Sonntag: Bugga Bugga

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

ich hab etwas Angst, Sie zu überfordern. Überfordern ist der falsche Ausdruck – der Stein des Anstoßes zu sein. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Der Funke, der den Waldbrand entfacht. Der Schluck, der einen trockenen Trinker wieder zum praktizierenden
Alkoholiker macht. Es geht um die B***. Die B*****g*****s**** 2*** in Schwerin. Über die werden wir nämlich am kommenden Sonntag sinnieren. Mit Axel Höhn, dem Architekten. Der Baudezernent war. Lange. Und nun könnte es ja sein, Ihnen hängt jetzt gerade das Thema zum Halse raus. Und Sie haben schon Fackeln und Heugabeln bereit gelegt. Nach der Eröffnung, da bin ich sicher, da sind Sie wieder froh, aber jetzt, könnte ich mir vorstellen, hängt Ihnen B*** zum Hals raus. Deshalb soll dies Ereignis auch ungenannt bleiben in diesem Anschreiben. Nur, dass Sie sich nicht wundern. Wenn Sie dann aber erstmal da sind, dann gehts so richtig blumig zur Sache. Richtig schau, wa? Da legen wir den Finger in offene Wunden, gleich aufs Salz, das wir da vorher reingestreut haben, da prangern wir an und loben voll Begeisterung. Da werden wir richtig Vorfreude wecken.

Und das soll für heute auch schon als Verschwurbelung genügen – hier noch die Fakten und die ehrliche Ansage, dass wir uns mächtig auf Sie und den Schützen und unseren Gast freuen.

Die Fakten:

Sonntag, 19. April 2009 – Schmalz und Marmelade “Bugga-Bugga”
Wo: Zum Freischütz, am Ziegenmarkt
Wann: 11.30 Uhr Frühstück mit Schmalz und Marmelade, 12 Uhr Lesebühne frei
Gast: Axel Höhn, Architekt, ehemaliger Bauzdezernent
Eintritt frei – wer mag, spendet am Schluss

Bis Sonntag!

i.A. Herr thom*

PS: Zur Erinnerung: Sollten Sie Bilder der letzten Lesen anschauen wollen, finden Sie hier eine Auswahl Fotografiert hat Ulli Wille.

PSPS: Hier finden Sie den Jahresflyer.

PSPSPS: Schmalz und Marmelade versichert, den Fuchs nicht zu den Kängurus gelassen zu haben.


 
 
 

2 Kommentare zu “Sonntag: Bugga Bugga”

  1. D-Buddi
    19. April 2009 um 17:36

    die Stadt möchte Touristen? Dann sollte sie das Geld für die Buga lieber in die Kleinkunst der Stadt investieren, das dürfte mehr Touristen locken als ein paar Blumen!

  2. thom*
    19. April 2009 um 17:48

    Aber wie kriegen wir dann 1,8 Millionen Leute in den Freischütz?

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