Betreibern Bettina Westermann und Christian Quis auch schon ein paar Jahre &#8211; in der Zeit haben sie das Haus als ein feines Programmkino mit lustigen, massenkompatiblen Aktionen geführt &#8211; aber jetzt, nach der Modernisierung, da können sie sich nun so richtig austoben. Cineastisch gesehen. Ich freu mich drauf!</p>
<p>Natürlich hab ich gleich mal ein paar Flyer da gelassen. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Da wird über uns geschrieben!</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2009/10/04/da-wird-uber-uns-geschrieben/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 18:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter diesem Klick finden Sie ein paar warme Worte zur Lesebühne und der neuen CD.
Wir sagen Danke und freuen uns auf den nächsten Besuch aus da bei Hamburg.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://d-buddi.blogspot.com/2009/10/mal-etwas-nicht-geocachiges.html">Hinter diesem Klick finden Sie ein paar warme Worte zur Lesebühne und der neuen CD.</a></p>
<p>Wir sagen Danke und freuen uns auf den nächsten Besuch aus da bei Hamburg.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schmalzundmarmela.de/2009/10/04/da-wird-uber-uns-geschrieben/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Heldenverehrung: Pigor und Eichhorn</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2009/09/18/heldenverehrung-pigor-und-eichhorn/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 07:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
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