Oder: That’s what friends are for…
Eine “klitzekleine” Auswertung solle ich schreiben, sagte der Herr thom*. Hmm… er hätte auch Lehrer werden können, der Herr thom*. Denn eine klitzekleine Auswertung, wo wir – Sie, liebes Publikum, und ich – doch alle wissen, dass ich nichts lieber tue, als ein paar mehr Worte zu machen um die Dinge, die mich bewegen. Nun gut, Herr thom*, ich versuch’s:
Also wir waren da, an diesem frühherbstlichen Spätsommersonntag, in Barnin, und wir wollten uns ja eigentlich mit diesem kleinen Picknick außer der Reihe bei Ihnen bedanken, bei Ihnen, unseren Freunden, unserem Publikum, unseren treuen Gästen, fleißigen Helfern, tapferen Schmalzvertilgern… Eigentlich. Aber dann waren da auch noch Axel Göttsch, in dessen Kulturscheune vom Atelier am Barniner See wir zu Gast sein durften, dessen blaue Bühne uns die schönste Picknickwiese war, die man sich vorstellen kann! Und Sannah, die ganz oft hin- und herrannte, damit auch alle Gäste einen Teller hatten und frischen heißen Kaffee und Stühle und Tische; und dann war da noch die Weltreisende Maschi, extra angereist, um fleißig Marmelade umzuschichten, bis die Gläschen platzten, Anderson Storm, der für Sie und uns die Bretter der wunderbaren blauen Picknickwiese zum Erbeben brachte mit seinen Liedern; und Carlo, unser Live-Pianist, in den sich doch glatt Frau Jules fast verliebt hätte; und da waren die Wortlichter, das treueste Publikum der Welt und ihre Improtheater-Gäste von ImProgramm und Impromptü… Kurz: dann waren da schon wieder so viele Helfer und Freunde und Stammgäste, dass wir glatt nächsten Sonntag gleich noch mal mit Ihnen dankeschönpicknicken müssten. Aber da es draußen langsam kalt wird, gehen wir lieber rein. Am 9. September, in den Freischütz. Um 11.30 Uhr. Mit Ihnen.