Nebenan – ich machs kurz
Das war eine Lese, in der wir uns ganz und gar auf die Grundlagen verlassen haben. Faxen und Kram wurden weitestgehend vermieden, es gab keine Live-Musik und keine Mitmachaktionen. Wir haben uns reineweg auf die Texte verlassen und wurden nicht enttäuscht. Ich bin immer noch durch und durch beglückt, von dem was die Kolleginnen und Kollegen da zu Papier gebracht und vorgetragen haben. Werden Sie dann ja selbst lesen können. Werden Sie dann ja selber sehen, wie großartig das ist.
Fantastisch und genau richtig und darüber hinaus überaus charmant war unser Fachmann zum Thema Nebenan: Philip Schroeder hat nach seinem Studium ein Volontariat bei der Schweriner Volkszeitung absolviert, hat lange in der Lokalredaktion Schwerin gearbeitet und dabei so manche feine Beobachtung von nebenan zu Papier gebracht. Heute ist Philip Schroeder einer von zwei leitenden Redakteuren im Kulturressort der SVZ. Er las uns ein paar kleine Texte von seinem Redaktionskollegen Kurt, einer Figur, die Philip Schröder erfunden und später sogar beerdigt hat. Über das Kleingartenwesen in Schwerin fühle ich mich nun auch gut informiert, da hat Philip Schroeder einmal einen Streit übern Gartenzaun journalistisch begleitet. Und selbst die Monarchisten bekamen heute ihren Platz – von Menschen, die den Kaiser wiederhaben wollen, hatte unser Gast auch eine kleine Geschichte in der Tasche.
Das nur in aller Kürze zur Aprillese, wir sehen uns am 18. Mai wieder, dann zum großen Schmalz-und-Marmelade-Sportfest. Die Laufgruppe mit Herrn ivalo trifft sich um 9 Uhr am Freischütz, die Radler fahren mit Frau nadine um 9.30 Uhr ebenfalls vom Freischütz aus in Richtung Sportplatz Neumühle. Dort treten wir um 10 zum Frühstück an, ab 10.30 Uhr wird losgelesen.

