Monatsarchiv für Februar 2007

 
 

Schmalz und Marmelade gratuliert

Schmalz und Marmelade wurde heute verschenkt. Eine Stammzuschauerin feierte ihren Geburtstag und wir wurden von ihrem Enkel nackt in eine Torte gesperrt, aus der wir dann singend hüpfen mussten als Geburtstagsgeschenk ins Weststadtcafé eingeladen. Zu dritt haben wir ein kleines halbstündiges Programm gebastelt und – so jedenfalls unser Eindruck – die Überraschung hat durchaus funktioniert.

Es gab Schmalz und Marmelade. Extra für uns.

Überdies sprach uns ein freundlicher Herr an, und lud uns ein, eine Show live im Hausfunk der Sozius-Seniorenheime zu spielen. Na und, hey, das ist gemeinnützig. Das machen wir doch.

1. März: Wir lassen lesen

Liebe/r [hier bitte selbstständig den eigenen Namen lesen],

“Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn”, sagte meine Großmutter selig und “Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtschein her”. So weise war meine Oma, aber bis zu ihrem Tode weigerte sie sich, etwas anderes als das alte Küchenradio anno 1967 bedienen. Angesichts einer CD schüttelte meine Großmutter stets den Kopf und sagt, “Was ihr alles lernen müsst, nee, nee, nee…”.

Am Montag nun wird in St. Ingbert ein Paket gepackt. So die Paketdienste zuverlässig sind, sollten also am Dienstag 500 CDs in Schwerin eintreffen, Tonträger mit 32 Tracks, jeder einzelne ein Kleinod aus den sechs Veranstaltungen Schmalz-und-Marmelade im vergangenen Jahr. “Ohren | Schmalz und Marmelade” heißt die CD, Kosename “Ohren I”.

Da hätte meine Oma aber geschaut beim Paket annehmen!

Geschaut haben wir wiederum, als uns das Kulturbüro der Stadt nicht nur die Pressung dieser CD ermöglichte, sondern uns auch noch einlud, im Schleswig-Holstein-Haus das Erscheinen derselben zu feiern.

Alleine feiern fetzt nicht: Lassen Sie uns gemeinsam diesen Tonträger begrüßen:

Donnerstag, 1. März, 19.30 Uhr
Schleswig-Holstein-Haus
Schmalz und Marmelade – ein Abend mit Freunden

Was darf ich Ihnen ankündigen… Ganz Großartiges! Die Schmalz-und-Marmelade-Texte werden nämlich am kommenden Donnerstag von Freunden der Lesebühne dargeboten. Die Theatergruppe am Goethe-Gymnasium (TAGGS), Tino “Metapha” Bittner, Manfred Brümmer, Manja Graaf, Carsten Stotco und Thomas Fink werden das Bühnenprogramm übernehmen, Jakob E.G. Kraze moderiert und Michael “acorri” Milz sorgt für die richtige Hintergrundmusik beim anschließenden Plausch.

Der Film aus der Februarlese wird noch einmal gezeigt und begleitet von zwei großartigen Improvisateuren an Klavier und Klarinette. Carlo Ihde und Martin Berg von der Improvisationsgesellschaft an der Ataraxia, kurz IGAX, geben uns die Ehre.

Die CD gibt es dann erstmals und für 6 Euro im schmucken Pappstecktäschchen zu kaufen.

Wenn ichs recht überlege, hätte sich meine Oma für diese CD vielleicht doch noch an neumodsche Technik gewagt.

Im Namen des Lesekollektivs,

Herr thom*

PS: Söllten Sie kommen wöllen tun, aber nicht können können, dann seien Sie doch am zweiten Sonntag des März im Speicher dabei, 11. März, Thema: Schule: Hinsetzen. Hefte raus. Gast: Peter Dethloff. Am 1. April lesen wir zum Thema “Lug und Trug”, am 15. April feiern wir zusammen mit Schwerin-Schwerin Geburtstag, am 13. Mai startet die Schmalz-und-Marmelade-Radtour und am 10. Juni gehts ums Unterwegssein. Dann gehts mit Schwung in die Sommerpause…

Compact Disc

Die Compact Disc, kurz CD, ist ein optisches Massenspeichermedium. Ähnlich wie eine Schallplatte hat eine CD auch eine Laufspur, die jedoch nur 0,5 µm breit ist und anders als bei einer Schallplatte von innen nach außen beschrieben wird. Eine Standard CD von 700 MB besitzt insgesamt 360.000 Speichersektoren, bei 80 Minuten Laufzeit also 75 pro Sekunde. Die CD wurde 1981 erstmals bei der Berliner Funkausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Noch mehr über CDs weiß dieser Artikel.

Ich weiß, dass in den nächsten Tagen 500 dieser Wunderdinger auf den Weg aus dem Saarland nach Schwerin geschickt werden. Puh! Ganz schön aufregend!

Noch mehr darüber weiß diese Ankündigung.

Workshop in Bibliothek toller Erfolg

Alle hatten Spaß!

Marketingleiter

Schmalz und Marmelade wurde in letzter Zeit unter anderem in Zusammenhang mit dem gänzlich unpoetischen Begriff “Marketingleiter” gefunden. Unklar bleibt, ob die oder der Leiter gemeint ist.

Der NDR war da

ndr_war_da.jpg

Da kannste Pressemitteilungen schreiben bis zum Erbrechen – wenn plötzlich so ein Mikro vor der Nase hängt und das Gegenüber fortwährend auffordernd nickt, ist jeder Plan dahin, die Lässigkeit verpufft und man redet und redet und redet und redet und hofft insgeheim, auch etwas zu sagen.

Aufhänger für den Besuch der äußerst freundlichen Heike Mayer von NDR 1 Radio M-V war der Workshop in der Stadtbibliothek, bei dem Herr ivalo und ich am kommenden Donnerstag etwas über Liedtexte und digitales Publizieren erzählen werden. Aber wie das so ist – diese Workshops sind nicht zu denken ohne die Lesenester am Goethe-Gymnasium, die wiederum mit den Taggs und Schmalz und Marmelade zusammen hängen und Schwerin Schwerin spielt selbstverständlich auch eine Rolle und Jutta Schlott und das Kulturbüro der Stadt und und und…

Jetzt, so hoffe ich, habe ich Frau Mayer nicht überrannt mit all dem wirren Zeug über Schreibende, Lesende, über Blogs und Theater und es gelingt ihr, aus all dem einen strukturierten Beitrag zu machen. Wann der läuft? Keine Ahnung. Wenn ich es vorher erfahre, sage ich Bescheid. Ganz gewiss.

Musik! Herr Schneider las

F MACHINE


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Der Wedding

Der Wedding ist ein Stadtteil von Berlin und war bis 2001 ein eigenständiger Stadtbezirk. Der Wedding ist ein sozialer Brennpunkt und wird häufig als Problembezirk bezeichnet. Kampfhunde, Dönerbuden, dunkle Eckkneipen, mit Cowboy- oder Springerstiefeln bekleidete Gestalten bei deren Anblick man lieber die Straßenseite wechseln möchte prägen sein Bild. Und doch entsteht in diesem Millieu überraschendes und wertvolles.
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Musik! – Frau jules las

Musik für alle Lebenslagen

Free Jazz


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Nachtrag: Drei von Millionen Amateuren

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


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Musik: Rückblick aus fremder Feder

Bisher mussten wir ja unsere Nachberichte fast immer selber schreiben. Die SVZ war zwar schonmal da, hat sich aber mit einem Vierzeiler aus der Affäre gezogen und wer sollte sonst berichten…

Aber es gibt ja eine rege kleine Blogosphäre in und um Schwerin und siehe da – sowohl der Herr timmer von schocknonstop als auch die Frau schafswelt von “Ein Städter lebt im Dorf” haben diesmal feine und ausführliche Rückblicke auf das Schmalz-und-Marmelade-Spektakel zum Thema Musik geschrieben.

Nochmal: Free Jazz

Frau jules und der Free Jazz


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