Heimat mitbringen

Heimat ist viel. Wikipedia hat aufs Schönste die verschiedenen Ebenen des Begriffs zusammen gefasst – Schlüsselsatz für mich ist folgender:

Heimat meint somit keinen konkreten Ort, sondern Identifikation.

In diesem Sinne möchten wir Sie, liebe Leser, liebes Publikum der nächsten Veranstaltung am 12. November, bitten, Dinge mitzubringen, die für Sie Heimat bedeuten. Für einen Musiker mag es sein Instrument sein, für einen Schreiber ein Heftchen oder ein besonderer Stift, ich habe auch schon gehört, dass Florena-Cremé ein Ausdruck von Heimat sein kann.

Mit diesen Gegenständen möchten wir Sie fotografieren. Selbstverständlich nicht, um mit den Bildern Schindluder zu treibern – vielmehr möchten wir hier auf der Internetseite die Verschiedenheit des Heimatbegriffs mit den Fotos dokumentieren, möchten zeigen, wie es aussieht, wenn Heimat auf so etwas Schlichtes wie tragbare Gegenstände reduziert wird.

Nennen Sie es Kunst, nennen Sie es Unfug, in jedem Fall passt es gut zu Schmalz und Marmelade, oder?


 
 
 

2 Kommentare zu “Heimat mitbringen”

  1. ivalo
    28. Oktober 2006 um 22:54

    Ähm, also, Herr thom, wenn es die gleiche Geschichte ist, die ich gehört habe, handelt es sich um Nivea, auch wenn die betreffende Person aus dem Osten ist, …

  2. thom*
    30. Oktober 2006 um 22:44

    Es geht ums Prinzip! ;-)

Kommentar abgeben:


  • Statistik

    • Beiträge 530
    • Kommentare 691
    • Wörter in Beiträgen 216,216
    • Wörter in Kommentare 18,392