Monatsarchiv für März 2009

 
 

Sieben: Frau jules las

romanze plus

Sieben Tage


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Kommentare kaputt gemacht

Verzeihen Sie, verehrte Leser, ich habe beim Update die Kommentarfunktion kaputt gemacht. Und soeben notdürftig repariert. Mit Band und Ziegelsteinen…

Sieben: die Filmpremierenmatinee im Capitol

Alle waren sie da. Herr Carlo der Regisseur, die blondierte Hauptdarstellerin der Frau Brenninger, das Filmorchester “Die Band von letztens”, der Schauspieler mit Hut und Gitarre, dieser komische Nebendarsteller, der dauernd sein Statistenkind anraunzte und behauptete, er übe seinen Text, der der in den Toaster verliebt war, ja, wirklich alle waren da. Und in der ersten Reihe, da saß die Frau vom Lokalfernsehen und der Typ mit der Kamera hat alles eingefangen. Sogar jemand zum Singen war engagiert. Wegen Frauentag! Extra aus Berlin! Martin Neuhaus, Schauspieler, ja, man gibt sich gern groß in der Landeshauptstadt.
Überhaupt! Hat es denn zur Premiere in Berlin nicht gereicht? Landesfilmfördermittel mit Knebelvertrag? Wer weiß das schon immer.

Na und dann die Sieben! Sieben Raben, Sieben Leben, Sieben Nächte, die ganze Metaphorikleier rauf und runter. Schon abgenudelt, bevor es losging. Aber he! Darum ging es doch. Um das Durchsieben der Mystik an der Zahl und mit der Zahl und durch die Zahl. Provokantes Kino, so muss Neues Deutsches Kino sein. Und wer es nicht glaubt, der soll sich den Film doch mal ansehen. Läuft nach der Premiere sicherlich in 12 Programmkinos zwischen Bad Zwischenahn und Sonthofen. Kunstfilm eben, mit Anspruch. Dafür zahlt die GEZ-getreue Bildungsbürgerin.

Der Film selbst war dann nichtssagend bis vielsagend. Natürlich darf wer bis zehn zählen kann ein paar Sünden in sein Register schreiben, anschließend ein Bild davon malen zur besseren psychischen Bewältigung in einer verständnisvollen Wattegesellschaft. Das wußten wir aber vor Sieben. Allerdings wirklich hervorragend und meisterhaft vom Regisseur in Szene gesetzt. Cómplimènt! Und die Besetzung: grandios! Da blinzelte des Regisseurs Zauberhändchen durch. Musik: Oscarreif.
Fazit: wem der französische Symbolfilm liegt, der kann von Sieben intellektuell inspirierende und unanstrengende Abendunterhaltung erwarten. Wer allerdings ins Kino gehen will, der soll lieber ins Kino gehen. Wir empfehlen die Siebenerkarte.

Sieben: Andersen Storm las und sang


Tretmühl

Xylonen
Nummer Sieben
7-Strophen-Blues (700-701)

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Wartungsarbeiten

Wir sind mal kurz im Maschinenraum unterwegs und erneuern ein paar Baugruppen. Wenn dann erstmal alles komisch aussieht, dann machen wir das im Laufe der nächsten Stunden auch wieder heil.

Sieben: Herr ivalo las

Schmalz und Marmelade Sieben

und

Sieben Fragmente zum Thema Sieben

und

Alle Sieben!

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Sieben: Herr thom* las und sang

Horst Schwerinski zum Film “Sieben”

Horst Schwerinski und der Frauentach

Ich fürchte mich vor Dir


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“Sieben – Die Show im Capitol”

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

für alle Menschen, die sich auf die nackten Fakten beschränken möchten:

Sonntag, 8. März, 12 Uhr, im Kino “CAPITOL” (!!!!)

Schmalz und Marmelade liest zum Thema “Sieben – Die Show im Capitol”

Gäste: Der weltberühmte Carsten Stotco, der unvergessliche Martin Neuhaus und das einzigartige Arschab-Quartett

Frühstück mit Schmalz und Marmelade ab 11.30 Uhr

So und jetzt das übliche Drumherum:

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

es waren einmal sieben Zwerge. Die sieben Zwerge wanderten durch Siebenbürgen und verliebten sich in die bezaubernde Landschaft, sodass sie nicht weiter wandern mussten, sondern auf Wolke sieben schweben konnten. Weil einer von ihnen allerdings viele, viel zu viele Beeren von einem Beerenbusch genascht hatte, sollten die sieben Zwerge bestraft werden. Völlerei. Todsünde. Strafe muss sein. Fortan mussten die sieben Zwerge in einem sibirischen Schloss Puderzucker für die dicke Prinzessin des Hauses sieben. Aber als einer der Zwerge dies einmal versiebte, durften die Zwerge nur noch Fliegen essen. In guten Zeiten gab es pro Malzeit manchmal sieben Fliegen auf einen Streich. Wenn sie nicht gestorben sind, sieben die sieben Zwerge immer noch Puderzucker auf dem sibirischen Schloss für die dicke Prinzessin und müssen Fliegen essen, wenn einer das Sieben versiebt.

Nun gut. Man könnte sagen, dass diese Geschichte vielleicht wirklich ein bisschen weit hergeholt ist. Aber wie Sie sehen, gibt unser Thema in diesem Monat allerhand her. Sie dürfen also gespannt sein. Zusammen mit unseren unglaublichen Gästen Carsten Stotco, Martin Neuhaus und dem Arschab-Quartett haben wir für Sonntag, den 8. März eine spannende und amüsante Lese zusammengebastelt. Wie immer beginnen wir mit Texten, Faxen, Unfug und Kram um 12 Uhr. Ab 11.30 Uhr werden Schmalz, Marmelade und Brötchen für Sie bereitgehalten. Das Besondere in diesem Monat: Wir treffen uns in den heiligen Hallen des Kinos “Capitol” (!!!!!!!!!!!!!!!) und nicht wie gewohnt im “Freischütz”.

Bis dahin, wir freuen uns auf Sie!

i.A. Frau Jules

PS: Dies ist ein Hilfsnewsletter. Liebe und Handarbeit machen ihn zu dem, was er ist. Es gibt deshalb keinen Newsletterabbestellenlink. Sagen Sie uns also ruhig, wenn Sie uns nicht mehr mögen. Wir wollen wissen, wessen E-Mail Adresse wir an die Call-Center weitergeben müssen. ;-) Nein, im Ernst. Sollten wir Sie belästigen, reicht eine kurze Mail. Sie hören dann nie wieder von uns.

PSPS:  Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.

PSPSPS: Die Mail bis hier gelesen zu haben entbindet Sie nicht von der
Pflicht, uns am Sonntag zu besuchen.

PSPSPSPS: Hab ich erwähnt, das wir ausnahmsweise im Kino “CAPITOL” und nicht im “Freischütz” lesen?


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