Sonntag: Schall und Rausch im Schützen

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Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],
manche Beiträge beginnen mit einer traurigen Nachricht. Dieser zum Beispiel. Frau nadine, unsere so geschätzte Frau nadine ist nämlich krank und muss schon zum zweiten Mal ihre Teilnahme an unserer kleinen, gemeinsamen Veranstaltungsreihe absagen. Das tut uns leid und wir vermissen sie an unserem Vorbereitungstischchen. Wir denken wie dolle an unsere Frau nadine und hoffen auf einen gemeinsamen November.
Unsere Vermieter sind mittlerweile etwas verstimmt, wegen der lauten Musik. Die nervt unsere Nachbarn und unsere Nachbarn nerven unsere Vermieter und nun sind die verstimmt. Herr Storm muss seit Wochen laut Heavy Metal hören, Herr ivalo Oper, Frau jules Soul&Funk und für mich blieb nur noch digitale Blubbermucke übrig. Und weil Kopfhörer für Warmduscher sind, hören unsere Nachbarn mit und sind nur in Maßen mit der Auskunft zu beruhigen, wir täten dies nicht aus Bosheit sondern aus Bildungsgründen. Wie Schauspieler, die einen Tisch spielen sollen und sich Wochen vorher in einem Möbelgeschäft einschließen.
Wenn wir alle zugleich gekündigt werden, aus unseren Wohnungen, ziehen wir in den Bierkeller des Freischütz und gründen eine Lese-WG.
Noch etwas wahrscheinlicher wird dies, bedenkt der geneigte Leser, dass auch die Kategorie Rausch zur Vorbereitung gehört und wir nunmehr seit Woche keine klaren Bilder mehr sehen. Das einzige Klare, das wir sehen ist der Doppelkorn, wie Sie wissen, findet auch ein blindes Huhn einmal einen… nein. Das ist jetzt selbst mir zu flach.
Kommen wir zum Punkt und zum Gast. Der Punkt ist, dass wir a 12. Oktober ab 11.30 Uhr gemeinsam mit Schmalz und Marmelade frühstücken und gleich danach, Punkt 12, loslesen getrieben von Schall und Rausch.. Der Gast ist Frank Düsterhöft, ein Redakteur mit großem Herzen, sicherem Blick und stets gespitzter Feder. Seine Texte sind ungeheuer von hier und wenn einer das Landleben kennt, sag ich Ihnen, dann der. Außerdem haben wir ihn eingeladen, weil er vor allem weiter oben Platz wegnimmt, weiter oben, in luftigen Höhen, wo wir nicht sind und auch nicht mehr hinwachsen. (Ein Scherz. Lieber Frank, ein Scherz.)
Für alle, die nur auf die Kerninformation Wert legen hier noch einmal der Blickfang:
SCHMALZ UND MARMELADE – SCHALL UND RAUSCH
Gast: Frank Düsterhöft
Sonntag, 12. Oktober, 11.30 Uhr Frühstück; 12 Uhr Frühlese für Spätaufsteher
im Freischütz am Ziegenmarkt
Herzliche Grüße,
i.A. thom*
PS: Dieser Beitrag wird nicht an internationalen Finanzplätzen gehandelt und ist somit nicht Teil des Problems.
PSPS: Diesen Beitrag zuende gelesen zu haben, entbindet nicht von der Pflicht persönlichen Erscheinens.

