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	<title>Schmalz und Marmelade &#187; Marmelade</title>
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	<description>Die Frühlese für Spätaufsteher in Schwerin</description>
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		<title>Fundstück: Wir sind Garten</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 20:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind Garten.
Wir sind Garten.
Wir sind Garten.
Gänseblümchens Kaderschmiede
Jäten und beeten.
Totentrompeten vergehen
Im Datschenalltag. Wir Kleingartenkinder
wir Frühbrüher &#8211; sogar die Wurst patzt.
Fliederbieder, wir sind so fliederbieder.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind Garten.<br />
Wir sind Garten.<br />
Wir sind Garten.</p>
<p>Gänseblümchens Kaderschmiede<br />
Jäten und beeten.</p>
<p>Totentrompeten vergehen<br />
Im Datschenalltag. Wir Kleingartenkinder<br />
wir Frühbrüher &#8211; sogar die Wurst patzt.</p>
<p>Fliederbieder, wir sind so fliederbieder.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was ist eigentlich bei Heldens los? II</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 21:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Funny van Dannen war ich schon so lange nicht, dass ich noch eine ganz altertümliche, aber inhaltsreiche Seite in Erinnerung habe. Die neue ist bei aller Lässigkeit doch irgendwie sachlich, ganz großartig für alle Gitarristen ist vor allem die Möglichkeit, die Tabs für alle Songs herunterzuladen. Die Biographie ist lustig, die Seite mit all [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.funny-van-dannen.de">Bei Funny van Dannen</a> war ich schon so lange nicht, dass ich noch eine ganz altertümliche, aber inhaltsreiche Seite in Erinnerung habe. Die neue ist bei aller Lässigkeit doch irgendwie sachlich, ganz großartig für alle Gitarristen ist vor allem die Möglichkeit, die Tabs für alle Songs herunterzuladen. Die Biographie ist lustig, die Seite mit all dem, was Funny van Dannen schon veröffentlicht hat machte, dass ich für wenige Minuten bereit war, mich finanziell komplett ins Unlück zu stürzen. Jetzt hoffe ich auf Weihnachten.<br />
<a href="http://www.funny-van-dannen.de"></p>
<p>http://www.funny-van-dannen.de</a></p>
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		<title>Sehen und Ernten: Herr thom* las</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 16:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marmelade]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Jolanda

I
Als Jolanda Hochzeit hielt, spannten die Kinder Seile quer über die Dorfstraße, so dass Jolandas Gemahl Bonbons spendieren musste, um weiterfahren zu dürfen. Er tat das, weil er einer aus der Stadt war, sagte man, mit säuerlicher Miene. Aber er hatte keine Wahl; Jolanda fauchte, wenn er Anstalten machte, die Spendierhosen auszuziehen. Sie wäre sicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Jolanda</b></p>
<p><span id="more-333"></span></p>
<p><b>I</b><br />
Als Jolanda Hochzeit hielt, spannten die Kinder Seile quer über die Dorfstraße, so dass Jolandas Gemahl Bonbons spendieren musste, um weiterfahren zu dürfen. Er tat das, weil er einer aus der Stadt war, sagte man, mit säuerlicher Miene. Aber er hatte keine Wahl; Jolanda fauchte, wenn er Anstalten machte, die Spendierhosen auszuziehen. Sie wäre sicher gnädiger mit ihm gewesen, wenn sie gewusst hätte, dass er bereits Tage nach der Hochzeit von einem Pferd in den Zustand völligen Schwachsinns verbracht werden würde.<br />
Jahre später sagte Jolanda allerdings, dass sie dem Pferd eigentlich dankbar gewesen sei, denn sein aufbrausendes Wesen hätte sich nach dem Unfall in nichts aufgelöst. </p>
<p><b>II</b><br />
Jolanda ist sehr zufrieden. Sie hat ausgiebig gebadet, das beste Kleid aus dem Schrank genommen und es übergestreift. Ein wenig schwerer ist es schon, jetzt, da sie kleine Metallplättchen in den Saum genäht hat. Aber das mußte sein, sonst wäre die Magnetsalbe auf dem Fußboden komplett verschwendet. Als Jolanda ihr Häuschen zum ersten mal auf den Kopf gestellt hatte, gab das ein heilloses Durcheinander. Alles das, was sie vergessen hatte, was sie verloren wähnte oder auf Nimmerwiedersehen verbannt, war nun wieder da und flog unkontrolliert in den sieben Zimmern umher. An diesem Tag machte Jolanda keine gute Figur. Sie stand ausgesprochen wackelig auf dem Fußboden, der jetzt die Decke war. Ihr Kleid war zum Leben erwacht und verdeckte die Sicht. Da sah sie ein, dass man nicht so einfach den Antigravitationskuchen aufschneiden, das Haus drehen und sich wohlfühlen konnte. Heute hingegen ist Jolanda zufrieden, denn sie hat alles bedacht. Die drei Schornsteine schnurren wie zufriedene Katzen, die Dinge behalten dank der angeklebten Metallsplitter ihre Plätze, Jolanda ist gebadet und ihr bestes Kleid sitzt gebügelt der Decke zustrebend, die einst der Fußboden war. &#8220;Manchmal muß man eben die Dinge auf den Kopf stellen&#8221; denkt sie und winkt ein letztes Mal der tintenspritzergroßen Menschenansammlung am Boden, bevor ihr Häuschen endgültig hinter den Wolken ist und dann im weiten Weltraum verschwindet und &#8220;Im Sommer bin ich zurück!&#8221;</p>
<p><b>III</b><br />
&#8220;Ach Jolanda,&#8221; sagte ich in den Himmel. &#8220;Jolanda, lass uns durchbrennen. Wir gehen weg, nach Panama, nach Lummerland, nach Südfrankreich oder wenigstens an die Küste.&#8221; Jolanda guckte ein bisschen, erst auf den Himmel, dann auf ihr Kleid, dann auf ihre Füße. &#8220;Warum?&#8221; &#8220;Na, weil es Zeit ist Jolanda, weil die Zugvögel schon längst weg sind und weil man Dinge auf den Kopf stellen muss, dann und wann.&#8221; &#8220;Und in Panama, Lummerland, Südfrankreich oder wenigstens an der Küste stehen die Dinge auf dem Kopf?&#8221; fragte sie ungläubig. &#8220;Nein&#8221; gab ich zu &#8220;stehen sie nicht.&#8221; Jolanda ging wortlos ins Haus und kurz danach roch es nach Kaffee. Ich folgte ihr, wir saßen um den Kühlschrank, aus dem sie die dampfende Kanne nahm, dann holte sie die Milch aus dem Herd, den Zucker aus dem Salzfach und die Löffel aus dem Kleiderschrank. Sie lächelte, wie sie immer lächelt, wenn sie stocksauer ist. &#8220;Du kommst auf Ideen&#8221; sagte sie, umarmte und küßte mich und ich wußte, es war Zeit zu gehen.</p>
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		<title>Radtour: Nachwehen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 13:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marmelade]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=496553869&amp;size=l&amp;context=photostream"><img src="http://farm1.static.flickr.com/230/496553869_7042dd36fd.jpg" height="333" width="443" /></a></p>
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		<title>Lesebühne nun im Freischütz: Ich sag ganz leis zum Abschied: Danke!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 06:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz aufmerksame Leser haben es bereits rechts in der Ankündigung bemerkt: Wir werden genau zu unserem ersten Geburtstag am zweiten Sonntag des Juni mit der Frühlese für Spätaufsteher in den Freischütz umziehen. Grund genug, um dem Speicher, insbesondere Andy, dem Mann hinter der Theke, und dem Kulturbüro der Stadt Schwerin einmal herzlichen Dank für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz aufmerksame Leser haben es bereits rechts in der Ankündigung bemerkt: Wir werden genau zu unserem ersten Geburtstag am zweiten Sonntag des Juni mit der Frühlese für Spätaufsteher in den <a href="http://www.zum-freischuetz.de">Freischütz</a> umziehen. Grund genug, um dem Speicher, insbesondere <a href="http://www.andys-party.de">Andy</a>, dem Mann hinter der Theke, und dem <a href="http://www.schwerin.de">Kulturbüro der Stadt Schwerin</a> einmal herzlichen Dank für die schöne Zeit dort zu sagen. Und einmal zu erzählen, wie alles wirklich begann.<span id="more-278"></span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Die Lesenester</span><br />
Im März 2006 muss es gewesen sein, da wurden die Lesenester geboren &#8211; eine Initiative, die sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Schreibende in Schwerin zu fördern. Um diesen Plan all jenen vorzustellen, die dabei helfen könnten, initiierte die Theatergruppe am Goethe-Gymnasium einen Abend im Schleswig-Holstein-Haus, an dem das Projekt vorgestellt wurde. Unter anderem das Kulturbüro der Stadt Schwerin, der Kulturbund und die Stadtbibliothek zeigten sich sehr interessiert. Leider gibt es ein Lesenest, also eine Veranstaltung, bei der sich junge Autoren gegenseitig ihre Texte vorlesen und diese diskutieren, bis heute nur am Goethe-Gymnasium. Aber es soll weitere Kreise ziehen &#8211; die Stadtbibliothek zum Beispiel hat schon Werkstätten für junge Autoren eingerührt. Zur Zeit ist ein Blog in Arbeit und ein Forum, so dass der Austausch von Texten auch im Internet möglich wird. In jedem Fall aber brachte dieser erste Abend im März Menschen zusammen, die Literatur zusätzlich zu den etablierten Strukturen fördern wollten.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Die Lesebühne</span><br />
Doch was hat das alles mit Schmalz und Marmelade zu tun? Antwort kommt: Herr ivalo hatte die Idee einer Lesebühne aus Berlin mitgebracht und die Frau jules, den Herrn jati und mich dafür begeistert. Aufbauend auf das Konzept der Lesenester sollte Schmalz und Marmelade das Podium für die etwas älteren Schreibenden sein. Die Lesebühne sollte einerseits die Brücke zu gestandenen Autoren schlagen, andererseits ein Publikum für junge Literatur begeistern. Brigitte Wils vom Kulturbüro &#8211; vielen ist sie als die kreative Organisatorin der Literaturtage bekannt &#8211; stellten wir das Konzept vor, baten um den Speicher als Veranstaltungsort und um einen finanziellen Zuschuss für die Gastleser, die im Konzept bereits vorgesehen waren. Brigitte Wils stieg ein, öffnete uns die Speichertüren, Andreas Hömke, der Gastronom vor Ort, nahm das Risiko geringer Einnahmen in Kauf und öffnete seinen Tresen für uns. &#8220;Theater&#8221; hieß das erste Thema, Schauspieler Horst Rehberg war unser erster Gast.<br />
Was mit etwa 35 Menschen im Juni 2006 begann fand, was das Pubikumsinteresse betrifft, seinen Höhepunkt im Januar 2007, als mehr als hundert Gäste den Speicher stürmten. Da allerdings war der Herr jati bereits in den <a href="http://www.danijati.de">Weiten</a> <a href="http://www.upload-magazin.de">des</a> <a href="http://www.nanopub.de">Netzes</a> verschwunden &#8211; Frau sophie und Frau nadine aber hatten schon im Herbst zu uns gefunden und so war die Lesebühne wieder komplett.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Die CD</span><br />
Im November erhielten wir von Brigitte Wils eine verdammt gute Nachricht: Das Kulturbüro sagte uns finanzielle Hilfe für die Vervielfältigung unserer ersten CD zu &#8211; für die Aufnahmen und das Mastering stand uns Thomas Fink vom Soundlounge-Studio als Sponsor zur Seite. Die CD wurde am 1. März dem Publikum vorgestellt &#8211; das Schleswig-Holstein-Haus war ein perfekter Rahmen dafür. Dass wir uns in diesen Rahmen stellen durften, ist wiederum Brigitte Wils zu verdanken.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Der Speicher</span><br />
Zweimal durften wir im Speicher unten im Saal spielen. Ärgerlicherweise ist beim zweiten Mal das Klavier auf der Bühne umgestürzt &#8211; ein bitteres Missgeschick, das zwar finanziell eine Versicherung regelte, aber den Speicher-Leuten doch viel Organisationsarbeit aufgebürdet hat. Dass wir uns damit natürlich nicht unbedingt ins Herz der Speicherbesatzung gekickt hatten, sollte jedem klar sein und irgendwie haben beide Seiten in dieser Phase keine kommunikativen Glanzleistungen vollbracht.<br />
Sicher haben auch Sie es gehört &#8211; der Speicher soll laut der kommunalen Sparpläne zukünftig mit deutlich weniger Geld auskommen. Das ist sicher ein Grund, warum man an uns herantrat, um über Mietzahlungen für unsere Lesebühnentermine zu reden. </p>
<p>Schmalz und Marmelade war von vornherein als ein Frühstück mit Gästen und Lesung geplant und Frühstücksgästen nimmt man keinen Eintritt ab. Das soll so bleiben. Schließlich ist die Förderung junger Literatur nach wie vor ein Ziel der Lesebühne und unser junges Publikum ist, das kennen wir selbst auch noch ganz gut, traditionell  knapp bei Kasse. Wenn man aber auf Spendenbasis arbeitet, dann gibt es keine Möglichkeit, eine feste Miete zu zahlen, schließlich kann man nicht wissen, wieviel am Ende im Topf landet.  So mussten wir schweren Herzens auf die Suche nach einem neuen Ort gehen.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Der Freischütz</span><br />
Im Dezember bereits gab uns der Freischütz ein Obdach, als im Speicher die Termine kollidierten. Zur Adventslese waren etwa 60 Leute zu Gast, das war schön kuschelig. Insofern lag es nahe, dass wir bei Matti wegen des neuen Domizils anklopften. Und Matti ließ uns ein. Am 10. Juni werden wir dort unsere erste Frühlese über die Dielen bringen, Juli und August sind für uns die Sommerpause und von September bis Dezember &#8211; soviel steht jetzt schon fest &#8211; geht es im Freischütz mit neuen Texten, neuen Themen, neuen Gästen, mit Faxen, Unfug und Kram weiter.</p>
<p>Wie in der Vorrede angekündigt: Wir haben sowohl dem Kulturbüro als auch dem Speicher und Tresenmann Andreas Hömke zu danken. Wer Kinder hat weiß: Das erste Jahr ist prägend und das erste Jahr der Lesebühne haben wir mit ihnen verbracht. Schön wars. </p>
<p>Und jetzt: den Blick nach vorn und auf ein Neues im Freischütz. Matti &#8211; wir kommen!</p>
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		<title>Fahrradtour: Frau jules las</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2007/05/15/fahrradtour-frau-jules-las/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2007 18:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marmelade]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Sonntag &#038; Ich &#8211; Miesmuscheln 

Schlecht gelaunt wie ich war saß ich im Sonnenschein des schönen Mai im Gras unseres grünen Gartens und dachte nach. Ich dachte darüber nach warum ich einer derer war, die trotz des großen Sonnenscheins fies drein schauten und beobachtete mich dabei im Spiegel.
Ein Rad schepperte gegen unsere Blechmülltonne hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Herr Sonntag &#038; Ich &#8211; Miesmuscheln </b></p>
<p><span id="more-279"></span></p>
<p>Schlecht gelaunt wie ich war saß ich im Sonnenschein des schönen Mai im Gras unseres grünen Gartens und dachte nach. Ich dachte darüber nach warum ich einer derer war, die trotz des großen Sonnenscheins fies drein schauten und beobachtete mich dabei im Spiegel.</p>
<p>Ein Rad schepperte gegen unsere Blechmülltonne hinter der Hausecke. Herr Sonntag. Dieses Trampel. Dachte ich. Herr Sonntag tanzte um die Ecke und pfiff ein lustiges Lied. Keine lustigen Lieder. Dachte ich. Ich möchte jetzt einfach nur ein bisschen frustriert sein. Im Spiegel sah ich hinter mir Herrn Sonntag. Ein Flickflack. Und zurück . Noch ein Flickflack. Herr Sonntag, ich möchte einfach nur ein bisschen frustriert sein. Akzeptier das. Sagte ich. Ich drehte mich und den Spiegel um. Herr Sonntag drückte seine Nase an meine Wange. Was ist denn? Ja genau, was ist denn? Du bist so glücklich. So als wäre was. Was Gutes. Ja, was Gutes. Sagte Herr Sonntag. Was Gutes. Ach weißt du, ich glaub ich bin verliebt. Verliebt? Verliebt. Wie heißt sie denn? Laura. Laura? Laura. Was schlimmer ist, sie ist auch verliebt. Schade… Sie ist in mich verliebt, du Miesmuschel.</p>
<p>Weißt du was?  Laura sagt, dass es wichtig ist, dass man auf einander aufpasst. Kluges Mädchen was? Ich finde das jedenfalls auch. Ich passe ab jetzt noch mehr auf dich auf und auf Laura. Und du und Laura, ihr passt auf mich auf. Und weißt du was? Laura sagt auch, dass man auf sich aufpassen muss, damit man auf andere aufpassen kann. Du zum Beispiel kannst gerade überhaupt nicht aufpassen. Du Miesmuschel. Das ist nicht gut. Denn wenn man nicht aufpasst, passiert was. Dann wird man noch mehr miesmuschelig. Das ist nicht gut. Du willst doch nicht, dass mir was passiert oder? Genauso wenig wie ich will, dass dir was passiert. Genauso wenig wie ich will, dass Laura was passiert. Miesmuschelig sein, macht allein. Merke. Wann hast du denn das gereimt…? Gerade eben. Damit du lachst. Siehst du weil ich auf dich aufpasse. So wie Laura sagt. Viele Andere machen das nicht sagt Laura. Deswegen ist sie ja auch was Besonderes. Weil sie denkt, wie andere nicht denken. Deswegen bin ich ja auch verliebt. Das verstehe ich dachte ich, das verstehe ich. Jetzt pack den blöden blauen Spiegel weg. Pass auf…. Ja dachte ich, ich pass auf.</p>
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		<title>Schlussverkauf: Die Plakate sind da</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2007 14:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie erinnern sich? Zur Präsentation unserer CD am 1. März hat das Schmalz-und-Marmelade-Lesekollektiv ein zaubehaftes Bild aus dem Hause Molter geschenkt bekommen. Was dann kam, ist schnell erzählt: Wir trafen uns auf einer Wiese vor der Stadt und haben mit Zähnen und Klauen um das Original gerungen. Ich hatte ob meines Gewichts ganz gute Chancen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie erinnern sich? Zur Präsentation unserer CD am 1. März hat das Schmalz-und-Marmelade-Lesekollektiv ein zaubehaftes Bild aus dem Hause <a href="http://www.mmgd.de">Molter</a> geschenkt bekommen. Was dann kam, ist schnell erzählt: Wir trafen uns auf einer Wiese vor der Stadt und haben mit Zähnen und Klauen um das Original gerungen. Ich hatte ob meines Gewichts ganz gute Chancen, aber Frau jules hat mir ganz fies ins Ohr gebissen und <a href="http://www.schmalzundmarmela.de/2007/04/22/es-ist-da/">damit den Molter gewonnen.</a></p>
<p>Dann hat <a href="http://www.schmalzundmarmela.de/2007/03/08/ein-molter-fur-die-welt/">Jörn Lehmann das Bild fotografiert</a> und Steffen Kusebauch von <a href="http://www.drei-j.de/">3J</a> hat uns zehn Ausdrucke, etwas größer als A1, vorbeigebracht. Vier dieser Ausdrucke gehen ans Lesekollektiv, einer ist bereits verkauft. Jetzt haben wir noch fünf dieser Meisterwerksreproduktionen und die möchten wir Ihnen andienen. Vorteile: Sie bekommen die Reproduktion eines umwerfenden Bildes und unterstützen damit sowohl die Lesebühne als auch den Herrn Molter. Nachteil: Der Druck ist wegen der kleinen Auflage nicht ganz billig, 25 Euro kostet das Stück.</p>
<p>Wir wären nicht Schmalz und Marmelade, würden wir diesen Schlussverkauf nicht mit einer kleinen Aktion verbinden: Schicken Sie uns doch bitte ein Foto von dem Ort, an dem das Bild nun hängt. Die Käuferin des ersten Bildes hat das schon getan, ich werde meines noch dazupacken und beide heute abend veröffentlichen. Nun sind Sie dran &#8211; erst kaufen, dann knipsen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anti-Diät- und Lachtag: Schmalz und Marmelade sagt sich an</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 23:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie wissens ja schon: Am 6. Mai tritt Schmalz und Marmelade zum Welt-Anti-Dlättag beziehungsweise zum Weltlachtag &#8211; das können Sie sich aussuchen &#8211; zweimal im Freilichtmuseum Mueß auf. Voraussichtlich um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr lesen wir jeweils eine halbe Stunde. Aber was man gehört hat, merkt sich ja noch besser:
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wissens ja schon: Am 6. Mai tritt Schmalz und Marmelade zum Welt-Anti-Dlättag beziehungsweise zum Weltlachtag &#8211; das können Sie sich aussuchen &#8211; zweimal im Freilichtmuseum Mueß auf. Voraussichtlich um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr lesen wir jeweils eine halbe Stunde. Aber was man gehört hat, merkt sich ja noch besser:</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schmalz und Feuerwehrmarmelade</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2007 07:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivalo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Rein prophylaktisch melde ich hier an, dass ich gegen das Thema Feuerwehr bei Schmalz und Marmelade bin. Deshalb. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rein prophylaktisch melde ich hier an, dass ich gegen das Thema Feuerwehr bei Schmalz und Marmelade bin. <a href="http://www.mundmische.de/entries/view/6784-Feuerwehrmarmelade">Deshalb</a>. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schöne Wörter</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 19:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Shishaskischulschwammschieberschürzenshopschwuchtel
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Shishaskischulschwammschieberschürzenshopschwuchtel</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lug und Trug: Frau jules las</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 16:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[And all should know that they ´re the law 
Zweimal gelogen

And all should know that they ´re the law 
Es war einer dieser Tage. Einer dieser wenig Guten. 
Als welche von denen, die sagen sie wären die Netten vor der Tür standen im dritten Stock.  
Und klopften.
Die, die aufpassen auf sich und auf andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>And all should know that they ´re the law </b></p>
<p><b>Zweimal gelogen</b></p>
<p><span id="more-242"></span></p>
<p><b>And all should know that they ´re the law </b></p>
<p>Es war einer dieser Tage. Einer dieser wenig Guten. </p>
<p>Als welche von denen, die sagen sie wären die Netten vor der Tür standen im dritten Stock.  </p>
<p>Und klopften.</p>
<p>Die, die aufpassen auf sich und auf andere auch, klopften an der Tür um ihn zu holen.  </p>
<p>Ihn der gehurt haben sollte, gestohlen, gebockt und gestritten.  </p>
<p>Ihn, den man gegriffen haben wollte und wegsperren sollte.</p>
<p>In eines der tieferen Löcher unter den Kellern der staatlichen Festen.</p>
<p>Wo er nicht mehr huren sollte, stehlen, bocken und streiten wie bisher an frischer Luft.  </p>
<p>Und als die Netten die Türen sprengten, die Türen zum Heim des Versprengten, da griffen sie ihn.</p>
<p>An jedem Arm einer und schliffen ihn auf die Straße.  </p>
<p>Auf die Straße, auf das Pflaster der Gerechten und Netten und Guten.</p>
<p>Um ihn denen zu zeigen, die nicht huren, stehlen, bocken und streiten.  </p>
<p>Denen, die bitte und Danke sagen und Zähne</p>
<p>      putzen, die sie später anderen zeigen als Trophäe in der Glasvitrine. </p>
<p>Denen, die aufpassen auf sich und auf andere.</p>
<p>Denen, die sagen sie wären die Netten.  </p>
<p>And all should know that they ´re the law.  </p>
<p>Er, den man holte, verlor was er hatte.</p>
<p>Davon alles und noch mehr, wenn  man das sagen kann, als man ihn auf die Straße schliff.</p>
<p>Und er keuchte, fiepte zwischen Schuhsohle und  kopfsteingepflasterter Straße. </p>
<p>Alle sollten sehen was passiert,</p>
<p>wenn du  auf der Straße redest.</p>
<p>Wenn du auf die große Fahrt hoffst.</p>
<p>Wenn auf dich keiner mehr aufpasst.</p>
<p>Wenn du ins Messer beißt und dabei dein Gesicht verziehst. </p>
<p>Die Netten sagten, er sei keiner von Ihnen. Nicht mehr. </p>
<p>Seit er einer war, der redete auf der Straße.</p>
<p>Seit er auf die große Fahrt hoffte.</p>
<p>Seit auf ihn keiner mehr aufpasste</p>
<p>Seit er ins Messer gebissen hatte und dabei sein Gesicht verzog. </p>
<p>Er war einer von denen. Einer dieser wenig Guten. </p>
<p>Und es war einer dieser Tage. Einer dieser wenig Guten.</p>
<p><b>Zweimal gelogen</b></p>
<p>Lieber Leser,</p>
<p>sie kennen mich. Sie kennen mich gut. Mit ihnen kann man reden, das weiß ich. Ich muss ihnen was sagen.</p>
<p>Ich habe gelogen. Ich habe einfach gelogen. Ich weiß, dass man das nicht macht…aber…Ich habe gelogen…gleich zwei Mal…da mit was ich werden will und so… Ich habe ihnen Geschichten erzählt. Die so klingen als wären wahr, es aber doch nicht sind. Erinnern sie sich? An diese Tage im September und Januar als ich von Bundeskanzlern und Tänzerinnen sprach?</p>
<p>Sie erinnern sich. Ich wusste es ja, mit ihnen kann man reden. </p>
<p>Wissen sie, lieber Leser, ich will kein Bundeskanzler  werden.</p>
<p>Das sind  Wortverdreher, die immer keiner mag.</p>
<p>Ich will ja auch was schaffen, in meinem Leben. Meiner Familie was bieten können. Ein Haus mit Garten. Ein  Auto mit einem großen Kofferraum. Ein Hund, ein Goldfisch, Klavierunterricht und Schulhefte wollen alle bezahlt sein. Und als Bundeskanzler…pffff….da hat man keine Zeit für so was. Eigenheime, Hausaufgaben, TÜV, DSL, Chi Gong und andere wichtige Sachen bleiben da auf der Strecke.</p>
<p>Dunkelblaue Hosenanzüge, stetige Nettigkeit, Presse, Reisen, mit anderen Bundeskanzlern reden, sich Gesetzte ausdenken. Das ist mir nichts… Schau´n die lieber Leser, so einem Bundeskanzler wird dem ganzen Tag Honig um´s Maul geschmiert – das klebt doch. Und Bundeskanzler will man auch immer ganz schnell wieder weg haben.</p>
<p>Dann stänkern alle rum und sagen…is´  doch blöd was du da machst. Was soll ´n die scheiße. Dich wähle ich nicht noch mal. Du Arsch. </p>
<p>Und denn steht man da und wird doch noch mal gewählt weil die anderen noch viel blöder sind und muss wieder den dunkelblauen Hosenanzug anziehen…Wissen sie lieber Leser, ihnen kann ich´s ja sagen: Der kneift am Hintern.  </p>
<p>Und Tanzen? Ja, tanzen…. Ach…Ich mach mich doch zum Ei…Da muss man schlank sein und schön. …die können sich in meinem Schlüpfer einwickeln – zwei Mal, drei Mal… wenn sie wollen…oder zu zweit. So lange meine Beckenknochen nicht pieken, wenn ich jemanden umarme  mach ich mich da nur zum Ei.</p>
<p>Dickes Trampel werden sie sagen, du stehst im Licht. Außerdem mag ich nicht immer nur Wasser trinken und rauchen und in Orangensaft getränkte Wattebäusche essen&#8230; Und wenn ich mich dann bücke und mein rosa Kostümchen reist, dann steh ich da und alle lachen… Mit Schuhen, die nicht passen.120 Kilo die nicht tanzen können, zwischen zwölf man XXS. Erinnern sie sich, lieber Leser, erinnern sie sich? An den Traum vom geplatzten Würstchen…? Sie erinnern sich. Ich wusste es ja, mit ihnen kann man reden. Was soll ich sagen…</p>
<p>Ich habe gelogen. Ich habe einfach gelogen. Ich weiß, dass man das nicht macht…aber…Ich habe gelogen…gleich zwei Mal…da mit was ich werden will und so…  </p>
<p>Ich will ja auch was schaffen, in meinem Leben. Meiner Familie was bieten können. Ein Haus mit Garten. Ein  Auto mit einem großen Kofferraum. Ein Hund, ein Goldfisch, Klavierunterricht und Schulhefte wollen alle bezahlt sein. Eigenheime, Hausaufgaben, TÜV, DSL, Chi Gong und andere wichtige Sachen…die Kosten. Da muss mir was suchen, was Hand und Fuß hat…wo ich was werden kann damit. Lieber Leser verstehen sie? Ich habe gelogen. Ich wollte träumen, wovon alle träumen. Bundeskanzler oder Ballerina werden… das will jeder. Aber Chi gong, ein Eigenheim, ein Auto mit großem Kofferraum… </p>
<p>Ich möchte viel, viel lieber kleine Bratwürstchen verkaufen. Die ich selber durch den Wolf gedreht und in Schweinedarm gestopft habe. Hmmmm… kleine Bratwürstchen verkaufen…Und Sülze und Hackepeter und Leberwurst und Schweinenieren und Rinderhälften und Teewurst und Leberwurst und Zungenwurst und Bärchenwurst und Pferdewurst und Bierschinken und Schinken und Klopse und Wiener Würstchen und Bockwürstchen und Hühnchenhälften &#8211;  gleich neben der Käsetheke…</p>
<p>Das will ich, lieber Leser. Das. Ich will auch über Leben und Tod entscheiden dürfen.</p>
<p>Ich will Fleischfachverkäuferin werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Molter für die Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2007 18:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[
Martin Molter hat das Lesekollektiv mit seinem Geschenk an den Rand der Auflösung gebracht. Mit Zähnen und Klauen haben wir fünf um das Original seines Bildes gekämpft und &#8211; das muss ich mal selbstgefällig loswerden &#8211; meine Chancen standen nicht schlecht.
Zerkratzt, zerbissen und voller blauer Flecken aber erinnerten wir uns alle daran, dass wir ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="474" height="355" src="http://farm1.static.flickr.com/165/414714138_4c04703a4c.jpg" /></p>
<p>Martin Molter hat das Lesekollektiv mit seinem Geschenk an den Rand der Auflösung gebracht. Mit Zähnen und Klauen haben wir fünf um das Original seines Bildes gekämpft und &#8211; das muss ich mal selbstgefällig loswerden &#8211; meine Chancen standen nicht schlecht.</p>
<p>Zerkratzt, zerbissen und voller blauer Flecken aber erinnerten wir uns alle daran, dass wir ja eigentlich Frieden und so gut finden und versuchten eine einvernehmliche Lösung zu finden.</p>
<p>&#8220;Jörn Lehmann&#8221; (<a href="http://www.amazon.de/Schloss-Schwerin-J%C3%B6rn-Lehmann/dp/3000150234/sr=1-3/qid=1168168204/ref=sr_1_3/028-1913308-8516511?ie=UTF8&#038;s=books">Schlossbuch!</a>) heißt diese Lösung. Der Erstligafotograf aus Schwerin wird das Bild mittels seiner magischen Kästchen und einem ganzen Haufen Licht reproduzieren. Dann geht das Ding in die Druckerei und jeder kriegt einen Molter im Format A1.</p>
<p>Das Original wird seinen Platz an der Wand der Frau jules finden.</p>
<p>Aber auch Sie können dann ein Exemplar dieses einmaligen Kunstwerkes erwerben. Das wird wegen der Druckkosten nicht  ganz billig, aber es lohnt sich. Mehr als 50 Stück wird es nicht geben.</p>
<p>Wenn Sie übrigens mal exzellente Fotos brauchen, ich meine, richtig gute Fotos, dann finden Sie den Herrn Lehmann in seinem <a href="http://www.m-vp.de/fotograf-lehmann/">virtuellen Zuhause.</a></p>
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		<title>Schmalz und Marmelade gratuliert</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Feb 2007 20:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Schmalz und Marmelade wurde heute verschenkt. Eine Stammzuschauerin feierte ihren Geburtstag und wir wurden von ihrem Enkel nackt in eine Torte gesperrt, aus der wir dann singend hüpfen mussten als Geburtstagsgeschenk ins Weststadtcafé eingeladen. Zu dritt haben wir ein kleines halbstündiges Programm gebastelt und &#8211; so jedenfalls unser Eindruck &#8211;  die Überraschung hat durchaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schmalz und Marmelade wurde heute verschenkt. Eine Stammzuschauerin feierte ihren Geburtstag und wir wurden von ihrem Enkel <strike>nackt in eine Torte gesperrt, aus der wir dann singend hüpfen mussten</strike> als Geburtstagsgeschenk ins Weststadtcafé eingeladen. Zu dritt haben wir ein kleines halbstündiges Programm gebastelt und &#8211; so jedenfalls unser Eindruck &#8211;  die Überraschung hat durchaus funktioniert.</p>
<p>Es gab Schmalz und Marmelade. Extra für uns.</p>
<p>Überdies sprach uns ein freundlicher Herr an, und lud uns ein, eine Show live im Hausfunk der <a href="http://www.sozius-schwerin.de/">Sozius-Seniorenheime</a> zu spielen. Na und, hey, das ist gemeinnützig. Das machen wir doch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Marketingleiter</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Feb 2007 20:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Schmalz und Marmelade wurde in letzter Zeit unter anderem in Zusammenhang mit dem gänzlich unpoetischen Begriff &#8220;Marketingleiter&#8221; gefunden. Unklar bleibt, ob die oder der Leiter gemeint ist.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schmalz und Marmelade wurde in letzter Zeit unter anderem in Zusammenhang mit dem gänzlich unpoetischen Begriff &#8220;Marketingleiter&#8221; gefunden. Unklar bleibt, ob die oder der Leiter gemeint ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Terminologisches</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2007/01/11/terminologisches/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 23:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marmelade]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Schmalz und Marmelade ist eine Lesebühne. In unserer Pressemitteilung zu &#8220;Wurst und Durst&#8221; am kommenden Sonntag, haben wir uns mit leichter Anspielung an die &#8220;elf Freunde&#8221; fünf Lesefreunde genannt. Kein Wort vom Schreiben! Man könnte meinen, wir lesen Zeuch von Fremden&#8230;
Ich mein, man kann drauf kommen, dass eine Lesebühne von Schreiberlingen betrieben wird, auch wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schmalz und Marmelade ist eine <em>Lesebühne</em>. In unserer Pressemitteilung zu &#8220;Wurst und Durst&#8221; am kommenden Sonntag, haben wir uns mit leichter Anspielung an die &#8220;elf Freunde&#8221; fünf <em>Lese</em>freunde genannt. Kein Wort vom Schreiben! Man könnte meinen, wir lesen Zeuch von Fremden&#8230;</p>
<p>Ich mein, man kann drauf kommen, dass eine <em>Lesebühne</em> von Schreiberlingen betrieben wird, auch wenn es absurd klingt. Klarheit in der Sprache wiederum ist essenziell. Insofern&#8230; Umbennenen?<br />
<em>Schreibebühne?</em> Och nö.</p>
<p><em>Literatenfrühstück?</em> Hihi. nee, ganz sicher nicht&#8230; Literaten&#8230; tststs&#8230;</p>
<p>Ach, alles Quatsch. Wir lassen das so. Wer liest der schreibt, wer schreibt, der bleibt. Ist doch einfach.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Marmeladentest im ZDF</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2006/10/17/marmeladentest-im-zdf/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Oct 2006 19:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivalo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ZDF-Magazinsendung WISO lud für ihre gestrige Ausstrahlung (16.10.2006) zum großen Test des süßen Fruchtaufstrichs. 10 verschiedene Erbeermarmeladen standen auf dem Prüfstand. Erdbeer, der Klassiker, der Deutschen liebste Marmelade.
Getestet wurde pur, nicht als Aufstrich. Die Schmalz &#038; Marmelade Hausmarke aus Rostock war im Wettbewerb nicht vertreten. Die MV-Landesfarben wurden allerdings vom Boitzenburger Früchtezauber ehrenvoll hochgehalten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ZDF-Magazinsendung <a target="_blank" title="Link Marmeladetest bei WISO" href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,3987659,00.html">WISO</a> lud für ihre gestrige Ausstrahlung (16.10.2006) zum großen Test des süßen Fruchtaufstrichs. 10 verschiedene Erbeermarmeladen standen auf dem Prüfstand. Erdbeer, der Klassiker, der Deutschen liebste Marmelade.</p>
<p><span id="mce_editor_0_parent" /><span id="more-86"></span>Getestet wurde pur, nicht als Aufstrich. Die Schmalz &#038; Marmelade Hausmarke aus Rostock war im Wettbewerb nicht vertreten. Die MV-Landesfarben wurden allerdings vom <a title="Link Boitzenburger Fruchtzauber" target="_blank" href="http://www.boitzenburger-fruechtezauber.de/">Boitzenburger Früchtezauber</a> ehrenvoll hochgehalten, die Marke eines Uckermärkischen 3-Frauen-Betrieb, &#8220;gekocht wie zu Hause&#8221;, deren Produkt also bestens in unsere Novemberlesung zum Thema &#8220;Heimat&#8221; passen würde. Und das mit dem 3. Platz auch hervorragend abgeschnitten hat. Übertroffen nur von der hanseatisch-eidgenössischen Koproduktion des Fruchtaufstriches von Mövenpick-Schwartau und der österreichischen Marke Darbo.</p>
<p>Bei Schmalz &#038; Marmelade haben Sie eine einfachere Wahl, liebe Leserin, lieber Leser, nämlich nur Schmalz oder Marmelade und das Ergebnis fällt eindeutig aus, Marmelade: mmhh, lecker süß und fruchtig und Schmalz: aahh, herzhaft!</p>
<p>Bei WISO finden Sie allerdings auch noch <a target="_blank" title="Link Marmeladerezepte von WISO" href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,2005409,00.html">leckere Rezepte</a> für das selber Marmeladekochen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wir sind die Marmeladinger</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2006/08/07/wir-sind-die-mameladinger/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Aug 2006 08:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ivalo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Und zwar wir alle, zumindest aus Sicht unserer südlichen Nachbarn. &#8220;Marmeladinger ist eine in Österreich geläufige Bezeichnung für Deutsche, speziell für Norddeutsche.&#8221; sagt uns Wikipedia. Das österreichisch-Versteher-Lexikon www.piefke.at bringt es sogar noch deutlicher auf den Punkt.
Marmeladinger: Bundesdeutscher, Norddeutscher, Tölpel.
Hintergrund ist nicht etwa die in Österreich bekannte Vorliebe der Deutschen für den Fruchtaufstrich, zudem Marmelade in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und zwar wir alle, zumindest aus Sicht unserer südlichen Nachbarn. &#8220;Marmeladinger ist eine in Österreich geläufige Bezeichnung für Deutsche, speziell für Norddeutsche.&#8221; sagt uns <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marmeladinger">Wikipedia</a>. Das österreichisch-Versteher-Lexikon <a href="http://www.piefke.at/Lexikon.htm">www.piefke.at</a> bringt es sogar noch deutlicher auf den Punkt.<br />
Marmeladinger: Bundesdeutscher, Norddeutscher, Tölpel.<br />
Hintergrund ist nicht etwa die in Österreich bekannte Vorliebe der Deutschen für den Fruchtaufstrich, zudem Marmelade in Österreich eigentlich eher bezeichnet, was hierzulande als Rote Grütze gegessen wird. Die Bezeichnung kommt aus dem Ersten Weltkrieg. Die &#8220;reichsdeutschen&#8221; Soldaten wurden aus Mangel an fetthaltiger Speise eben mit Marmelade versorgt, sehr zum Spott ihrer österreichischen Bundesgenossen. Diese machten aus der Marmelade mal &#8220;Heldenbutter&#8221; mal &#8220;Hindenburgfett&#8221;. Da haben wir auch die Verbindung von der Marmelade zum Schmalz. Guten Appetit!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gleichklang</title>
		<link>http://www.schmalzundmarmela.de/2006/05/26/gleichklang/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 May 2006 20:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thom*</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marmelade]]></category>

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		<description><![CDATA[Angeregt durch einen beiläufigen Scherz des Herren jati erbitte ich weitere gleichklingende Wortkombinationen zu &#8220;Schmalz und Marmelade&#8221;.
Salz und Schokolade
Balz und Maskerade
&#8230;
Sie sind dran, Kolleg/e/i/n.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt durch einen beiläufigen Scherz des Herren jati erbitte ich weitere gleichklingende Wortkombinationen zu &#8220;Schmalz und Marmelade&#8221;.</p>
<p>Salz und Schokolade</p>
<p>Balz und Maskerade</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Sie sind dran, Kolleg/e/i/n.</p>
]]></content:encoded>
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