Kulturkonflikt
Ich mag ja Kultur, wirklich. Glaubt mir keiner? Doch echt. Aber manchmal, wissen Se, da isses mir einfach zuviel. Ehrlich. Und das sind dann gar nicht mal die Typen mit den Proseccos, die überall rumstehen und genau wissen, warum Hamlet am Ende sterben muss, die mir auf den Kranz gehen, oder die Literaten, die nie zuhören, weil sie aus Versehen den Stift ins statt hinters Ohr gesteckt haben… Nee, die alle sind es gar nicht mal. Manchmal ist es mir einfach zu viel. Zuviel Kultur. Zuviel davon in dieser Stadt.
Freitag, 16. Mai
Storm und thom* und Gäste
Lieder, Literatur, Faxen, Kram
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Zeppelin, im “Wurm”, Schwerin
Und dann sowas:
Freitag, 16. Mai
“Rum und Wodka” von Conor McPhersen
mit Martin Neuhaus, Musik: Oli Schneider, Bilder: Karen Obenauf
Beginn: 20.30 Uhr
Ort: werk3
Nee, da reicht’s mir dann einfach. Ich bin ‘ne Frau – ich weiß ja schon immer nicht, was ich anziehen soll. Jetzt muss ich auch noch überlegen, wo ich hingehen soll. Echt Leute. Kulturfuzzis!
(So, das war jetzt meine Anti-Hommage an all jene, die immer meckern, dass in Schwerin zu wenig los sei. Was ist eigentlich das Antonym von ‘Hommage’?)


16. Mai 2008 um 09:32
Freitag 16. Mai: Hamlet. net ab 19.30 in der Aula am Goethe-Gymnasium_powered by TAGGS
dieser termin dürfte noch relativ easy dazwischen zu schieben sein …
16. Mai 2008 um 12:16
ich kapituliere!
16. Mai 2008 um 14:26
da mag ich mich gar nicht entscheiden und geh’ gleich zu allen nicht hin.
16. Mai 2008 um 23:04
und wie war’s? also nicht da zu sein, meine ich.
ich fand’s großartig, da wo ich dann doch nicht war!
20. Mai 2008 um 14:59
Das Antonym von Hommage dürfte Pamphlet sein.
20. Mai 2008 um 18:22
wie es scheint, reichte es nicht, nicht dort gewesen zu sein, man musste auch noch antonym bleiben…
22. Mai 2008 um 11:44
herrlich, herr storm!
oh, da klingelt die wortspielkasse aber!