Monatsarchiv für Dezember 2008

 
 

Mit besten Grüßen

Schmalz und Marmelade wünscht Ihnen, liebe Leser, ein Weihnachtsfest ohne störende Zwischenfälle, mit viel Bratensoße und ohne lange Gesichter.

Kommen Sie gut in das neue Jahr und seien sie gewiss: es gibt auch dort ganz viel Schmalz und Marmelade. :D

Advent, Advent: Andersen Storm las

Adzventz

Atzventzkrantzkertzen

Alle Jahre wieder

Romantik pur – Weihnachtsmärkte


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Advent, Advent: Das Publikum simulierte

Ich kann das jetzt hier schlecht mit Worten wiedergeben, wie großartig das Auditorium im Freischütz akustisch einen Weihnachtsmarkt simulieren kann. Zum Glück habe ich das aufgenommen. Bitte hier entlang:

Andersens Kaffeetasse 554

Adventslese: Herr thom* las

Horst Schwerinski – Weihnachtsmarkt

Adventsgedichte


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Advent-Advent (2008): Herr ivalo las

Mein schönstes Erlebnis in der Weihnachtszeit, heute: das Weihnachtskonzert

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Advent-Advent-Advent

Wie war das gleich in den anderen Jahren? Ich versuche mich zu erinnern. Grübel!
Wenn die Erinnerung schon bemüht werden muss, heißt das, dass es schon ganz schön traditionell zugeht bei Schmalz und Marmelade. Im dritten Jahr lasen wir also zum dritten Mal “Advent-Advent” und zum zweiten Mal war es der dritte Advent, aber zum dritten Mal hieß unser Gast Volker Mischok, dem wir heute einen Vertrags auf Lesebühnenlebenszeit angeboten haben. Wir stehen noch in Verhandlung.
Mit der Weihnachtsmarktgeräuschkulisse fing es alles an heute, wir haben nämlich, bzw. das Publikum, also Sie haben nämlich im Freischütz einfach mal einen Weihnachtsmarkt simuliert. Rein audio! Einwandfreies Fettgebrutzel, Mutzenmandelschmatzen, Kettenkarusselquietschen und Weihnachtsmusikdurcheinander brachte die Lesebühne in Fahrt. Ich hatte zwischendurch die Augen geschlossen und lassen Sie mich sagen: es war perfekt! Ich wähnte mich 500 Meter weiter weg auf dem Marktplatz.

Dann haben wir wieder böse Lesebühne und guter Pastor gespielt. Das scheint auch schon eine Tradition, wir dürfen nach Herzenslust über weihnachtliche und vorweihnachtliche Familienkatastrophen schreiben und Domprediger Volker Mischok bringt eine ganz harmonische Weihnachtsgeschichte mit, damit alle in Frieden nach Hause gehen. Heut musste ich erst mal recherchieren, die kannte ich nämlich nicht. Es war die Weihnachtsgeschichte der Mumins von Tove Jansson. Die Mumins sind so putzige Figuren, irgendwie nilpferdartig, da sie aber für gewöhnlich Winterschlaf halten, wussten sie gar nicht, versehentlich aufgeweckt, was Weihnachten überhaupt ist. Etwas Gefährliches? Eine Überschwemmung vielleicht? Wieder eine ganz köstliche Zuhörgeschichte, die Volker Mischok uns in diesem Jahr mitgebracht hat.

Und wir durften, wie gesagt über Familientragödien lästern, nach Alkohol riechende Kinder, nach dem Vater-Kind Weihnachtsmarktspaziergang, die plärrende Olle, während der Mann sich bei Kalle ausheult, oder auch über Herrn Sonntag, der sich sauteure Sachen wünscht und denkt, es bezahlt dann der Weihnachtsmann. Andersen Storm allerdings sorgte für die soziale Note und merkte zurecht an wie sozial auf einmal alle an Weihnachten tun, aber dann! Ich durfte einen Aufsatz über mein schönstes Vorweihnachtserlebnis, das war ein Konzert, vorlesen. Andersen Storm wurde dann nochmal so richtig romantisch und griff zum Abschluß für uns in die Saiten, wir sangen ein wunderschönes deutsches Weihnachtslied.

Last Christmas, I gave you my heart, but the very next day, you gave it away. This year, to save me from tears, I’ll give it to someone special! Last Christmas, I gave you my heart, but the very next day, you gave it away. This year, to save me from tears, I’ll give it to someone special! Last Christmas, I gave you my heart, but the very next day, you gave it away. This year, to save me from tears, I’ll give it to someone special! Last Christmas, I gave you my heart, but the very next day, you gave it away. This year, to save me from tears, I’ll give it to someone special!

… und während die Musik ganz leise verklingt, wünsche ich Ihnen, liebe Lesebühnenbesucherinnen und Lesebühnenbesucher und liebe Blogleserinnen und Blogleser, eine wunderschöne harmonische und stressfreie Weihnachtszeit und einen guten Jahresausklang.
Wir freuen uns, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen, hier im WWW und natürlich auch in echt im Freischütz.

14. Dezember: Adventslese mit Volker Mischok

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

weil ich weiß, dass einige Leute im Verteiler stehen, die keine Zeit haben, heute einmal die Fakten vorweg:

Sonntag, 14. Dezember
Schmalz und Marmelade – die Adventslese
Gast: Domprediger Volker Mischok
Ort: Freischütz am Ziegenmarkt
Losgelesen wird ab 12, vorher, also so ab 11.15 Uhr, gibts Frühstück
mit Schmalz und Marmelade.

Nun aber darf ich schwadronieren. Los gehts:

Ich bin sicher, liebe Empfänger dieser Vorweihnachtspost, Sie sind weihnachtsfest. Sicher in allen Dingen, die das Weihnachtsfest uns zumutet, aber auch in denen, die es uns mit offenen Händen schenkt. Sie wissen, wie das geht, mit dem richtigen Weihnachtsbaum, Sie haben alle Geschenke besorgt und daran gedacht, dass Opa wegen seiner Sehschwäche mit einem in Leder gebundenen Miniaturbüchlein nicht glücklich wird. Sie haben gespart vor dem Fest, damit der Januar keine bösen Überraschungen birgt, Sie haben die Kinder zu den Weihnachtsprogrammen gefahren und nicht ein bisschen gemault, wenn Sie dann vier Stunden lang fragwürdige Unterhaltung genießen durften. Sie machen das prima. Bin ich sicher!

So prima, dass Sie es ohne Probleme schaffen, am kommenden Sonntag noch ein wenig Schmalz und Weihnachtsmarmelade zu sich zu nehmen.
Weihnachtsmarmelade, das ist ja wie der Freischütz oder Frau jules, die zu spät kommt, eine gewisse Tradition bei unserer kleinen Lesebühne. Wir zünden ein Kerzchen an und einen Räuchermann und Domprediger Volker Mischok liest, wie es keiner kann. Ups. Gereimt. Aus Versehen, wirklich.

Aprospos aus Versehen. Wenn meinem Großvater etwas Schlimmes passiert ist, dann hat er immer gesagt, das ist ja wie Weihnachten, hat er
immer gesagt, was wahrscheinlich daran lag, dass er durch eine Serie von Weihnachtsmissgeschicken sozialisiert wurde, von denen ein Hund, der an Geflügelknochen verreckt ist, noch das harmloseste war. Später dann kamen wir Enkel und nach ein zwei Knuffen seiner Frau beschloss Opa, nun ein gutes Vorbild zu sein und das Weihnachtsfest zu genießen. Und siehe da – nichts Schlimmes geschah fortan mehr in unserem bescheidenen Landhaushalt.

In diesem Sinne freuen wir uns auf Sie, auf Euch und auf den Schützen, i.A.

thom*

PS: Schmalz und Marmelade tanzen nicht auf Ihrer Weihnachtsfeier!

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