Monatsarchiv für Oktober 2007

 
 

Literaturbühnenfestival

Zwei Runden gibts beim 1. Literaturbühnenfestival Mitteldeutschlands in Magdeburg. In jeder Runde treten vier Lesebühnen gegeneinander an. Schmalz und Marmelade ist gestern abend gegen die Beatpoeten aus Hannover, das Paderborner Kommando Schreibmaschine und zwei lokale Helden ausgeschieden. Jury war das Publikum – und die Lesebühnenleser. Mit zweimal einer Murmel durften alle ihre Meinung sagen.

Heute gibts die zweite Ausscheidungsrunde, am Sonnabend wird im Schauspielhaus gelesen. Wir sind dabei, allerdings nur im Publikum.

Und wie ich schon drüben sagte: Magdeburg ist eine durch und durch befremdliche Stadt. Aber für mein Zweithobby ganz brauchbar…

(Links zu den anderen Lesekollegen und ein paar Einschätzungen reiche ich nach… Zur Zeit füllt sich das Café dessen Wlan ich genieße, merklich, und mein Akku stirbt auch gleich…)

Obotritendruck ganz schnittig

Wir haben die Plakate für die Novemberlese im Capitol im Digitaldruck machen lassen. Wir brauchten ja nur 60… Das ging schnell und gut und nur ein ganz wenig rotstichig, aber eben mit einem weißen Rand drumrum. Das war im Layout nicht vorgesehen…

Aber siehe: die Leute von Obotritendruck in Süd haben das äußerst kompetent beseitigt. Obwohl das Papier aufgerollt kam und echt schwer unter das Schneidmonstrum zu kriegen war.

Wenn Sie also mal einen größeren Druckauftrag haben… Als ich in Süd war wurde mir von einer niegelnagelneuen Fünffarbdruckmaschine vorgeschwärmt.

Sehen und Ernten: Die Bilder sind da

Fotografieren bei Schmalz und Marmelade

In einer fein ausgetüftelten Aktion hatten Kristina Schade und Marko Radloff, unsere lieben Gäste im Oktober, zur Lese im Freischütz zehn Einwegkameras im Gepäck. Die wurden im Publikum verteilt und mit einer Aufgabe verbunden: Jeder sollte einmal die Schmalz-und-Marmelade-Crew, einmal das Publikum und einmal Kristina und Marko selbst ablichten. Und Sie, liebe Gäste, haben munter drauflosgeknipst.

Bei bildwerk3 gibts die Meldung. Und 198 Fotos sind bei flickr abgelegt.

Sollte Ihnen Ihr Foto so wenig gefallen, dass Sie es ungern veröffentlicht sehen, reicht eine Mail.

Großes Kino: das Plakat

Beim Klick aufs Bild gibts die Version in 500 Pixel Breite.

War eben im Capitol und hab eines der wundervollen Plakate, die der maschinist uns gebastelt hat, abgegeben. Eines von fünf riesengroßen Dingern. Der Rest ist etwa A3… Theaterleiter (der, nicht die) Dirk Mattenklott will tatsächlich einen der Schaukästen dafür freiräumen.

Wenn Sie eine Möglichkeit sehen, eines der Plakate an einem guten Ort aufzuhängen, dann nehmen wir die Unterstützung gern an. Einfach eine Mail an —> t h o m ättt schmalzundmarmela Punkt deee eee

Hier finden Sie die Variante mit 858 Pixel Breite.

Hier können Sie die original Druckdaten als pdf herunterladen. (9 MB)

Was ist eigentlich bei Heldens los? II

Bei Funny van Dannen war ich schon so lange nicht, dass ich noch eine ganz altertümliche, aber inhaltsreiche Seite in Erinnerung habe. Die neue ist bei aller Lässigkeit doch irgendwie sachlich, ganz großartig für alle Gitarristen ist vor allem die Möglichkeit, die Tabs für alle Songs herunterzuladen. Die Biographie ist lustig, die Seite mit all dem, was Funny van Dannen schon veröffentlicht hat machte, dass ich für wenige Minuten bereit war, mich finanziell komplett ins Unlück zu stürzen. Jetzt hoffe ich auf Weihnachten.

http://www.funny-van-dannen.de

Ablenkungsmanöver: Was ist eigentlich bei Heldens los?

Während wir, das Lesekollektiv, hier fleißig sehen und ernten und die Weltöffentlichkeit gespannt darauf wartet, wie wohl ein Schmalz-und-Marmelade-Filmplakat aussehen würde, habe ich mich mal auf die Reise begeben und bei unseren Helden vorbeigeschaut.
Ein Blick auf die Homepage meines persönlichen Jazzhelden verrät mir: “Letzte Aktualisierung: 10.05.2006″
Nun. Das war kurz, nachdem ich die Ehre hatte, ihn persönlich kennen zu lernen. (Danke, Rudi!) Nun macht er seinem Namen alle Ehre. Tim? Ich zehre doch noch heut von diesem Tag! Wo sind Sie? “Es fehlt etwas” auf dieser Welt, wenn Sie nicht musizieren!
Herr Isfort, ich höre? Hallo?

Na, hoffen wir mal, dass Du nicht auf einer “Oortschen Wolke” davongeschwebt bist, sondern einfach Deine Seite nicht aktualisieren konntest, weil Du Tag und Nacht, “Die Ganze Zeit”, im Studio bist und mit anderen fantastischen Musikern voller “Absolute Activity” an einem neuen Album schraubst.

Herr thom*, was machen eigentlich Ihre Helden? Herr ivalo?

Frage des Tage

Wie würde wohl ein Schmalz-und-Marmelade-Filmplakat aussehen?

Sehen und Ernten: Frau jules las

Der Spieler

und

Herr Sonntag und ich – Herbsttag


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Sehen und Ernten: Frau nadine las

Erntedankfest

und

Lebensernte

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Sehen und Ernten: Herr thom* las

Jolanda


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Sehen und Ernten: Herr ivalo las

Sehen und Ernten

und

Sehen und Ernten

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Kommen, sehen, ernten

Wovon gibt es garantiert genug, wenn man Fotografen als Gäste auf die Lesemöbel lädt? A: Fotos, B: Brechungen, C: Objektive?

Richtig sind natürlich A, B und C. Und D: Fein ausgewählte Fotografengeschichten, E: Knipsen für alle, und F: charmante Gespräche.

Sehen und Ernten ist unsere Herbstlese geworden, genauso, wie wir uns das gewünscht haben. Boris Semrow hat uns ganz famos auf dem elektrischen Klavier begleitet, die Wortlichter haben uns von Förster, Igel und Waldi berichtet, Frau nadine hat uns alle etwas melancholisch gemacht, Frau jules hat uns verwirrt und mit Herrn Sonntag die Hirnwindungen wieder entknöpert, Herr ivalo brachte einen Bauern und eine Fee zusammen und ich hatte Jolanda dabei. Das mag wirr klingen, klärt sich aber, wenn Sie später unsere Texte hier wieder finden.

Besonders gespannt bin ich natürlich auf die Bilder unserer gemeinsamen Foto-Aktion. Kristina Schade und Marko Radloff hatten zehn Einwegkameras dabei, die wir unter folgender Maßgabe im Publikum verteilten: Jeder war gebeten, drei Fotos zu machen, einmal vom Publikum, einmal von den Lesenden und einmal von Kristina und/oder Marko. Einwegkameras aber sind analoge Dinger und deshalb bleibt nun nur ein wenig Warterei. (Sagte ich schon, dass Kristina und Marko für die Entwicklung der Filme sorgen? Und die Bilder dann auf www.bildwerk3.de veröffentlichen? Nein? Doch! Eben!) Dazu sei Ihnen noch die dringende Empfehlung gegeben, bis zum Ende des Jahres wenigstens einmal die Ausstellung “DIVA” im BILDERmacher in der Schliemannstraße zu besuchen.

Wie immer müssen wir ein kleines “Entschuldigung” an alle die senden, die nicht alles ganz genau mitbekommen haben, weil sie etwas abseits der Bühne saßen. Das ist leider so – der Freischütz ist ein absolut wunderbarer Ort, aber eben keine Kleinkunstbühne. Das aber nehmen wir gern in Kauf und bitten Sie gleiches zu tun, denn wir alle werden jedesmal herzlich empfangen und der Milchcafé ist großartig. Dank Micha Milz, Basti vom Boot und freundlichen Leihgaben von Schwerin.TV gab es ja auch wieder zwei Lautsprecher für den hinteren Bereich – damit war die Isolation doch ein wenig durchbrochen. Danke auch an Paula für das Klavier, an Mama für die Marmelade und an die Liebste für die vielen gut gefüllten Schmalztöpfchen.

Apropos Marmelade und Schmalz: Etwas mehr als ein Kilogramm Schmalz und eineinhalb Kilo Marmelade sind heute verputzt worden. Auf etwas mehr als 60 Brötchen. Wenn Sie dies nun mal 14 Veranstaltungen rechnen, werden Sie, wie ich, auf ca. 14 Kilo Schmalz und 21 Kilo Marmelade in den letzten anderthalb Jahren kommen. Auf 840 Brötchen… Großes Catering-Kino.

Apropos Großes Kino: Zur Lese zum Thema “Großes Kino” laden wir Sie schon heute herzlich in den Großen Saal des Schweriner Filmtheaters Capitol ein. Am 11. November – Einlass ab 11.11 Uhr.

PS: Überraschung: Martin Neuhaus hat (Juchuh!) uns unvermittelt Deko vorbeigebracht: Kolchosebauern auf dem Felde und eine abgefahrene Skulptur. Ein wenig hatte ich gehofft, dass ers bei uns vergisst, aber denkste… Na es wird Fotos davon geben. Oooohjaa!


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