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Sonntag: Schmalz und Marmelade im Planetarium

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

wissen Sie, wie man es schafft ruckzuck aus der Sternwarte geworfen zu werden? Ganz einfach: Man gehe hin zum obersten Sternengucker und beginne die Konversation mit: “Was machen Sie als Astrologe eigentlich genau?” Haben wir unlängst ausprobiert und dabei natürlich wohlweislich den Lesebühnen-Nachwuchs vorgeschickt. Und dann, als das Kind schon fast im Brunnen lag, haben wir schnell behauptet, das wäre alles nur Spaß. Und schließlich haben wir noch einen anzüglichen Witz nachgelegt, den Klassiker mit dem falsch betonten Uranus.

Und was sollen wir sagen: Die Damen und Herren des Planetariums sind mit enormem Langmut geschlagen und von so einer Lesebühne, die einen Clown gefrühstückt hat, lassen die sich nicht ins Boxhorn jagen. Im Gegenteil: Mit offenen Türen wurden und werden wir empfangen zwischen der echten Sternenkuppel oben im Turm und dem Himmelszelt, dem nachgemachten, im Erdgeschoss.

Ich sehe Sie schon ungeduldig diesen Text überfliegen und mit dem Kopf wackeln, ob der ausufernden Ankündigungsprosa und so will ich Sie auch nicht länger hinhalten:

Lesebühne Schmalz und Marmelade zum Thema Himmel und Erde
Ort: Planetarium Schwerin, Weinbergstraße 17
Zeit: Sonntag, 13. Februar, 12 Uhr
Gäste: das A-Capella-Quartett Vibes und Peter Schmiedeberg vom Planetarium

Eintritt frei – über Spenden freuen wir uns.

WICHTIG: Es gibt nur 55 Plätze und ein paar sind schon über unsere Facebook-Seite reserviert worden. Weitere Vorbestellungen bitte über orga@schmalzundmarmela.de

Der Gast:
Peter Schmiedeberg, unser Gast und Gastgeber zugleich, ist übrigens – das lässt sich ohne Übertreibung sagen – im Planetarium aufgewachsen. Von Kindesbeinen an hat er in der Sternwarte und unter dem künstlichen Himmel seine Freizeit verbracht – heute ist er für die vielen Besucher des Planetariums einer derjenigen, die mit Witz und für ein Laienpublikum spannend die Himmelsphänomene erklären können. Die Woche über arbeitet Peter Schmiedeberg fern der Heimatstadt, aber an jedem Wochenende zieht ihn sein Planetarium wieder magisch in den Norden.

Kurz: Peter Schmiedeberg kennt den Himmel über Schwerin wie kaum ein anderer und als unser Gast im zweiten Teil wird er uns und allen, die Lust haben, dabei zu sein erzählen, was da Besonderes geschieht in den Weiten über dem Horizont.

Der Soundtrack zum Sternenhimmel
Die Vibes, ein A-Capella-Quartett, bringen ganz dem Namen gemäß gute Schwingungen mit – sie sagen über sich selbst:

“Vibes” bedeutet Vibrationen – in diesem Fall gute – Schwingungen, und: weil es auch nach Weibs klingt, war der Name für das Ensemble gefunden. Vibes singen alte Lieder auf Kisuaheli, Maoori, Gälisch, Deutsch, Althebräisch u.a. Dass diese Mischung gut ankommt, beweisen unter anderem ein ausverkauftes Konzert mit “Reel” am 27.11.2010 im Speicher Schwerin und die Anfrage des Sängers und Songwriters Marco Pohl der Gruppe “Anti Avanti”, ein Konzert sowie die Produktion der nächsten CD (Feb. 2011) durch den Gesang der Vibes zu bereichern. “Vibes” machen Gänsehaut, bringen zum Schmunzeln und Lachen, beschwingen und verführen zum Träumen. “Vibes” wissen, dass jeder Mensch singen kann. Manche tun es heimlich – andere unheimlich. Singen ist atmen und atmen heißt Leben. Vier Frauen, die sich zu ihrer heimlichen Liebe – dem Singen – gerne öffentlich bekennen und die Freude daran mit Publikum teilen möchten…

Damit ist die Bühne bereitet, die Verlautbarung ist erfolgt – es fehlen nur noch Sie und wir und der Sonntag selbst, aber den Gesetzen von Zeit und Raum folgend kommt Letzterer ganz bestimmt. Und Sie doch auch, oder? Wir jedenfalls freuen uns auf einen Sonntag mit ganz neuen Perspektiven und auf den Himmel über Schwerin.

Auf Sonntag!

i.A. thom*

PS: Wir sind die Borg! Sie werden assimiliert werden. Widerstand ist zwecklos!
PSPS: Sie finden die Lesebühne auch bei Facebook. Dort sind bereits alle Veranstaltungen bis zum großen Jubiläum im Juni verzeichnet. Und wenn Sie “Gefällt mir” klicken, bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
PSPSPS: Wir haben Ihr Horoskop gestalkt. Für diese Woche lautet es: “Am Sonntag stehen die Sterne günstig. Sie werden Ihnen leuchten am hellichten Tag!” Wenn das mal kein Zeichen ist…
PSPSPSPS: Die besten Texte des kommenden Sonntags können Sie neu arrangiert auch in Parchim erlauschen – am 15. März, 19 Uhr, in der Theatergaststätte des Mecklenburgischen Landestheaters Parchim.

5. Advent – Fotos des Tages

5. Advent - Foto: Ulli Wille

5. Advent - Foto: Ulli Wille

5. Advent - Foto: Ulli Wille

5. Advent - Foto: Ulli Wille

5. Advent - Foto: Ulli Wille

5. Advent - Foto: Ulli Wille

Noch mehr Fotos gibt es hier als Diashow

5. Advent – Tini las

Du & ich

AN, NICHT ZU WEIHNACHTEN


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5. Advent – Max las

Was ist Weihnachten?

Töchterchens Weihnachtswünsche


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5. Advent – Herr thom* las

Hallo, mein Name ist Horst Schwerinski und das Kind ist weg.

Amok


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Sonntag: 5. Advent im Freischütz

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

mit vorweihnachtlichem Strahlen in den Gesichtern schreiten wir dem 5. Advent entgegen. Als bibelfeste, allgemeingebildete Menschen werden Sie nun mit einem triumphierenden Lächeln sagen: 5. Advent? Hä? Und wir antworten: Jo! 5. Advent! Denn zum fünften Mal bereits lesen wir zum Thema Advent, das erklärt den seltsamen Titel, und zum fünften Mal wollen wir mit Ihnen aus der Adventslese eine kleine Weihnachtsfeier im engsten Kreise machen. Und “engster Kreis”, das meint eben so viele Menschen, wie der Freischütz fassen kann.

Zu Gast ist in diesem Advent ein Mann, auf den wir uns ungeheuer freuen, ist er doch als famoser Musiker, als Kenner der Musikgeschichte und als überaus charmanter Plauderer bekannt: Ralf Gehler ist Historiker, sein Arbeitsplatz ist das Museum in Hagenow und Ralf Gehler spielt so ziemlich alles, was Töne macht. Und: er kennt sich aus in der Folklore Mecklenburgs. Mit seiner Band Kwart hat er in diesem Jahr den Weltmusikpreis “RUTH” abgeräumt und die Laudatio liest sich wie eine gerade noch zurückhaltend formulierte Lobeshymne auf das Schaffen der Musiker. Da werden Sie sicher verstehen, dass wir ganz hin und weg und schlicht verzaubert sind, Ralf Gehler in unserer Mitte zu haben am kommenden Sonntag.

Hier also die nackten Fakten:

Sonntag, 12. Dezember, Freischütz
Thema: 5. Advent
Gast: Ralf Gehler
Wie immer gilt:
11.30 Uhr Frühstück mit Schmalz und Marmelade – 12 Uhr Frühlese für Spätaufsteher.

Nun fehlen nur noch Sie und Ihre Vorfreude auf einen wunderbaren Sonntagmittag,

i.A. thom*

PS: Die Adventszeit ist lang in diesem Jahr – da werden die Texte kürzer.
PSPS: Diese Ankündigung belastet nicht den Schweriner Haushalt und wurde deshalb vom Innenministerium ohne Zögern genehmigt.
PSPSPS: Wenn Sie gerne kommen wöllten, aber können können Sie nicht können, dann kommen Sie doch am 18. Januar nach Parchim – dort lesen wir das Gegenstück zur Lese “Pro!” – unter dem Titel “Kontra!” singen und klamauken wir um 19 Uhr im Café des Landestheaters.
PSPSPSPS: Und wenn Ihnen Parchim zu weit ist und auch der kommende Sonntag schon verplant, dann schreiben Sie sich doch einfach den 13. Februar in den Kalender – da lesen wir für Sie unter dem Sternenhimmel der Sternwarte in Schwerin.
PSPSPSPSPS: Wussten Sie schon, dass die Lesebühne im Juni ihren fünften Geburtstag feiert? Am Wochenende nach Pfingsten, im Schleswig-Holstein-Haus. Mit Rumtata und Tirallala!
PSPSPSPSPSPS: Im ersten Satz ist keine Anspielung an den Castor versteckt.

Pro! – Max las

Probieren

Der Fremde

Provokativ

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Pro! – Foto des Tages

Pro!

Pro!

Foto: Ulli Wille – Diashow

Pro! – Tini las

Pro-Prosa zum Zählen

Ehre die Farbe!


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Pro! – Herr thom* las

Prokrastinier mit mir!

Der Alte und ich


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Sonntag, 10. Oktober, Lese zum Thema Pro!

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

gern wird Schreibenden vorgeworfen, sie seien vor allem dagegen. Ihre Berufung sei es, immer schön aus der Distanz zu nölen und die schmale Literatenbrust hinter den Dornenhecken schöner Worte zu verbergen… Das ist falsch. Jedenfalls am kommenden Sonntag. Da ist „Pro!“. Da ist dafür, da ist mit und dran und mitten drin. „Pro!“ ist das Manifest der Lesebühne „Schmalz und Marmelade“ für den kommenden Oktobersonntag. „Pro!“ ist positiv und potenziell poetisch. „Pro!“ ist lokal-patriotisch wie unser Hang zum Freischütz, „Pro!“ ist Profit, Produktivität und Prokrastination. „Pro!“ ist die Poolposition im Schwimmhallenstreit und Produkt der Protagonisten von Schmalz und Marmelade. „Pro!“ ist Dada, nur prositiv.

Sonntag, 10. Oktober, Zum Freischütz, Am Ziegenmarkt in Schwerin
11.30 Uhr – Frühstück mit Schmalz und Marmelade
12 Uhr – Frühlese für Spätaufsteher

Gast: Lutz Dettmann

Lutz Dettmann ist sicher vielen von Ihnen, liebe Lesenden, ein Begriff – „Tiefenkontrolle“ heißt sein jüngstes Buch, „Wer die Beatles nicht kennt“ und „Sommertage in Estland – Aufzeichnungen einer Reise” seine Veröffentlichungen davor. Lutz Dettmann vermisst beruflich die Welt, weniger sehnsuchtsvoll als vielmehr mit GPS und Lasertechnik und schreibt Reiseberichte, Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher.

Auf der Lesebühne wird Lutz Dettmann neue Texte vorstellen – wir sind sehr gespannt.

Weitere Infos zu Lutz Dettmann: http://www.lutzdettmann.de

Apropos pro… Als ich unlängst meinen 80-jährigen Großvater besuchte, stand der mit Meißel, Hammer und Trennschleifer am massiven Stahlgerüst der Kreissäge. Die hatte er vor vielen Jahren selbst zusammen geschweißt und zum Transport hatte die Säge Räder bekommen, an der Stirnseite – zwei Räder. An der anderen waren Einschübe für Stahlstangen, die dienten als Griffe – wie eine Schubkarre ließ sich das Monster so bewegen. Jedenfalls von Menschen, die von Feldarbeit gestählt auch dann nicht ins Schwitzen kommen, wenn sie einen Nachmittag lang Baumstämme zu Brennholz zerkleinern.

Das mit den Rädern hinten, das sei nicht so glücklich, hatte mein Großvater nun nach 25 Jahren aber festgestellt und war dabei, die achstragenden Winkeleisen hinten abzukloppen, um sie danach mittig wieder anschweißen zu können. Als ich meine Hilfe anbot, deutete Großvaddern nur auf den Vorschlaghammer, sagte dann aber vorsichtshalber dazu – “Is schwer”. Und nachdem ich zwei, dreimal gekloppt hatte, guckte er mitleidig, nahm mir den Hammer aus der Hand und nach wenigen Minuten war alles erledigt. “Is kein Komm-Puter nich, is was mit Muskeln”, sachte Opa mitleidig und ging Kaffee kochen. Da musste ich an Pro! denken, wie Profi und Pro! wie produktiv und gleich noch einmal, als mir beim Versuch, wenigstens das zweite Winkeleisen selbstständig vom Gerüst zu trennen, der Hammer aus der Hand rutschte und im Garagentor eine mächtige Beule hinterließ.

Ich befürchte, es war wiederum Mitleid, als Großvaddern mich später bat, ihm das Radio richtig einzustellen. So von wegen Erfolgserlebnis. War halt mal Chef, der Mann und als Chef musste er wissen: Erfolg tut Not, damit die Motivation nicht erlahmt.

Was das für Sie bedeutet und für den Sonntag?

Weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber ich bin sicher, Sie werdens herausfinden. Im Freischütz – am 10. Oktober. Mit Christin Neuber, Max Darsow, Herrn ivalo, Andersen Storm und mir, dem Herrn thom* Bei Schmalz, Marmelade, Milchkaffee und Brause. Den Garten können Sie ein andermal winterfest machen.

Wir freuen uns auf Sie,

i.A. Herr thom*

PS: Neulich an der Haltestelle hat einer gesagt: “Baden gegangen ist die Stadt auch schon ohne neue Schwimmhalle.” Fand ich erzählenswert.
PSPS: Diese Ankündigung bis zu Ende gelesen zu haben, entbindet Sie nicht von der Verpflichtung, am Sonntag bei uns zu sein!
PSPSPS: Schmalz und Marmelade wird unterstützt von ja! Natürliches Mineralwasser. Alle Texte wurden ermöglicht von ja! Buchstabensuppe.
PSPSPSPS: Haben Sie schonmal im Freischütz Mittag gegessen? Nur zu!
PSPSPSPSPS: Wenn Sie diese Lese zweimal genießen möchten, so ist das möglich. Am 10. Oktober im Freischütz – am 16. November, 19 Uhr, im Landestheater Parchim. Da sind wir jetzt öfter. Im Januar zum Beispiel und im März und im Mai!

Wieder da! Bild des Tages

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Foto: Ulli WilleDiashow


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