Monatsarchiv für Januar 2007

 
 

Smash-Hits

Mein Musik-Erleben war mehr von den Smash-Hits geprägt. Klar ich habe auch mit meinem ersten Cassettenrecorder vor dem Radio gehockt und jedes neue Lied von ABBA aufgenommen. Bedeutsamer waren allerdings einige Lieder, die ich über Wochen oder Monate immer wieder gehört habe, meist mit wachsender Begeisterung. Später sind mir viele davon schrecklich auf den Wecker gegangen, einige aber auch nicht. Hier eine Liste:

1978 Beatles – Yesterday
1982 Nena – Nur geträumt
1983 Electric Light Orchestra – Hold on tight
1984 BAP – Verdamp lang her
1985 Peter Gabriel – Salisbury Hill
1985 Marius M. W. – Laß und leben
1986 BAP – Do kanns zaubere
1986 Spandau Ballet – Through the barricades
1987 Sinead o Connor – Nothing compares to you
1988 Madonna – La Isla Bonita
1991 Four non blondes – What’s going on What’s up
1992 Crash Test Dummies – Mhmhmh
1993 R.E.M. – Losing my religion
1995 Everything but the girl – And I miss you Missing
1996 Deep Blue Something – Breakfast at Tiffany’s
2004 Dota, die Kleingeldprinzessin – Alles Du, alles dur

Evolution: Ich war Fan von…

… geordnet in zwei Blöcke – englischsprachig und deutschsprachig.

1984-1985 Modern Talking
1987-1989 Depeche Mode
1988-1991 The Cure
1991-2003 Tom Waits
1993-1995 Genesis
1993-1995 The Doors
1996-2000 Soul Coughing
1994-2003 Lou Reed
1998-1999 Frank Zappa
2002-2003 The Beatles
2001-2003 Bob Dylan
2001-2003 Johnny Cash

1984-1989 Puhdys
1986-1999 Silly
1991-2003 Gundermann
1991-1995 H-R Kunze
1991-2003 Ton Steine Scherben
1993-2003 Element of Cime
1996-1997 Les Reines Prochaines
1997-1999 Fettes Brot
1996-2003 Die Fantastischen Vier

“Fan sein” reicht nach der hier angewandten Definition von “ungesteuertem Dauerkonsum über mehr als drei Monate” bis hin zu “Poster aufhängen und bei Konzerten fast in Ohnmacht fallen”. Seit 2003 lebe ich im Begeisterungszölibat. Ich mag die Musik vieler Leute, lebe aber keinerlei Extreme mehr, wie sie Fans gewöhnlich eigen sind. Vor 1984 mochte ich nur das Lied mit der Babuschka… “Mhmhmhmhmhmhmhmhmhmhmhmh… das war Baaaaaaabuschkaaa”, ging das – also mit Text statt mit “Mh”.
Bei dem Lied musste ich immer weinen.

Das Stendhal-Syndrom

Ein Mensch, den ich überaus schätze, hat heute bei mir eine Bildungslücke geschlossen. Habe ich doch angenommen, das Stendhal-Syndrom (ausgesprochen Stendal -Syndrom) hätte etwas mit diesem kleinen anhaltinischen altmärkischen Städtchen zu tun und, so dachte ich in meiner Ahnungslosigkeit, würde einen Gefühlszustand beschreiben, der junge Leute auch in Schwerin befällt, kurz bevor sie die Stadt verlassen. So eine Art soziale Platzangst… Mitnichten!

Stendhal-Syndrom
Das “Stendhal-Syndrom” könnte man auf Neudeutsch “Cultural-Overflow” nennen. Der Dichter Stendhal erlitt während einer Italienreise, überwältigt von der schieren Masse an Kunst, einen Zusammenbruch. Zur Belohnung benannte man das Krankheitsbild nach ihm. (Quelle: www.besserwisser.de)

Wer es lieber etwas umfänglicher aber dafür auf Englisch braucht, schaut bei Wikipedia.

Wie aber kamen wir drauf? Ganz einfach: Am Sonntag, dem 11. Februar, wird Staatskapellmeister Peter Marschik lesen, Klavier spielen und dirigieren, Carsten Stoco ein Potbourri seiner schönsten Songs spielen, Metapha und Oli Schneider werden beweisen, dass Gitarre und Rap wunderbar zueinander passen und dann ist da ja noch das Lesekollektiv… Ein prallvolles Programm also zum Thema “Musik!”. Ein Programm, das ein Stendhal-Syndrom provoziert.

Ich werde gleich mal den Psychiater meines Vertrauens anrufen. Vielleicht hat er ja Zeit und kann am 11. Februar eine Gruppentherapie anschließen. Wobei… Das wäre dann ja noch ein Programpunkt. Mh.

PS: Ist es nicht seltsam, dass ich ohne eine wie auch immer geartete Verbindung zu Stendal gleich drei Stendalaner zu meinen Bekannten zähle? Drei Schöngeiste übrigens…

Herrn thom*s peinliche TOP3

Es gibt Lieder, die mir peinlich sind. Und dennoch finde ich manche davon ganz prima. Hier also die TOP3 der Lieder, bei denen ich nie öffentlich zugeben würde, sie zu mögen:

1. The Cure – Lovesong
2. Roberta Flack – Killing me softly
3. Billy Idol – Sweet 16

Soundlounge Studio: Take V

Dudupdidu Dubidubidubibdibu Dubidubidudibdibu Dubidubidaaaahh aaahhh Take Five. A capella und ohne Gesang. Dideldum. EINS, zwei, drei, VIER, FÜNF… EINS, zwei, drei, VIER, FÜNF… Sei mir gestattet. Der Scherz… Ich bin nämlich bester Laune. Allerbester Laune. Ich war heute beim Mischen der CD für das Projekt Ohrenschmalz und Augenweide im Soundlounge-Studio bei Thomas Fink. Und ich sachma… Das wird gut. Die fünf Lieder klingen regelrecht opulent. Die Geschichten der Lesenden kriechen ins Ohr… Runde Sache das. Kriegen Sie am 1. März auf die Ohren. Versprochen. Dann ist Frühling.

Wow. Grad gesehen – Take V war schon. das hier ist Take VI… Egal… Dideldum…

Frau nadine: die TOP drei von heute…

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen: das war jetzt nicht grad einfach. Aber für heute hab ich drei gefunden:

1. Tim Isfort Orchester: Die ganze Zeit
2. Jane Birkin: Canary Canary
3. Philip Glass: Glassworks – Closing

TOP drei von frau jules

Also ihr lieben…jetzt ich. Auch wenn diese TOP drei eine zufällige Kombination aus gaaaaaaaaaaanz vielen Tops ist… ;-)

1. Tom Waits: I´ll be gone
2. Janis Joplin: Piece of my heart
3. Jens Lekmann: Pocketful of money

Puhhh…das war echt schwer…Freunde! ;-)

Ohrenschmalz: ivalo TOP3

achtungmusik.jpg
Puh, Herr thom*, sie haben mir tatsächlich einen ganzen Vormittag Kopfzerbrechen, CDs raumskramen, Listen erstellen, ergänzen, streichen, aber auch einen netten Ausflug durch all die schönen Jahre beschert. Hier meine TOP3 von heute, sieht morgen bestimmt anders aus:
1. Ulf Lundell, Måne över Haväng
2. Keith Jarrett, The Köln Concert, Part I
3. Herman van Veen, Alles

Thema Musik: TOP3 gesucht

Wir haben uns überlegt, dass es doch schön wäre, einige TOP3-Listen unserer Lieblingssongs zu erstellen. Mal sehen, was sich damit am 11. Februar anfangen lässt. Machen Sie mit? Ihre persönliche TOP3 einfach in die Kommentare oder per Mail an thom ääätt schmalzundmarmela pünktchen de.

Ich leg mal vor:
Lou Reed – walk on the wild side
Tom Waits – time
The Beatles – eleonore rigby

Wurst & Durst: Herr ivalo las

Sekt oder Selters

Mangiare


Den ganzen Beitrag lesen…

Wurst und Durst: Frau jules las

Von geplatzten Würstchen träumen

Herr Sonntag und ich – Sonntagsbraten


Den ganzen Beitrag lesen…

Wurst und Durst: Herr thom* las

Wohin all die Tiere gehen

Russisch Ei

Werbung

We will cook you

Die Tondateien folgen im Laufe der Woche


Den ganzen Beitrag lesen…


  • Statistik

    • Beiträge 530
    • Kommentare 691
    • Wörter in Beiträgen 216,216
    • Wörter in Kommentare 18,392