Adventslese am 9. Dezember

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

irgendwie hab ich den Newsletter von vor einem Jahr nicht wiedergefunden. Das wäre so einfach gewesen. Neues Datum rein, Rest stehen lassen. (Stehen lassen sollten Sie übrigens jede Form von brandhemmenden Sprays für den Weihnachtsbaum. Funktionieren nicht. Hat das Fernsehen ausprobiert.)

Aber ich hab den alten Newsletter einfach nicht gefunden.

Was drin stand? Na dass wir uns am 9. Dezember zu unserer Adventslese im Freischütz besinnen und vom Dom, der Prediger Volker Mischok zu Gast ist und dass wir denken: Schön wirds!

Und es ist ja dann auch sehr schön gewesen, im vergangenen Jahr.

Naja bisschen was ändern hätt ich doch gemusst. jati kommt nämlich auch. Und Martin Neuhaus will kurz reinschauen, der soll für praktischen Mehrwert sorgen. Und Frau nadine wird dafür leider nicht bei uns sein, die wird in der Weltgeschichte rumdüsen.

Das war ja im vergangenen Jahr alles noch nicht. Trotzdem ist es ja dann auch sehr schön gewesen, im vergangenen Jahr. Jaja… das vergangene Jahr…

Ich hab mich schon gefragt,, ob es irgendjemand bemerken würde, wenn wir am 9. die Texte einfach wiederholten. Einfach alles wie 2006 machen, nur jati ist neu. Und Neuhaus ist neu. Ansonsten alles gleich.
Aber ohne Frau nadine. Dafür wieder mit Domprediger Volker Mischok, der hat im vergangenen Jahr so herzerwärmend gelesen. Na? Alles wie 2006? Merkt keiner, oder?

Machen wir trotzdem nicht.

Wär jedenfalls fein, Sie da zu sehen, da am 9. Dezember, 11.30 Uhr, im Freischütz zur Schmalz-und.Marmelade-Adventslese. Zum ersten Mal übrigens unter Bildern von Martin Molter, die hängen jetzt im Freischütz, hat der Martin Molter da ausgestellt bis Ende Januar. (Der Herr Molter sagt übrigens “Schmalumar” zu uns…)

Mh. Der kann doch nicht weg sein, der alte Newsletter. Muss ich jetzt echt einen neuen Text schreiben?

Mist!
thom*


 
 
 

Ein Kommentar zu “Adventslese am 9. Dezember”

  1. Ellie
    7. Februar 2012 um 01:31

    1) Wir treennn das Weihnachtsessen in Interessensgebiete: Meine Mutter und meine Oma genießen panierten Karpfen, Salzkartoffeln und Sauerkraut, mein Vater und ich huldigen unseren Schweinsbratwürstln mit Gablonzer Kartoffelsalat. Die Sitzverteilung ist dem Essverhalten angepasst, so dass jede Partei misstrauische Blicke auf die andere Seite werfen kann – und man sich trotzdem auch Liebe und Toleranz bekundet. Ob es ein Dessert gibt, wird jedes Jahr neu ausdiskutiert und hängt definitiv davon ab, wer mehr weihnachtlich-traditionellen Tequila hatte.2) Die nicht totzubringende Weihnachtstradition ist Singen vor dem Christbaum. Das ist eine Kakophonie in ganz eigenem Sinne, da nur eine singen kann – ich. Mein Vater behauptet, es zu können, schrappt aber an den Tönen etwa eine Terz vorbei, meine Oma beginnt jedes Lied zu hoch und verliert in den Höhen an Gewalt (also es kommt nix mehr) und meine Mutter muss so lachen, dass an Singen nicht mehr zu denken ist – was ihr entgegen kommt, da sie weiß, dass sie es nicht kann. Vor ein paar Jahren hat der Hund noch mitgejault (kein Witz!) und der Papagei gekräht. Mittlerweile ist der Hund tot und der Papagei wurde ausgelagert. Besser ist das, Papageien können verdammt laut sein.3) Die Hasstradition: Unterm Christbaum die Weihnachtsgeschenke herauspflücken und zuteilen zu dürfen .. (”das macht die Kleine!”). War schön, als ich noch nicht 31 und 1,72m war. Besonderes Highlight: “Och nööö, jetzt lasst die Kerzen doch noch ein bisschen brennen, der Sonnenschein kriegt das auch so hin? Nich wahr?” Wer kann bei Omas treuherzigem Blick schon nein sagen.Die Liebe-ich-Tradition: Christmette und Nachbars Glühwein danach. Mit Kinderaugen staunen und schließlich wieder zurückkehren ins Erwachsenendasein mit all seinen positiven Auswirkungen. Außerdem das Warm-Kalt-Waaarm-Gefälle

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