Monatsarchiv für Februar 2009

 
 

Gastlese beim “Klockenschauster”

Am kommenden Freitag, übermorgen sozusagen, lesen wir in der Münzstraße. Beim Klockenschauster. Münzstraße 21. Ab 19 Uhr. Jawohl. Herr thom*, Herr Andersen und Frau jules werden da sein und kleines “Best of” lesen. Es wird wunderschön werden! Ganz sicher! Also eilet herbei ihr Leute! Eilet herbei! Im Namen aller darf ich sagen, wir freuen uns schon auf Sie und den Klockenschauster. Also bis dahin!

Umziehen! Frau Jules las

Herr Sonntag und ich – Fische     

und

Gastfamilien sind etwas ganz besonderes. Lebt man in einer Gastfamilie sind besondere Regeln einzuhalten. Besonders dann, wenn man tollpatschig ist.
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Umziehen! Daniel Schinzig las

Seelenwanderung

und

Umzug x 1000

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Umziehen! Herr ivalo las

Was soll ich blos anziehen?

und

Umzugstipps: Schwerin

und fuhr anschliessend gleich nach Bönen.

Bönen

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Umziehen! Herr thom* las und sang

Horst Schwerinski – Einkaufen

Bei meinen Leuten im Norden

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Schmalz und Marmelade las zum Thema “Umziehen”

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Herren! Es war wirklich lustig heute! Das muss man einfach mal ganz klar so sagen. Ein zauberhafter Vormittag im Freischütz. Finde ich.
Leider konnte Herr Andersen Storm heute nicht bei uns sein. Umziehen musste er. Aber irgendwie war er doch da…Zumindest ließ er uns stellvertretend eine Umzugskarton da. Oder so.
Als Ersatz, Notnagel und Trostpflaster ist der werte Herr Roland Regge-Schulz eingesprungen und erzählte und von Notnägeln, Kombizangen und Lesestühlen. Von Arnold und dessen Hund Birgit. Von Amsterdam, der Stadt mit dem Stadtviertel gegen Schnupfen. Der Regge, der war ganz da! Leider aber kann er nicht immer ganz da sein. Viel beschäftigt ist dieser Mann. Schade. Wirklich Schade. Als Fünften in der Runde hätten wir ihn gerne dabei.
Daniel Schinzig aus Bönen war unser Gast für eine halbe Stunde im zweiten Block. Und eigentlich, ja eigentlich war sein Kumpel Tobias auch mit dabei. Der zart dichtenden Tobias vom Band. Der nicht wirklich, aber irgendwie doch da war. Ein Foto vom Tobias hatte der Daniel nämlich mitgebracht und geklebt auf eine Fahnenstange, die kein Ende hatte. Kein übles jedenfalls. Im April ist Bönen Station der Schmalz-und-Marmelade-goes-Ruhrpott-Tour. Schon dann sehen wir Daniel und die Bönener, die ganz Macho, teuflisch, sportlich und verliebt heute waren, wieder! YES!

Herr Schwerinski kaufte einen Anzug in Lübeck, nachdem hier keiner zu kriegen war in Größe XXXXXLL. Herr Schwerinski schaute “Bruce Willis” mit “der Kleenen”. Herr Schwerinski ärgerte sich über den Schnösel im Anzugfachgeschäft. “Die Kleene” schmierte den Lutscher an die weißen Nobelhemden und wurde fast beim Dönermann abgegeben.
Herr Schwerinski Herr thom* sang von seinen Leuten im Norden und Durchzug im Zug in Zug mit Herzinfarkt.
Herr Ivalo gab Tipps für den Umzug nach Schwerin. Er erzählte davon, besser “Landeshaupstadt” zu sagen. Er erzählte von Schwerin, seinen Straßenbahnen, dem Theater dort und einer merkwürdigen Lesebühne, die es in Schwerin der Landeshaupstadt Mecklenburg Vorpommerns geben soll.

Und ich – Frau Jules – ja, ich gab Tipps für den Umgang mit der Gastfamilie. Ich habe zwar gar keine Auslandserfahrung, tue aber so. Herr Sonntag war auch da. Sein Goldfisch war verreist. Psst. In Wirklichkeit hatte Kater Egon ihn gefressen, aber das konnte ich ihm wohl schlecht sagen. Es hätte ihm das Herz gebrochen. Jedenfalls war Herr Sonntag traurig. So richtig.

Dennoch – ich muss es nochmal sagen – war es wirklich lustig heute. Meine Herren! Zauberhaft!
Wie immer hat Neupapa Micha Milz die Technik geschmissen, das Freischützteam uns bewirtet. Mama Naedler hat die Marmelade und die Holde des Herrn Naedler das Schmalz gekocht.

Liebes Publikum, die heutige Frühlese war ein Fest und hat wieder Lust auf Mä(eh)rz gemacht. Wir freuen uns auf Sie. Bis dahin.

Früher waren im Bounty immer zwei

Unser Gast, Daniel Schinzig ist schon da. Er kommt ja aus Bönen. Aus Hamm kommt die Kapelle Petra, echt schicke Ruhrpottkultur! Die hat Daniel uns mitgebracht. Wir sind uns schon die ganze Zeit am Beömmeln dran.
Persönlich ziemlich schick finde ich, dass die auch eine Gazelle besingen.
Guck ma:

Uh-Ganda:

Geburtstag:

Gazelle trainiert für Olympia:

Daniel hat natürlich nicht die ganze Kapelle mit nach Schwerin gebracht, er hat sie quasi nur rein ideel mitgebracht, ein wenig materiell auch, klein und rund. Aber damit wir sie alle hier teilen können, dieser kleine Beitrag.

Umziehen! Schmalz und Marmelade am 8. Februar

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

weil ich weiß, dass es ganz Eilige gibt, da draußen, hier schnell die Fakten:

Sonntag, 8. Februar, 12 Uhr, Freischütz
Schmalz und Marmelade liest zum Thema “Umziehen”

Gast: Daniel Schinzig aus Bönen (das Bönen, das die östliche Landmarke ist des Ruhrgebiets)
Spezial-Gast auf den Lesehockern: Regge vom Schulzenhof (der Schulzenhof in Gneven, der einzig wahre)

Frühstück mit Schmalz und Marmelade ab 11.30 Uhr

Und nun nochmal fürs gute Karma:

Liebe/r hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen,

ich hab mich extra fein gemacht für Sie! Die alten Hausschlappen hab ich gegen gutes Schuhwerk getauscht, die Joggingbüx mit dem gelben Fleck (Bananensaft!!!) die hab ich in die Ecke gestellt und dafür eine Anzughose aus dem Schrank gefischt. Die war da seit meinem letzten Umzug. März 2003. Ganz hinten. Noch hinter all dem, das ich vergessen wollte, verdrängen musste oder in kleine Kisten packen auf Nimmerwiedersehen, weil es Erinnerung ist, die das Leben nicht verlängert.

Dass ich die gerade heute wiederfinde, das passt ja hab ich gedacht und dann hat sie nicht gepasst. Aber ich denke, Sie wissen, was man mit einem Stückchen Schlübbergummi und einer Sicherheitsnadel so anstellen kann. Mensch, hab ich dann gedacht, so kannste am Sonntag durchaus am Lesetischchen Platz nehmen. Sieht gar nicht schlecht aus. Riecht nur ein bisschen. Aber Frau jules und Herr ivalo, die sind ja Kummer gewöhnt. Und der Regge vom Schulzenhof erst recht, der malt soviele Tiere in seine Bücher, der kann bestimmt mit etwas Stallgeruch leben.

Aprospos Stallgeruch. Sagt man ja immer, wenn einer irgendwo herkommt und deshalb die Dinge so tut und denkt, wie er sie tut und denkt. Stallgeruch, sagt man dann und meint in den seltensten Fällen einen Boxstall. In einen Boxstall möchte ich im übrigen ganz sicher nicht umziehen, da werkeln grobe Menschen mit Kampferfahrung, da hätte ich sicher Mühe zu überleben – und nicht nur olfaktorisch. Dann lieber in einem Pferdestall, wie mein Großvater einen hatte, bis die Kollektivierung der Landwirtschaft kam und später der Trabant, der eine Garage brauchte.

Dreimal umgezogen ist einmal abgebrannt – den Spruch kennen Sie sicher und ich kann Ihnen versichern, das geht auch schneller. Mit einem schimmligen Keller nämlich mit Asseln und ohne Licht. Da hätte ich mal die Sachen lagern sollen, die ich vergessen wollte, verdrängen oder auf Nimmerwiedersehen verpackt verstecken. Dann wäre der Schnitt komplett und ich müsste mir von meiner Familie in der Angelegenheit nicht vorwerfen lassen, ich könne nur halbe Sachen.

So. Und nu gehe ich mich umziehen. Wir sehen uns am Sonntag!

i.A. Herr thom*


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