Schmalz und Marmelade las zum Thema “Umziehen”
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Herren! Es war wirklich lustig heute! Das muss man einfach mal ganz klar so sagen. Ein zauberhafter Vormittag im Freischütz. Finde ich.
Leider konnte Herr Andersen Storm heute nicht bei uns sein. Umziehen musste er. Aber irgendwie war er doch da…Zumindest ließ er uns stellvertretend eine Umzugskarton da. Oder so.
Als Ersatz, Notnagel und Trostpflaster ist der werte Herr Roland Regge-Schulz eingesprungen und erzählte und von Notnägeln, Kombizangen und Lesestühlen. Von Arnold und dessen Hund Birgit. Von Amsterdam, der Stadt mit dem Stadtviertel gegen Schnupfen. Der Regge, der war ganz da! Leider aber kann er nicht immer ganz da sein. Viel beschäftigt ist dieser Mann. Schade. Wirklich Schade. Als Fünften in der Runde hätten wir ihn gerne dabei.
Daniel Schinzig aus Bönen war unser Gast für eine halbe Stunde im zweiten Block. Und eigentlich, ja eigentlich war sein Kumpel Tobias auch mit dabei. Der zart dichtenden Tobias vom Band. Der nicht wirklich, aber irgendwie doch da war. Ein Foto vom Tobias hatte der Daniel nämlich mitgebracht und geklebt auf eine Fahnenstange, die kein Ende hatte. Kein übles jedenfalls. Im April ist Bönen Station der Schmalz-und-Marmelade-goes-Ruhrpott-Tour. Schon dann sehen wir Daniel und die Bönener, die ganz Macho, teuflisch, sportlich und verliebt heute waren, wieder! YES!
Herr Schwerinski kaufte einen Anzug in Lübeck, nachdem hier keiner zu kriegen war in Größe XXXXXLL. Herr Schwerinski schaute “Bruce Willis” mit “der Kleenen”. Herr Schwerinski ärgerte sich über den Schnösel im Anzugfachgeschäft. “Die Kleene” schmierte den Lutscher an die weißen Nobelhemden und wurde fast beim Dönermann abgegeben.
Herr Schwerinski Herr thom* sang von seinen Leuten im Norden und Durchzug im Zug in Zug mit Herzinfarkt.
Herr Ivalo gab Tipps für den Umzug nach Schwerin. Er erzählte davon, besser “Landeshaupstadt” zu sagen. Er erzählte von Schwerin, seinen Straßenbahnen, dem Theater dort und einer merkwürdigen Lesebühne, die es in Schwerin der Landeshaupstadt Mecklenburg Vorpommerns geben soll.
Und ich – Frau Jules – ja, ich gab Tipps für den Umgang mit der Gastfamilie. Ich habe zwar gar keine Auslandserfahrung, tue aber so. Herr Sonntag war auch da. Sein Goldfisch war verreist. Psst. In Wirklichkeit hatte Kater Egon ihn gefressen, aber das konnte ich ihm wohl schlecht sagen. Es hätte ihm das Herz gebrochen. Jedenfalls war Herr Sonntag traurig. So richtig.
Dennoch – ich muss es nochmal sagen – war es wirklich lustig heute. Meine Herren! Zauberhaft!
Wie immer hat Neupapa Micha Milz die Technik geschmissen, das Freischützteam uns bewirtet. Mama Naedler hat die Marmelade und die Holde des Herrn Naedler das Schmalz gekocht.
Liebes Publikum, die heutige Frühlese war ein Fest und hat wieder Lust auf Mä(eh)rz gemacht. Wir freuen uns auf Sie. Bis dahin.

