“Schöne neue Welt!” am 11. Januar

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

ich habe gehört, dass viele Menschen wenig Zeit haben. Gerade jetzt im
neuen Jahr, wo die Dinge wieder ins Rollen kommen sollen. Deshalb das
Wichtigste vorweg:

Sonntag, 11. Januar
Schmalz und Marmelade – “Schöne neue Welt!”
Gast: Johann Hüttner
Ort: Freischütz am Ziegenmarkt
Losgelesen wird ab 12 Uhr.
Das Freischützteam, Schmalz, Marmelade, Brötchen, Besteck, Teller und
Salzstreuer stehen ab 11.15 Uhr für Sie, für Euch bereit.
Herr thom*, Herr Ivalo, Herr Andersen und ich werden auch da sein.

Wir werden da sein, sollte uns nicht vorher eine Lawine überrollen.
Ein Schneemann überfallen. Sollte nicht Herr Ivalos Fahrrad
einschneien. Kurz: Wenn nicht irgendetwas schneechaosmäßiges passiert,
sind wir da. Damit muss ja ein jeder in diesen Tagen rechnen. Aber
wird schon.

Sie, liebe Leser, Sie und wir haben schließlich auch Weihnachten
überstanden. Überall Klimmbimm und Gedöns… Weihnachtssmalltalk…
Sie haben Dinge gegessen, von denen Sie nicht wussten, was es – bevor
es gebraten wurde – einmal war. “Mami, wo ist Kater Moritz?” “Hmmm?”

Liebe Leser, wer das übersteht, den hauen auch die ersten klirrenden,
weißen Tage im neuen Jahr nicht um. Was das neue Jahr wohl für uns
bereit hält? Ich muss ja sagen, als zum Silvesterabend das Bleigießset
auf den Tisch geholt wurde, ich das Schwein einschmolz  und mein Blei
zu einer – ich bin mir sicher, ganz sicher – Sichel erstarrt ist, war
mir eines klar: Dieses Jahr wird gut. Denn als ich die Bedeutung der
Sichel im Beipackzettel nachschlug, las ich: Sichel -
Mondscheinromanze zu zweit. Yes. Alle meine Träume werden wahr werden
in diesem Jahr! Wahr! Mondscheinromanze! Und diesmal zu zweit. Trunken
vor Glück bin ich in der Silvesternacht in die schöne neue Welt
hinausgetorkelt. Wissend: Dieses Jahr wird gut werden! Wenn ich bis
September nicht an einer Mondscheinromanze zu zweit teilgenommen habe,
verklage ich die Firma. Die Firma, die sich diesen Bleikram ausgedacht
hat! Jawohl. Die werden sich umgucken. Ich will meine
Mondscheinromanze. Ich will! Ich will!! Ich willl!

Ok. Ganz ruhig. Einer meiner guten Vorsätze für das neue Jahr war:
Machen Sie andere nicht für Ihr persönliches Scheitern verantwortlich.
Stand auch in meinem Glückskeks, beim Neujahrsnudelessen. Ich hatte
den Zettel fast mitgegessen. Glückskekse kannte ich nicht, bis ich
husten musste.
Aber Sie merken, ich schweife ab. “Schöne neue Welt!” ist das Thema
der ersten Schmalz und Marmelade Lese im neuen Jahr. Unser Gast wird
Johann Hüttner sein, der vor Kurzem, aus Venezuela wiedergekehrt ist,
aus der einstmals schönen neuen Welt. Jetzt ist er zurück in der
“schönen alten Welt” und wird uns einige Geschichten,
Absonderlichkeiten und Merkwürdigkeiten zu erzählen haben am kommenden
Sonntag im Freischütz!

Für Sie, liebe Leser, und allen Freunden von Schmalz und Marmelde -
nachträglich sozusagen – ein gutes neues Jahr!

In diesem Sinne freuen wir uns auf Sie und Euch, den Freischütz und
das was kommt,

i.A. frau jules

PS: Dies ist immer noch ein Hilfsnewsletter. Liebe und Handarbeit
machen ihn zu dem, der er sein soll. So gibt es auch dieses Mal,
keinen Newsletterabbestellenlink. Nein. Sie müssen uns schon
persönlich sagen, wenn Sie keine Veranstaltungsinformationen mehr von
uns erhalten möchten. Wir wollen wissen auf wen wir sauer sein müssen!
;-)

PSPS:  ”Schöne neue Welt” ist ein 1932 erschienener Roman von Aldous Huxley.

PSPSPS: Unsere Assoziationen bei der Themenwahl haben auch die
technischen Errungenschaften der letzten Jahrhunderte eingeschlossen.
Ob von den Männern einer einen Text darüber schreibt, weiß ich nicht.

PSPSPSPS: Die Mail bis hier gelesen zu haben entbindet Sie nicht von der
Pflicht, uns am Sonntag zu besuchen.


 
 
 

2 Kommentare zu ““Schöne neue Welt!” am 11. Januar”

  1. Hitl-äh-Hamlet
    10. Januar 2009 um 09:32

    Ach schön. Ich stimme zu: lesen entbindet nicht vom Besuch! Es ist aber ein guter Ersatz wenn man nicht kann. Wünsche morgen viel Spaß :)

  2. ivalo
    5. Februar 2009 um 23:01

    Die Bundesgesundheitsministerin warnt: Theaterspielen gefährdet Ihre Gesundheit und kann schizophrene Persönlichkeitsveränderungen bewirken.

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