Schöne Wörter
Shishaskischulschwammschieberschürzenshopschwuchtel
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Martin Molter hat das Lesekollektiv mit seinem Geschenk an den Rand der Auflösung gebracht. Mit Zähnen und Klauen haben wir fünf um das Original seines Bildes gekämpft und – das muss ich mal selbstgefällig loswerden – meine Chancen standen nicht schlecht.
Zerkratzt, zerbissen und voller blauer Flecken aber erinnerten wir uns alle daran, dass wir ja eigentlich Frieden und so gut finden und versuchten eine einvernehmliche Lösung zu finden.
“Jörn Lehmann” (Schlossbuch!) heißt diese Lösung. Der Erstligafotograf aus Schwerin wird das Bild mittels seiner magischen Kästchen und einem ganzen Haufen Licht reproduzieren. Dann geht das Ding in die Druckerei und jeder kriegt einen Molter im Format A1.
Das Original wird seinen Platz an der Wand der Frau jules finden.
Aber auch Sie können dann ein Exemplar dieses einmaligen Kunstwerkes erwerben. Das wird wegen der Druckkosten nicht ganz billig, aber es lohnt sich. Mehr als 50 Stück wird es nicht geben.
Wenn Sie übrigens mal exzellente Fotos brauchen, ich meine, richtig gute Fotos, dann finden Sie den Herrn Lehmann in seinem virtuellen Zuhause.
Schmalz und Marmelade wurde heute verschenkt. Eine Stammzuschauerin feierte ihren Geburtstag und wir wurden von ihrem Enkel nackt in eine Torte gesperrt, aus der wir dann singend hüpfen mussten als Geburtstagsgeschenk ins Weststadtcafé eingeladen. Zu dritt haben wir ein kleines halbstündiges Programm gebastelt und – so jedenfalls unser Eindruck – die Überraschung hat durchaus funktioniert.
Es gab Schmalz und Marmelade. Extra für uns.
Überdies sprach uns ein freundlicher Herr an, und lud uns ein, eine Show live im Hausfunk der Sozius-Seniorenheime zu spielen. Na und, hey, das ist gemeinnützig. Das machen wir doch.
Schmalz und Marmelade wurde in letzter Zeit unter anderem in Zusammenhang mit dem gänzlich unpoetischen Begriff “Marketingleiter” gefunden. Unklar bleibt, ob die oder der Leiter gemeint ist.
Schmalz und Marmelade ist eine Lesebühne. In unserer Pressemitteilung zu “Wurst und Durst” am kommenden Sonntag, haben wir uns mit leichter Anspielung an die “elf Freunde” fünf Lesefreunde genannt. Kein Wort vom Schreiben! Man könnte meinen, wir lesen Zeuch von Fremden…
Ich mein, man kann drauf kommen, dass eine Lesebühne von Schreiberlingen betrieben wird, auch wenn es absurd klingt. Klarheit in der Sprache wiederum ist essenziell. Insofern… Umbennenen?
Schreibebühne? Och nö.
Literatenfrühstück? Hihi. nee, ganz sicher nicht… Literaten… tststs…
Ach, alles Quatsch. Wir lassen das so. Wer liest der schreibt, wer schreibt, der bleibt. Ist doch einfach.
Die ZDF-Magazinsendung WISO lud für ihre gestrige Ausstrahlung (16.10.2006) zum großen Test des süßen Fruchtaufstrichs. 10 verschiedene Erbeermarmeladen standen auf dem Prüfstand. Erdbeer, der Klassiker, der Deutschen liebste Marmelade.
Und zwar wir alle, zumindest aus Sicht unserer südlichen Nachbarn. “Marmeladinger ist eine in Österreich geläufige Bezeichnung für Deutsche, speziell für Norddeutsche.” sagt uns Wikipedia. Das österreichisch-Versteher-Lexikon www.piefke.at bringt es sogar noch deutlicher auf den Punkt.
Marmeladinger: Bundesdeutscher, Norddeutscher, Tölpel.
Hintergrund ist nicht etwa die in Österreich bekannte Vorliebe der Deutschen für den Fruchtaufstrich, zudem Marmelade in Österreich eigentlich eher bezeichnet, was hierzulande als Rote Grütze gegessen wird. Die Bezeichnung kommt aus dem Ersten Weltkrieg. Die “reichsdeutschen” Soldaten wurden aus Mangel an fetthaltiger Speise eben mit Marmelade versorgt, sehr zum Spott ihrer österreichischen Bundesgenossen. Diese machten aus der Marmelade mal “Heldenbutter” mal “Hindenburgfett”. Da haben wir auch die Verbindung von der Marmelade zum Schmalz. Guten Appetit!
Angeregt durch einen beiläufigen Scherz des Herren jati erbitte ich weitere gleichklingende Wortkombinationen zu “Schmalz und Marmelade”.
Salz und Schokolade
Balz und Maskerade
…
Sie sind dran, Kolleg/e/i/n.